Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1726354
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Eglo Estein , 
Julia 
G rä E n 
VOII. 
Ehemant , 
EglOffStClH, Jllllß Gräfin von; Stiftsdame von Hildesheim im 
Hannoverisclieni, eine treiiliche Malerin, die jedoch die lYInlerei 
nur zum Vergnügen übt, wurde 1786 geboren. Von der Natur mit. 
entschiedener Anlage zur lsiunst begabt, iibte sie sich mit Eifer im 
Zeichnen und Malen, und sie brachte es bald zu einer schönen 
Stufe von Vollkommenheit. Sie malt Portraite in Oel und beson- 
ders liebliche Genrebilder, lauter schiitzbare Stücke, die man hie 
und da aufliunstausstellungexi bewunderte. Im Jahre 1821 sah 
man von ihrer Hand zu Weimar die meisterhafte Copie von Ru- 
bens Söhnen, nach dem vortrefflichen Bilde in Dresden, und 1313 
malte sie das Bildniss der Grossherzogin von Sachsen-Wcirnar-Ei- 
senach, ein in jeder Hinsicht gelungenes Bild, das Flachenccker 
lithographirte. 
Sie malt auch höchst geistreiche Oelskizzen, theils Studienköpfe, 
theilsVollssscenen, theils Landschaften und architektonische Ansichten 
aus Italien. Iin Jahre 183552111 man von ihrer Hand ein schönes 
'Genrcbild, die I-lirtenfamilie aus der römischen Campagna. Dieses 
Gemälde macht durch die harmonische Färbung, durch den kräfti- 
gen gastosen Auftrag und durch den charakteristischen Ausdruck in 
en iöpfen eine sehr gefällige Wirkung. 
Im Jahre 1836 befand sich Gräfin Julie in München, wo sie die 
Ziige I. M. der Königin 'I'herese von Bayern in einem lieblichen 
Bilde darstellte. 
E man Iiu ferstecher, dessen Lebensverhältnisse uns unbekannt 
9 P   
sind. Er copirte 25 Blätter nach Callot: die Bettler. 
Egmont, Justus van, Historien- und Portraitmaler, wurde 1602 zu 
Lclglen geb. Sein Lehrmeister ist unbekannt und sein Wirkungskreis. 
in rankreich zu suchen, wg er_ 111 Diensten Ludwigs XIII. und 
 XIV. stand. Er malte die Bildnisse dieser Iionige, die J. Falk ge- 
stochen. Auch mehrere andere Bildnisse, vun seiner Hanclgemfilt, sind 
durch Iiupferstiche helfannt, so wie etliche sämexi tlilätüflzßfl, die 
er in grossem und kleinem Raume ma fe.  n 1 er e zten eit sei- 
nes Lebens kehrte er nach Antwerpen ZüPUCk, und starb daselbst 
um 167-3-- 
Egmont war eines der zwiilf ersten Mitglieder der 1648 gestifte- 
ten k. französischen Akademie. 
Egogui, AmbfOglO, ein Maler zu Mailand, von welchem Lanzi, 
Gesch. d. Malerei II. 411, zu Nerviaxio ein schönes Bild von 1527 
sah. 
ESÜTOE; ein vorzüglicher russischer Historienmaler uiisers Jahrhun- 
derts, dessen wir erwähnt fanden, welcher aber sicher mit Jwan 
Gegoroyv (Gegoritsch) Eine Person ist. Letzterer gehört zu den 
ausgezeichnetsten Künstlern. 
Egvlllß: Jal-{Ob Harvey (1„ Landschafts- und Afchitekturmaler, ein 
Iuinstler unserer Zeit, dessen Lebensverhältnisse wir aber nicht 
iiennen- A_ui der Kunstausstellung zu Mailand sah man 1828 die 
innere Ansicht der Marienkirche S. Celso zu Mailand, ein Werk 
von krättiger Wirkung. 
1   
Ehemant:  J-a emjuuger Maler von Frankfurt am Main, der 
sich zu Diisseldork bildete. Im_ Iiunstblatt 1335 S. 575 heisst es, 
dxiss er sich mit Wurde an die bekannten Landschaftsmal" der 
Dusseldorfer Schule anschliesse.
        

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