Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1738604
Ghisi , 
Giovanni 
Battista. 
Ghisi , 
Giorgio. 
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 Venus auf dem Bette in den Armen des IMars, angeblich GhisPs 
Werlt. Durchnaesser  Z. g L.  
Amor auf dem Buhebctte schlafend, Pfeil und Iiöcher in den 
Händen haltend, 1538. H. l; Z. 1 L., Br. 5 Z. 5 L. 
Jupiter als Schlange im Genusse der Deoida, 1553. -Mit Freiheit 
behandelt und selten. H. 6 Z., Br. 8 Z. 
Amor als Clavierspieler am Fnsse eines Baumes, 1538. H. lt Z. 
  
Es gibt von dieseijn Blatte eine Copie, mit einem Zeichen, dass 
man ebenfalls auf I. B. Mantuanu deuten könnte, wenn man 
nämlich annähxne, dass der Buchstabe Z Zuan (Johann) bedeute. 
Pallasömit Schild und Lanze stehend, 1538. 11. 6 Z. 2 L., Br. 5 
Z. L. 
Herkules erwiirgct den Antheus. H. 7 Z. g L. Br. 5 Z. 2 L. 
Mars und Venus auf dem Bette sitzend, 155g. H. 10 Z. 5 L., 
7 Z. Ö L. 
Aeneas Vicus hat das Blatt copirt. 
Der Soldat mit der Frau, 1559, sehr sorgfältig behandelt. I-I. 6 
Z., Br. 5 Z. 7 L. 
Ein Krieger mit dem Säbel, riiclawviirtsbliclaend an der Spitze ei- 
ner 'l'rnppe, 1556. H. 8 Z. 3 L., Br. 5 Z. 5 L. 
Die Engelsburg in Rom. H. 8 Z., Br. 5 Z. lt L. Selten. 
Ein Blatt mit Studien von Köpfen, 1556 H. 5 Z. 8 L., Br. 5fZ. 
l L. 
Der Fluss Po an die Urne gelehnt, 1558- H-[t Z., Br. 5 Z- 
Die Trojaner treiben die Griechen nach ihren Schiffen zuriick, 
 nach Julius Roxnanus. 1558. Das heträchtlichste und schönste 
Blatt des Meisters. H. 15 Z., Br. 21 Z. g L. 
Ein Blatt mit einer Zauberin, welche einen Koffer öffnet, worin 
Bücher liegen und Schlangen sich hervorwinden, ist mit Z. B. 
M. bezeichnet. Es ist vielleicht von Dom. Barbiere gestochen, 
weil rechts die Buchstaben D. B. stehen. 
Einige dieser Blätter sind nach Mantuanxfs eigener Erfindung, 
andere angeblich nach Giuliodlomano. 
 9 GiÜTglÜ; Maler, Zeichner-und Iiupferstecher, Giorgio Man- 
tuano genannt, wurde um 1520 geboren, und von Giulio Romano 
in der Kunst unterrichtet. In der Iiupferstecherei scheint er sich 
     
leer ie enr 1x c r. no _ inom . ie- 
ses gesteht Bartsch P. gr. XV. p. 575 zu, während er dcn Künst- 
ler in anderer Hinsicht wieder hart tadelt, vielleicht iibcr die Ge- 
bühr. Giorgio war ein guter Zeichner und in Handhabung des 
Stiche] entwickelte er grosse Geschicklichkeit; kräftig und schön 
sind sesine Blätter nach Rafael und Michel Angele. 
Sein Todesjahr ist unbekannt, nur weiss man, dass er noch1578 
gearbeitet hat. 
Bflrt sch verzeichnet 71 Blätter von diesem Hiinstler. 
Dle Heimsuchung der Elisabeth: Georgius 'Mantuanus F. H. 5' 
ähräsi, Br. 5 Z. 3 L. Hauptblatt, ohne und mit Lafrerfs 
Die Anbei-m der Hirten. H. 10 z. 1 L., m. 6 z. 1 L. 
Dm Gebul-"t ähristi reiche Composition nach A. Bronzino 1553. 
.5- 24 Zw Er. 152. 10 L. Ilauptblatt.  
Die anonytne Copie hat Lafrerfs Adresse. 
Dm Ilullg. m Aeßypten, mit den Engeln, welche einen Cardilwl 
ltüybßlillllrell. nach I. Campi 1578. Vorzüglich schöne Compu- 
wwn und schon gestochen. n. 11 z. 9 L., Br. 12 z.
        

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