Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1726336
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hägensperger, 
Carl 
Adolph. 
Eginhard. 
Im Jahre 1580 fertigte er fiir ihn vier marmorne Statuen von Iiin- 
dem und um diese Zeit lieferte er eilf 6 Fuss hohe marmorneßild- 
Säulen des Churfiirsten für das Schloss in Berlin. Im Jahre 1037 
zog er endlich selbstnachdieserStadt, wo er im folgenden Jahre die 
Statue Friedrich III. nebst jener von Julius Cäsar, Constantin dem 
Grossen und von Kaiser Budulph ausfiihrte. Auch diese Bildsäu- 
len waren zur Zierde des Schlosses bestimmt. 
Er erhielt fiir jede dieser Statuen T00 lithlr. Das Todesjahr die- 
ses Iiiinstlers ist unbekannt; auch Nicolai bestimmt es in der-Nach- 
richt von den Künstlern Berlins nicht. 
Eggenspßrger, 03T]  Historicmnaler in Potsdam, lieferte 
von 1824 an mehrere schätzbare Bilder, welche in Bildnissen, hei- 
ligen Darstellungen und Copien nach berühmten Meistern und in 
eigenen Compositionen bestehen. 
K Eine Madonna nach Rafael hat er 1826 gezeichnet. 
Eggßft, Franz; Glasmaler, wurde 1802 zu Ilöchstiidt an der Do- 
nau geboren. Er erlernte 1817 zu Augsburg unter M. Hiilzle die 
Deeorationsmalerei, ging aber 132i nach München, um an der k. 
Akademie der bildenden Iiiinste seine Studien fortzusetzen. Ne- 
benbei verzierte er unter Leitung der Dekurations-Maler Mayer 
und Schönher das neue k. Kriegsministerium, das Odeon, das 
Lustschloss Biederstein und andere Gebäude, bis er 182g auf Ver- 
anlassung des Professors Gärtner bei der Ausführung der Glasge- 
miilde in der k. Porzellan-lYIauutaktui' zu München verwendet 
wurde. Eggert arbeitete jetzt an den schönen Fcnstergemälden fiir 
den Dom in Regensburg und für die neue Wlariahilfkirche in der 
Vorstadt Au. Er malte Ornamente und geschichtliche Darstellun- 
gen. S. auch Ainmiiller und Wehrsdorter. 
Egglrlld, Jühann; Ilistorienmaler aus Curland , ein geschickter 
Künstler unserer Zeit. Er bildete sich auf der kaiserlichen Akade- 
mie zu St. Petersburg und ging dann um 1320 nach Rom, um hier 
noch die Meisterwerke früherer Zeit zu studieren. Er copirte meh- 
rere derselben ausgezeichnet schön in Miniatur, und diese Stücke 
kamen 1825 in den Besitz des Kaisers von Russland. Uebei-diess 
malte er mehrere Ereignisse aus der altrussischen Geschichte in 
Oel. Ein grosses Gemälde stellt die Bekehrung des heiLWladiinir 
dar, eine geistreiche Composition, 1822 mit grossem Fleisse und 
Feuer ausgefuhrt. In einem zweiten Bilde stellte er die 1500 an 
der Newa gelieferte Schlacht gegen die Slaamlinaviei- dar, in ei- 
nem dritten die triumphirende Rückkehr des Siegers in Plesgowv, 
und in einem vierten die Iieligionswahl. In neuester Zeit malte 
er aus Auftrag die Aufhebung der Leibeigenschaft durch Iiaiser 
Alexander. 
Egginlfs Manier ist etwas trocken. 
Egldy, COUSIIHIIIZIY], Kupferstecher, den wir nach zwei Blättern 
mit Altiiren kennen, bezeichnet: Const- Egidy feC-  
Eglfllflard, der Schreiber oder Kanzler Iiarl des Grossen, ein ge- 
lehrter und grosser, obgleich von Statur kleiner Mann , war auch 
in der Baukunst erfahren, und daher vertraute ihm der Iiaiser den 
Bau seines Pallastes zu Aachen an. Eginhard kannte den Vitruvund 
Studierte ihn; doch verstand er diesen Schriftsteller nicht ganz, 
weil ,er seinem Sohne den Auftrag erthßiltß, ihm die Erklärung der 
unbekannten Iiuustwurte V1truv's zu verschaffen.
        

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