Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1739272
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Giovan elli , 
Horeitius. 
Giovanni, 
Bruno 
tig, ein Schüler der beiden Palme, der seinen Lehrern besonders 
im Colorit, worin seine vorzügliche Stärke bestand, nichts nach- 
gab. Das Thal Iilcims besitzt von ihm zwei Altarblätter: die vier- 
zehn Nothhelfer in der Pfärrhirche zu Cavalese, 1609 gemalt, und 
das Hochaltarblntt zu Val Floriana, den heil. Florian und die Ma- 
ria mit dem Iiinde in der Glorie vor-stellend. Auf beiden Bildern 
scheinen die Farben erst unlängst aufgetragen zu seyn. In der Cu- 
ratie Kirche zu Neumaritt im Etschthale ist eine Geburt Christi "und 
eine Maria mit dem Iiinde von diesem Iiiinstler. Auf beiden Wer- 
ken steht die Inschrift: Horacio Giovanelli i. et f. 1650. Aus der liir- 
 ehe zu Weschmetz kam eine Geburt Christi in das Maffefsche 
Haus zu Cles.   
Dieser Giovanelli starb zwischen 1636  40." 
Er ist der älteste Fleimser Iiiinstler. 
Giovannes. s, 3031395, 
GIOW-llllll, Architekt von Padua, wurde von Heinrich VIII nach 
'England berufen, und auch Edvvard VI, su wie der Graf von Har- 
ford oder der Protecttirliclward Seymour, begünstigte diesen Iiiiixst- 
lcr. Das Patent, das er 1554 vom Könige Heinrich empfing, ist 
bei Walpole abgedruckt. Zu seinen wichtigsten Bauwerken zählt 
man: Wullatoxihall in der Grafschaft Notlinghani, den Sünlengang 
von Chalrot-house, und vorzüglich IIolmby-house. 
Giovanrn Tedesco, oder Joane d'Alemagna, Genggge de.- v1- 
varini. S. diesen Artikel.  
GIOVQIIIII; ein alter Maler, von welchem in S. Franccsco zu Cliieri 
Gemälde sind, mit der Unterschrift: Johannes Pilltßlf pinxil: 1545. 
So sagt Lanzi. Wir kennen dieseirliunstler nicht näher. Dein 
Style jenes Gemäldes nach zu urtheilen konnte er der alten floren- 
tinischen Schule angehören.   
GiOViIUYIi, OIiViCiÜ da San, Maler von Ferrara, der um 1450 
blühte. Lanzi nennt ihn einen Wandmaler, dessen Maclonuen da- 
mals nicht selten waren. 
GIQVaUYII, Berliß (h, ein alter Maler an's der-Schule des Pietro 
Perugino, von welchem Mariotti in den lettere Perugine p. 205 
behauptet, dass er bis 1497 in den Archiven und Matrilieln unter 
den Künstlern Perugizfs vorkomme. Er war llafaePs Mitschüler 
und dieser Meister gebx-anchfe ihn auch zum Maler des Sockels 
an seinem berühmten Bilde für die Nonnen von Munteluci. Es 
ist dieses jener Berto diGiovanni, dessen wir schon unter Berta 
erwähnt haben. In der Saliristei Ader Nuuneukirclie sind eigene 
Compusitiouen von seiner Hand. 
GIOVRIIHI, BITUIIO dl, ein Maler von Florenz, Mitschüler und 
Freund von Nello di Dino und Bouamico Buffalmaco, und Theil- 
ilehmer an den losen Streichen derselben. Als er einst zu Bulfalmaco 
sagte, dass es ihm nicht gelingen wolle. den Figuren solche Le- 
bendigkeit zu verleihen, wie tlieser Künstler, so sagte letzterer, er 
möchte nur durch die aus seinem Munde gehenden Worte andeu- 
ten, was ihm fehlte. Bruno befolgte den scherzliaften Bath und 
VOH dieser Zeit an Bediente sich der schlechte Maler häufig (ler 
Spruehzettel. Bruno malte mit Buffalmaco in St. Paula zu Pisa 
und die Geschichten des heil. Mauritius in St. Maria Novellß 111 
Florenz, nach Bullalmaccfs Zeichnung. Hin brachte er 1312 dai
        

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