Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737330
Gandolfi, 
Domenico. 
Gzm dy. 
Ein Bildniss, nach Rafael, alle drei für das Musee frane. par 
Laurent und Robillard.  
Christuskopf, nach Annib. Carraccfs Bild in der Dresdner 
Gallerie. 
Die Blätter dieses Künstlers sind grösstexxtheils im grosseu Fur- 
malte.  
GGIIÖOlü, DOXIIOIIICO, Bildhauer und Sohn des berühmten Iiupfer- 
stechers, ebenfalls ein geschickter Künstler. Er ist im Bildnisse 
vorzüglich, die er in Wachs und in Marmor ausführt. Man hat 
von ihm eine kolossale Büste Canovafs. Seine Figuren sind aus- 
drucksvoll, mit Grazie und mit Leichtigkeit behandelt. 
ES Wird Yvohl nicht drei jüngere Künstler des Namens Gandolli 
geben. Wir fanden auch einen Dernetrio und Deruocrito Gandolli 
als Bildhauer bezeichnet, es scheint aber nur von Einem Künstler 
die Rede zu seyn. Demetrids Büsten werden als geschmackvoll 
gerühmt, wie jene der Gräfin tOlari, des Victor Barzoni. Von De- 
mocrito wurde 1824 einer colossale Gypsfigur des Erzengels Michael 
erwähnt, die für die Todtenkapelle in Brescia in Marmor ausge- 
führt werden sollte. 
Es war uns bisher unmöglich über diese Namen ins Reine zu 
kommen. 
GBDÖOlliIIO , MäIGSIPO, ein alter piemontesischer Maler, der 1495 
in der Kirche des heil. Franciscus zu Alba malte. Näher ist er 
nlicht bekannt.  
Gßndolfo- s. Gandolfl. _ 
Gandor, ein französischer Künstler, von welchem Füssly in den 
Supplernenten zum Iiünstler-Lexicon sagt, dass er als hoffnungs- 
voller Künstler 1804 zu Rom in Folge der unablässigen Studien 
gestorben sei. Wir kennen ihn auch nicht näher. Uns scheinen 
die Namen Gandor und Gandat nicht ganz richtig zu seyn. 
Gandy, James: Maler, der in England lebte. Er bildete sich in 
 van Dyclfs Schule zum geschickten Künstler, und dennoch ist er 
selbst in England wvenig bekannt. Indessen ist zu beachten, dass 
Gandy lange Zeit in Irland gelebt habe, und hier findet man viele 
schiitzbare Bildnisse. Sie sind von charakterischem und sprechen- 
dem Ausdrucke, würdig in der Stellung, und von glänzendem Far- 
benton. Seine Copien nach van Dyck wurden oft als Originale 
verkauft. Etliche seiner Bildnisse sind gestochen. 
 Starb 1689 im 70sten Jahre.  
Gandy, John, und William Gell, Architekten, gaben ein wa-l. 
 heraus, unter dem Titel: Pompeiana, gr- 8- lllill 77 IiupferLIdL-ln 
und vielen Vignetten, in 15 Lieferungen. Man erhält mit diesem 
Werke viele Ansichten und Planzciclmungen von" den bis 1818 zu 
Pompeji geschehencn Ausgrabungen. Das Ganze ist mit Sorglalt 
und Reinlichkeit ausgeführt. 
Gandy, englischer Maler, der schon in der zweiten Hälfte des vo- 
rigen Jahrhunderts zu London mit Gemälden hervortrat, und noch 
1805 arbeitete. In diesem Jahre brachte er ein Gemälde zur Auss 
stellung, das die Wohnung aller Teufel nach Milton's verlorneln 
Paradiese vorstellt, und in vortremichem Style ausgeführt seyn 
soll. Er war Mitglied der Akademie zu London. '
        

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