Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1738512
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Gherardini, 
Alessandro. 
Ghering, 
Johann. 
men sie von der venetiaiiischcn und lombnrdisclien Schule vieles 2m. 
In ilieser Manier malten sie die Decke des Bibliotheksziales in Slhiiorgin 
Ilrlziggiore _zii Venedig. lioni hat in der Kirche der Lucehesei- und iii 
der Gzilleria Colonna VVerlie von ihnen, aus letzterer sind aber die 
Iiiinstschiitze verschwunden, da sie 1820 nach dem Eflögclien dm- 
niiiiinlicheii Linie versteigert wurden. In ihrer Vaterstadt war die 
'l'ribiine des heil. Martin ihr vorziiglichstes VVerli. Nach Colfs 
Tod malte Gherzirdi allein das ganze Carmeliterliloster in Lucca. 
Gherardi starb 1704 im 61 Jahre. Einiges von seinen und seines 
Freundes Erfindungen wurde gestochen. Sie bezeichneten sich 
hier mit G, C. F. G. Luceliesi inv. 
Gherardini, Alessandro, Main von Flürenz, geh 1555, gesh 
 zu Livorno 1725 oder 1720. Sein Meister war A. Rosi, und er 
selbst Nebenbuhler GabbianPs, den er zin Genie übertroffen haben 
soll. Indessen ist er nicht in allen seinen Werken gleich gut; er 
hatte Pinsel zu jedem Preise. Ein "wohldurchdachtcs und im 
Haupttone schätzbares Bild ist seine Kreuzigung Christi zu Candeli, 
und nach Lanzi's Behauptung wird auch sein Alexander der Grosse 
im Hause Orlandi sehr geschätzt. Dagegen aber finden sich von 
seinerj-Iand wieder viel schwächere Bilder.  
Gherardini: GiÜVanni: lWTaler zu Bologna, M. Colonnefskchiiler 
und später Gehiilfe desselben. 
Dieser Künstler starb 1085. im 75 Jahre. 
Gherardini, Stefanü, Maler znBologna undLGambarinYsSchiller. 
Er malte Historien und Bambncciaden, ilercn sich in Bologna 
mehrere finden. Sie sind_mit Flciss_iind Geiseausgeluhrt. )ie 
ernsthaften Darstellun en sind der GTIIIWCFC Theil seiner Gemälde. 
3 g a 
Er starb 1755. 
Ghßfardinl; TOmmiTSÜ, Maler vonFlorenz, geb. 1715, gest.17g7. 
Sein erster Meister war lPiemontini, hierauf liam er zuV.Meucci. 
und zuletzt suchte er durch das Studium nach den Werken der 
Venezianer und Bologneser Schule seine Bildung zu vollenden. Er 
war besondeip: in Basreliels und Helldunliel geschickt und mit 
solchen Chiaruscuren zierte er Palliistcv neben iandern einen Saal 
der k. Mediciiisclien Gallerie in Florenz. Auch auf Leinwand 
malte er solche Bilder für In- und Ausländer. Er fand auch Bei- 
fall mit seinen geschichtlichen Fresken, womit er ebenfalls viele 
Palläste und Landhäuser edler Florcntiner zierte. Staffeleigemähle 
von seiner Hand sieht man in der 11.14. Gallerie zu IJVien. 
Ghßfilftllnl, GIOVZIUIII, der Franzose J. Gerardin, der in Italien 
arbeitete.   
Gheraijdo, ein alter Künstler von Florenz, dessen Vasari erwähnt, 
und zwar im Leben Bart. della Gattafs aus Verwechslung mit Ami- 
vante. Gherardo war Miniaturnialer und __Musivarbeiter; auch 
schnitt er in Holz nach der Weise Alb. Durer's. Einige halten 
ihn für G. Scagiiiia. d Ch   I 
Ueber eine opie es ristus am-ireuze mit Maria und JO- 
hennes, S. _Ottley History of engraving I. 457. Lanzi stimmt dem 
Piacenza bei, welcher zu beweisen sucht, dass zwei liiinstler diese! 
Namens gelebt. 
Gherardo della NQÜÜ, eine Person mit G. Honthgrgt, 
Gh ering , 
blühte. 
der um 
Gallerien 
301331111, Perspclativmaler, 
Man findet in verschiedenen 
1665 in Flandern 
Werke von seiner
        

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