Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737303
Gandelini. 
Gandolü , 
Hieronymus. 
guehte, um Studien zu machen. Nach seiner Rückkehr starb er, 
111" jungen Jahren und als holfnungsvuller Künstler- 
Gandßlini, Hupfersteeher" zu Mailand, ein jetzt lebender KÜHSÜOI; 
Wir fanden von ihm 1825 erwähnt: 18 Ansichten VOII Denkmalen 
der Stadt Mailand, in Aquatinta.  
Gandensis. Beiname von R. Audenaert. 
Gandia , Juan (18 , ein Maler, der sich in der ersten Hälfte des 
17ten Jahrhunderts in Spanien durch persyelitivisehe und architek- 
tonische Darstellungen auszeichnete.   
Gandlfli, GIOPgIO , genannt de] Grano, Maler von Parma, nßCb 
OrlandYs Angabe Correggids Schiiler. Der erwähnte Schriftsteller 
wollte sogar in GandinPs Werken Allegrfs verbessernde Hand be- 
merken. P. Zapata legt ihm in seiner Beschreibung der Kirchen 
Parrnzfs das Hauptbild in St. Michele bei, welches in lluta's VVcg- 
weiser fälschlich dem Lelio ,von Novellara beigelegt wird. Lanzi 
sagt, dass dieses Gemälde jedem Meister dieser Schule Ehre ma- 
chen könnte. durch Farbenauftrag, durch Zartheit des Pinsels und 
Rundung der Form. Die Parmenser übertrugen ihm die Ausma- 
lung der Tribune des Domes, aber die Arbeit Lkani nicht zum An-. 
fange. Wir ersehen daraus, dass man in den Künstler Vertrauen 
setzte. 
Im Dom zu Mailand bewahrt man von ihm ein Gemälde, das 
Jesus als Iiind auf dem Schoosse der Maria darstellt, wie er die 
Seelen wiegt. Ein Engel reicht sie ihm in Gestalt von Embryonen 
zu, und ein anderer Engel gibt die, welche das richtige Gewicht 
haben, in dem Himmel hinauf.    
Gandlnl; AUtÜUIO, Maler zu Brescia, der bei Paul Veronese seine 
Kunst erlernte. Manchmal ahmte er Vanni nach und auch Jalsob 
Palrna diente ihm zum Vor-bilde. Er liebte pompöse Auftritte, die 
cr mit Mannigfaltigkeit und breitem Pinsel darstellte. Im Dome 
malte er die grosse Geschichte des Kreuzes. 
Dieser Iiiinstler starb 1050.  
Gandhi], Bernardmo, der Sohn des obigen und ebenfalls Maler, 
aber schwächer als der Vater',-wie aus seinen Arbeiten im Dome 
zu Brescia zu sehen ist. Auch in andern Kirchen hinterliess er. 
Werke. Starb 1651. 
GElnCllnl, SaVBrlO, Architekt und Maler von Creniona, wo er1729 
geboren wurde. Er malte antike Drlonuxnente und Ruinen von Ge- 
bäuden. Starb 1794. 
Gantllni, FHIHCCSCO, Zeichner und Maler von Bologna, wo er 
1723 geboren wurde. Er lernte die Anfangsgründe der Kunst _bei 
G.B onini und später wurde er unter die Zöglinge des  Graziani 
aufgenommen. Hierauf setzte _er in Rom unter Subleyra Leitung seine 
Studien fort, wählte aber besonders die Pastellmalerei zu seinem 
Fache. Ein Bildniss des Cardinals von York machte ihn am Hofe 
zu Dresden vortheilhaft bekannt, und nun erhielt er 175.0 ßillc" 
nur (lahm, um nach den Gemälden der öffentlichen Sammlung zum 
Behufe des Stiehes des Galleriewerlss zu zeichnen. Später ging 01' 
in's Vaterland zurück, und hier starb er, doch wissen wvir nicht, 
wann. _  
Gütldülli, Hieronymus, berühmter Baumeister aus Oncgliß- wie 
Soprani sagt; allein aller Berühmtheit ungeachtet, scheinen die
        

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