Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1738826
Gibert , 
Antonio. 
Gibs on , 
Richard. 
159 
Glbcrta AntÜlUO, Iiupfcrstecher, von Welchem Ferrario in seinem 
Werhe: Le classiche stampe etc., Milano 1336 ehrenvolle Erwäh- 
mmg tlllll, als eines geschickten Schülers von Longhi. Nach Fer- 
MÜIYS Versicherung zeichnete er sich besonders durch das Bild 
aus, welches Bonaparte auf dem S. Bernhard vorstellt, nach David 
1809. 
Dieser Gibert, oder vielmehr Giberti, ist doch wohl Eine Person 
mit Antonio Ghiberti, der das grosse schöne Blatt mit der Darstel- 
lung im Tempel nach Luini meisterhaft gestochen hat. Das Gegen- 
stiich bildet die Anbetung der Könige nach demselben Meister. 
Den Namen rlic-ses Gliiberti fanden wir bei einer andern Gelegen- 
heit auch Giberti geschrieben angeführt. 
Im Supplcmente zu Fiissly's Iiiinstler-Lexicon wird von einem 
Iiupferstecher Gibert das Bilclniss des Grafen Castiglione erwähnt, 
für die neue Ausgabe des Cortegiano, Milano 1805.  
Gibertom, P3010, Maler von Modenzr, der um 1760 zu Lucca 
blühte. Lanzi sagt, dass er in grottesken Wandbildern, diexer mit 
allerlei geistreich gemalten Thierchen ausstattete, ungemein ver- 
dient sei. Auch seine Landschaften gefielen, und diese Bilder wur- 
den zu Lanzils Zeit noch gesucht. ' 
Glbüy, Iiupferstecher zu Paris, dessen Gabet erwähnt, ohne Näheres 
über ihn zu bestimmen. Gabet verzeichnet von seiner Hand fol- 
gende Blätter: 
Apollo und die Huren, nach Perrenot, 1810-   
Die Vignetten für eine Ausgabe von Tasso's befreitem Jerusa- 
lem, 1810.  
L'Annec trainee par les douze Mois, 1812. 
Gaspard PAvise, nach H. Vernet, 1814- 
La päche miraculeuse, nach Jouvenet geätzt. 
Mehrere Aelzungen nach Schwebach, genannt Fontaine. 
Stiche in Umrissen nach den vorziiglichsten Gemälden des Salons 
 1317. 
Ifentree de Henry IV" nach Gerard. 
Dieselbe Handlungrnach einem Gemälde, e -edem im Besitze des 
Ministers Sully. 
Stiche im Umrisse in des Grafen Clarac ivlusee royal des An- 
tiques. 1 
Umrisse nach einigen Gemälden des Salon von 1819. 
Glbsßna Richard; einer der vorziiglichsten englischen Maler sei- 
ner Zeit, unter dem Namen der Zwerg(The dwarf) bekannt, geb. 1615, 
äest. 1690, Er kam als Page liarl I. und der Lady Mortlack in die 
Chule des F. Cleyn, unter dessen Leitung er in der Malerei ausser- 
olfflentliche Fortschritte machte. Anfangs copirte er mehrere Ge- 
malde von Lely, und so gelangte er nach und nach, sowohl in der 
Oel- als Miniaturmalerei, zu grosser Uebung. Seine Miniatur, 
Welche den Hirten mit den verlernen Schaafen vorstellt, war die Ur- 
sache des Todes des Malers Van der Dort, der es nicht ertragen 
äonnti, dass der König das Bild lobte. Später malte Gibsonv einige 
Ortriute von OlivierCroxnw-ell und der Prinzessin Maria undAnna 
ßflhßlltß ßr Unterricht im Zeiehnen.  
Glbson "a" m" 5 Seh. 10 Z. hoch, und seine seltsame Fi u? 
Yvllrdc Vßfl den beriihlntesten Künstlern gemalt. Van Dyck 51151316 
ihn znglelch mit der Herzovin von Richmond dar, und Lely mallß 
1h" mit Sein" Frau Handuin Hand. Letztere war von gleich"
        

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