Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1738843
Gierlach. 
Giesewvell , 
Burghardt. 
161 
daePs und de Vries Manier, die in verschiedene Hände kamen. 
Lprenzen malte sein Bildniss und Clemens hat es gestochen. 
Dicser Künstler arbeitete noch "zu Anfang unsers Jahrhunderts 
theils zu Copmxhagen, theils zu Friedrichsburg.  
GlcTlaßll, Bildhauer des 14. Jahrhunderts, von Cölu gebürtig. Im 
Chorc des Domes zu Linlsöping ist ein schönes Bildwerlt, das ei- 
nen Ritter vor der Mutter Gottes knieend vorstellt, mit der Um- 
schrift, welche auf jenes Jahrhundert deutet: Magister Gierlac rle 
Culonia fecit istum c . . . Ueber dem 1 Sch. 4 Z. hohem Bilde 
steht: Orate p. me. 
h; Cüln und Mastricht waren schon frühe viele Künstler. 
GIGSC, Benylmm, Bildhauer und Kunstgiesser zu Berlin, der sich 
den Ruf eines geschickten Künstlers erwarb. Er fertigte mehrere 
Statuen in hartem und weichem Metall, so wie verschiedene Bas- 
reliefs von Thierstiicken, für die Schlösser in Potsdam und Sans- 
suuei. Auch kleine Stücke finden sich von seiner Hand. 
Dieser Künstler starb 1755 im 50. Jahre. 
Giesßl, Johann August, Architekt zu Dresden, und geboren da- 
selbst 1751. Er genoss wissenschaftliche Bildung und bei Hutin 
übte er sich in der freien Handzeichnung, so wie bei Renner in 
der praktischen Baukunst, deren Studium er dann für sich selbst: 
fortsetzte. Nach einiger Zeit berief ihn der Prinz Xaver nach 
Frankreich, um an seinen Gebäuden einige Restaurationen vorzu- 
nehmen, und dabei fand er auch Gelegenheit unter Chalgrin und 
Legrund seine Bildung weiter zu verfolgen. Im Jahre 1782 kam 
er nach Dresden zurück und im folgenden Jahre ernannte ihn 
Maximilian: zum Bauinspektor. In dieser Eigenschaft haute er das 
neue Portal und das Observatorium am Gartenpalais in der Allee 
nach der Friedrichsstrasse, und im ganzen Innern traf er Aende- 
rungen. Die, Gartenpavillons sind ebenfalls von seiner Erfindung. 
Hierauf beschäfti te ihn Prinz Anton und dann berief ihn der 
Fürst Clary nach glbplitz, um durch ihn im Garten und im Schlosse 
Veränderungen vornehmen zu lassen. Von ihm erbaut ist auch 
eine Kirche zu Wolkenburg. 
Dieser Künstler starb 1822 als Baudirektor und Inspektor des 
königlichen Gartens zu Dresden. 
GlßSßl, Johann Ludwig, älterer Bruder des obigen, wurde zu 
Neustadt bei Dresden 1747 geboren. Er studierte auf der Akade- 
mie zu Dresden unter Hutin's Leitung die Zeichenkunst und Ma- 
lerei, und besonders war es die landschaftliche Natur, welche ihn 
anzog. Später bereiste er Holland und 1737 wurde er in Warschau 
"als k: Theatermaler angestellt. Hier malte er schöne Dekorationen 
gllr die Srhaubiihne und auch in Pallästen zeigte er seine Kunst. 
Bfäbenbei malte er auch Landschaften in Oel, und für ein solches 
l 1d belohnte ihn einst der liönig mit dem Decrereines Hofma- 
CFS- __Im Jahre 1794 zwang ihn Polens Unstern zur Flucht, und 
nun  er fortan in der Heimalh seine Iiunst. Er malte in meh- 
Term Von seinem Bruder restaurirten Gebäuden Landschaften nach 
der Namruund Cßmpusition , in Oel und in Fresco. 
Dieser altere Giesel starb 1814. 
GIGSGWCH, Burghardt, Maler zu Hannover, der um 1788 gelhwllnlev 
und I" de" Schälzbafslen Künstlern unserer ßei-tzu rechnen iäi- E? 
Nagzäru Kümtlär-Lex. V. ßa.
        

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