Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1739466
Giugni , 
Franz. 
Giulio 
Don. 
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Giudici fertigte für die Cathedrale zu Mailand einige schiitzbare 
Basrelieis, und zwei andere führte er für die "Faeade des Palazzo 
Belglvjesa aus. Fiir die Gartenseite des Pallastes-llqcuti, dann 
Landriani, mClSSCltGn er zwei Statuen  und auch fur hirchen und 
andere vornehme Hauser iuhrte er Bildsaulen aus. Darunter ist 
altßh die _Statue des Erlösers und einige Engel, welche den unter 
201116? Leitung errichteten schönen A tardn der Pfarrkirclie von 
asturo zieren. 
Oelfentliche Gemälde seiner Hand sind selten. Solche sind in 
S. Fi-ancesco di Paiilii zu Mailand, und in einigen Privathäusern 
finden sich StaiTeleibilder von ihm. 
Er war bei der Errichtung der Akademie der Brera. Auch 
publicirte er eine Abhandlung, in welcher er zeigte, (lass, um ein 
voru-eiilicher Architekt zu seyn,'_es auch niithig sei, eine Figur 
malen zu kennen. Dieser geschickte Künstler starb 1301i. 
Glugnl, Franz, Maler von Brescia und des jiingern PalmatSchiiler, 
den er genau nachahmte, so wohl in Oel- als Frescobildern. 
Dieser Kunstler starb 1656 im 62. Jahre. 
Glllgnl, E9550 C133 YVachsbossirer,_dcssen Vasari erwähnt. Er 
fertigte um 1560 Bildnisse und Medaillons in Wachs. 
Gltlllanßllü  PICtPQ, Maler, der im Iiirchcnstaate arbeitete. Er 
war Peruginds Zeitgenosse, doch nicht zu dessen Schule gehörig. 
Er malte zum Theil noch im alten Geschmak, aber nicht meisterhaft. 
In der Gallerie Farnese zu Rom ist ein Gemälde mit Christus und 
 der Samariter-in von ihm gemalt. 
Gilllißlli, Giorgio, Maler von Civita Castellana, Guido Beni's Nach- 
ahmer. Er copirte für die Camaldolenser, all'Avellana in Bein 
das grosse Gemälde mit der Marter des heil. Andreas. Das Bild 
hatte zu Lanzifs Zeit schon durch die Feuchtigkeit gelitten, aber 
es hatte noch immer grosse Farbenfriselie. 
Glllllatll, Miniaturmaler, der bei Andrea de Leon seine Kunst er- 
lernte. Er ist wohl Eine Person mit Pater Julian Fuente. 
Glllliüni, J0ll3nl1, Bildhauer roh Venedig, der bei Feistenherger 
in München lernte. Hier-aufging er nach Wien, und im Kloster 
zum lil. Iireuz in der Niilie dieser Stadt lebte er Slilahrc. Er starb 
1744 im 81. Jahre. Seine meisten Arbeiten bestehen in Statuen 
von Hulz, Marmor und anderm Gestein. 
Gmllü, D011, ein geschätzter Grotteskenmaler,_ der zu Anfang des 
 16- Jahrhunderts von liarl dem- V. nach Spanien berufen wurde. 
Er war ein Italiener und der Angabe nach in Rom IlafaePs und 
G- '18 Udine's Schüler, den Vasari übergeht. Dieser Don Giulio 
und Sein Landsmann Alessandro verbreiteten in Spanien den Ge- 
ichmack an Grottesken, wie denn damals überhaupt durch die 
uhnllchen-Drlalereien in den Bädern des Titus und des RafaePs der 
gäiilllfnack an solchen Dingen allgemein wurde. Diese beiden m1- 
 Nachxlmfteß Qpanier leisteten Vie es in jener neuen Weise. Die 
leiten uber ihre Lebensverhältnisse sind unbestimmt Ber- 
mlldez hat in seinem spanischen Kiinstler-Lexicon auch nachwe- 
Wlesenr das; viele deui Giulio und Alessandro beigelegten GFOHDCS" 
 Ren, Arbeiten des Granello seien und auch  
 , jene zu Alba de 
Tm-mesa welche tur Werke jener Italiener galten. 
St Pzägililngiäcnsagt, dass diese beiden Künstler 1550 in, Italien ge- 
ur . 
        

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