Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1726283
Edwvards , 
NVilliam. 
Eeckhuut, 
Gerbrandt 
V21 I1 
den. 
S1 
Edwards; Vvllliam; ein geschickter Architekt, wurde im liirclx- 
spiele Eglwysilan in der Grafschaft (ilamorgan 171g geboren. Von 
der Natur' mit Talent zur Kunst ausgestattet, fixig er an sich selbst 
in derselben zu bilden. Das erste grosse Werk des Iiunstlers, das 
man einzig in seiner Art hält, ist die 17.116 erbaute Brücke über 
den Tat? in Wales, deren Bogeuspannung über eine Wasserfliiche 
von 147 Fuss geht. Der Iiiinstler zeigte hier Grussartiglseit der 
Zeichnung und nngemeine Kühnheit der Ausführung. Naher be- 
schrieben ist diese Brücke in Chahnerß General biograplllßal Dic- 
tionary Xlll. 65. 
Edwards erwarb sich durch diesen Bau allgemeinen Ruf, und D365 
Vollendung desselben im Jahre 1753 wurde ihm die Ausführung 
anderer Brücken in Süd-Wales übertragen. Zwei derselben fuh- 
ren über die Üsk und eine andere mit dreißogen über den Tun")? 
Strom. In Caernizirthenshire erbaute er die Bettws-Brüclte mit ei- 
ner Bogenspannung vun Ütö Fuss. Ferner baute er die Landovery- 
Brücke und die VVychbree-Brüclse über den Tawy. In Glamor- 
ganshire errichtete er die AberavunBrücke, welche 70 Fuss in der 
Spannung erhielt. Von ihm erbaut ist auch die Glasbury-Bridge 
über den Hay in Brecknrvckshire. 
Edwards machte wirklich Epoche in der Brückenbaukunst, denn 
überall beurkundete er den genialen Künstler. Dabei war er ein 
 Mann von tmbengsamer Rechtlichkeit und der Lehrer und Vorste- 
her einer sehr grosseu Methodisten Gemeinde, die er durch ein- 
dringliche Predigten und durch exemplarische Fömmi keit leitete. 
Man nannte ihn den Wuhlthätei- seiner Gemeinde. 5er Tod er- 
eilte diesen Mann 1789 in Eglwysilan. 
Sein Sohn David Edvvards ist ebenfalls sehr geschickt im Brü- 
ckenbaue. 
EdWälTdS, ein vorzüglicher jetzt lebender Zeichner und Iiupterstep 
eher zu London. Er arbeitete für die Sammlung von Bildnissen 
englischer Dichter. 
Edy, John, Landschaftsmaler. ein Däne, der noch zu Anfang un- 
sers Jahrhunderts blühte. Zu dieser Zeit unternahm er eine Reise 
nach dem baltischen Meer, um merkwürdige Punkte zu zeichnen. 
Sechs solcher Ansichten erschienen auch im Iiupferstich, nämlich: 
eine Ansicht vomSunde nebst der Festung Cronenburg, Hclsingör, 
der Insel Fühnen, der Schiffsrhede, der Stadt Helsingborg, der 
Küste von Schonen etc.; eine Ansicht der befestigten Insel Spro- 
goe auf dem grossen Belt; die Stadt und das Schloss Corsoer; eine 
Ansicht der Assens am kleinen Belt; eine Ansicht von Copenhagen. 
Alle diese Blätter machen dem Künstler Ehre. 
Zwei andere Blätter von 1790: Traveller beating xneteor, Grey 
Diomed beating traveller, sind. mit J. Edy fe. aqua tinta bezeich- 
net. Dieser Künstler ist wohl Eine Person mit J. W. Edye, von 
dem Basan sagt, dass er Marinen in PollarcYs Manier geätzt habe. 
Dieser letzte Edy oder Edie arbeitete jedoch schon 1750; wir 
wissen aber nicht, 0b die Thätigkeit des obigen ebenfalls mit die- 
sem Jahre beginnt.  
Eebecken , eine meisterhafte Portraitmalerin aus der Mitte des 17. 
Jahrhunderts. Ihre meisten Stücke sind klein, aber trefflich in Be- 
leuchtung und Lebhaftigkeit der Farbe. Sie malte mehrere Raths- 
Personen in Hamburg und starb auch daselbst gegen das Ende ih- 
res Jahrhunderts. 
Eeclllhüut: Gerbrandt van den, Historienmalcr, wurde 152i 11! 
Amsterdam geboren. Von der Natur mit grossen Anlagen begibt. 
Nrlglerls Iiiinstler-Lex. IV. Hd. 6
        

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