Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1726364
Ehescheuh 
oder 
Oechey, 
Veit. 
Ehrenreich , 
Joh. 
Berli- 
89 
Eheschenh oder Oechey, Veit, Bildhauer von Augsburg, von 
dem man noch Arbeiten in Holz und Stein findet, die mit einen M0- 
nogramme bezeichnet sind. Er starb 1605 zu Munchen, wo er 
1589 sein Meisterstück machte und arbeitete. 
Llnnger , Gßbflßl, Maler und Iiupferstecher zu Augsburg, wo er 
1756 im ßqsten Jahre starb. Man findet von seiner Hand mehrere 
Blätter, nach H. Schönfeld und andern, die mit E. S. (Ehinger 
scnlpsit) oder G. E: bezeichnet sind. Zu erwähnen sind: 
Der Heiland in halber Figur, ohne Zeichen. H. 8 zu 3h 5 
Z. 5 L. 
Die heil. Jungfrau in halber Figur, mit G. E. bezeichnet, das 
Gegenstück. 
Verschiedene Pastoralen, nach H. Schönfeld, Stücke in quer d. 
. mit H. Wolfi's Adresse.  
St. Anton, der einem Binde mit der Mutter den Namen Jesu 
zeigt: G. Ehing. sculps. H. 14 Z. 4 L., Br. 10 Z. 7 L. 
Saul und die Wahrsagerin. 
Diogenes mit der Laterne, beide nach Schönfeld. 
Die heil. Familie, ohne Namen des Malers, etc. 
Ehinger war zugleich auch Organist bei St. Anna. 
Auch ein liupferstecher Elias Ehinger lebte zu Augsburg. 
dallfßnbßrg, Pßtßf Sßhllbafli, ein niederländischer Portraitmaler 
um 1700. Einige seiner Bildnisse wurden gestochen, wie von C. 
Heiss jenes des Jesuiten Oliva, und L. Heclsenauer stach das Por- 
trait des Arztes W. Plöclmer. J. VVolf hat nach seiner Erfindung 
ein Monument im Stich bekannt gemacht. 
Ehrenherg, VV. VIII], Landschafts- und Architekturmaler , der 
um 1664 in den Niederlanden bliihte. Ch. von Mechel beschreibt 
in seinem Verzeichnisse der Gemälde der k. k. Bildergallerie in 
Wien S. 95 die innere Ansicht einer prächtigen Kirche von ita- 
lienischer Bauart, bezeichnet: W. v. Ehrenberg f. 16611. 
Ehrcnhauss, Carohne, Malerin, die sich um 1828 zu Dresden 
unter der Leitung des Professors Matthäi bildete. Sie fertigte C0- 
pien nach guten Meistern, und auch Portraite malt sie. 
Ehrenrexch, Jüllatln Bßnjälmltl, Maler und Kupferätzer, geb. zu 
Ludwigslust 1759, kam 1'243 mit seinem Vater nach Frankfurt und 
widmete sich schon frühe mit Eifer und Erfolg der Zeichenkunst. 
Auch im Aetzen machte er schon in seinem 1gten Jahre gluckhehe 
Versuche, besonders in Rembrandfs Manier. Im Jahre 1767 reiste 
er nach Stockholm, wo er die königlichen Kinder ein Jahr lang 
im Zeichnen unterrichtete und zuletzt kam er wieder nach Frank- 
furt, wo er auch starb. 
Die Gemälde dieses Künstlers sind selten, aber für ihre Zeit 
schätzbar. Auch seine Blätter scheinen selten zu seyn. 
Zwei Mönche kommen mit zwei Weihern aus der Kirche. 
Ein Krieger, der mit zwei Frauen und drei Kindern spricht. 
Ein polnischer Bauer mit einem Weihe und einem Hunde. 
Drei Blätter mit halben Figuren in orientalischer Tracht, von de- 
nen eine in einem Buche liest, die andere die Hände auf den 
Stock legt, mit dem Namen des Künstlers und der Jahrzahl 
1750.  
Ein Morgenliinder mit einer Frau in einer Landschaft gehend. 
ebenfalls ein Blatt von 1750.
        

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