Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Gallimberti - Haslöhl
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1737136
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1738239
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Gentile , 
Antonio, 
Gentileschi , 
Artemisia. 
Abbildung besteht aus 5 Blättern. In der Beschreibung des Isi. 
Iiupfersticli-Cahiuets zu Kopenhagen von lluinohr und Thiele, 
'vvird S. 91. die untere Hälfte dieses Werkes erwähnt. Es ist be- 
zeichnet: Antonius gentilis Faentinus auritex inventor et sciilpsit 
anno aetatis 51- 
Geutile starb zu Rom 160g im 90 Jahre. 
Gßntllp, SEJlVHKOIB, Maler aus Neapel, der in der zweiten Hälfte 
des vorigen Jahrhunderts" bei A. Cavalucci die Iiunst erlernte, er 
gehört zu den besten Schülern dieses Meisters. 
GCIIIIICSCÜ, SOfOnlSbü, IInfdaine der Königin Isabella von Span 
nien, malte sehr schöne kleine Portraite. Sie malte den König und 
(äie Königin, den Prinzen Carl, Sohn Philipp II., und mehrere Hol"- 
" amen. 
Diese Iiünstlerin ist Eine Person mit Sofonisba Angusciola. 
Gentilesca, Artemisia, s. Gentiimhi, 
GeUtilOSChi , Ürazio, Historienmaler von Pisa, eigentlich O. Lomi, 
von einem Öheiine de' Gentileschi genannt, geb. 1563, est, 1640, 
Er bildete sich in Rom nach den besten Mustern, und iesonderu 
Einfluss übte auch A. Tassi's Freundschaft auf ihn. Letzterem 
Meister malte er die Figuren in der Loggia Rospigliosi, in gl-us- 
sein Saale des Quirinuls und an andern Orten. In Rom malte 
ier auch Tafeln für Kirchen, besonders für alla_Pace, doch sind 
diese Geinlilde nicht so gut, als die  Clßilen sich der 
Einfluss der loinbardischen Meister in der schonendäirbengebung 
und der Abstufung der TilUCdlXlSSAGTlI." ;A_us dieser Zeit rühren meh- 
rere Cabinetstiiclie her, die in _die riiiiiist-lieii Palläste übergingeii. 
Die schönsten erkannte Lanzi im_ k. Pfillaste zu Turin und in ei- 
nigen Häusern zu Genua. _Geiitile_scln_ stand in grosser Achtung 
und Van Dycla nahm sein Bildniss in die beliannte Sammlung die- 
ses Künstlers auf. Sein Ruf drang nach Frankreich und von dic- 
sem Lande ging Orazio nach  Carl I. gab ihm in London 
eine freie Wohnung und ansehnliche Besoldung, wofür er einige 
Decken der k. Pallästel, hesonders. zu Greenwich, verzieren musste. 
Diese Malereien, so wie uhnliplie in fürstlichen Pallästen, führte er 
auf Leinwand aus, _daher sie den Ort wechselten. In England 
malte er auch Bildnisse, doch fand er damit nicht so viel Beifall, 
als mit sqlnenhlqlstorlflxl.hdären er in Lütidon viele hinterliess, denn 
glflezäräilte m" "v" a re- Dem Konige widmete er ein Zei- 
Orazio Gentileschi ist Weniger bekannt, als er es verdiente. In 
Wäigelrifhfßtalvg It-hö: ist die Zeichnung einer seiner heil. Familien 
au 5 r. gewer e. 
Gentilesclll, Artemlsla: Tochter und Schülerin Orazio's, ebenfalls 
eine rühmlich beltanxite Malerin. Sie lebte lange in Neapel, an 
P. Schiattesi verheirathet, _und Guido Reni unterstützte sie in 
dei-_Kunst_ auch DODIEIIIClIIDOTS, so wie anderer lobenswenher 
Meister Bildwßfke studierte sie. In den Gallerien Italiens finden 
gcla ämch E1063 (itenlälde vondhrlf" 1x1"? dßclh von YCTSCllIGdCIlPlTl 
e a ge, m o1- rai o tVü1"5l6 eru m er, I! S in eschichtlichcn 
Darstellungen. Als Bildnissiiialerin hatte sie eineng europäischen; 
Ruf. In England, wohin sie ihreirVater begleitete, malte sie meh- 
rere Mitglieder der li._Familie und viele Personen von hohem Bange. 
Doch blieb sie nicht in London, sondern ging nach Neapel zurück,
        

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