Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1726161
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hersblCc 
5'. 
Eckhardt , Modestin. 
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_Echcrsberg malte auch mehrere meisterhafte Portrnite. In der 
Iltlllßiilihäitlltllliß zu Cupeuhugexi ist sein herrliches Bildnis: 'l'li0r-'- 
waldseifs, und auch jenes von Oehlexischlriger ist merkwvürdig. 
Dieser Iiünstler ist Professor an der, Kunstakademie zu Copen, 
hegen und Bitter des Danebrug Ordens. 
ECkCYSlJlCg, lYIaler, der Snhn eines holsteinischen Bauern, zeigte 
schon frühe ein entschiedenes 'l'nlexit zur liunsz und daher gül- 
xnete er sich derselben mit allem Eifer. Um 181 hielt er sie in 
Paris auf, und hier malte er Landschaften und Aussichten der Urn- 
gebung dieser Stadt.  Auch (lupien nach guten iWIeistcrn lie- 
ferte er, und Genrestiiclie.   
Dieser Eclaersbleg ist wahrscheinlich Eine Person mit dem 0b!- 
gen Echersberg, und nur die Orthugraphie des Namens falsch: 
Eckerty HelUTiCh AITIbTOS, Schlachtenmaler, wurde zu 'VY'Ü1'Z' 
burg 180? geboren. Er fühlte sich schon in früher Jugend Zur 
Kunst gezogen, namentlich zur Darstellung von Schlachten und 
Scharmützeln. Sein erster Lehrer in der Drlalerci war Carl Fessel. 
ein mittelmiissiger llisturienmaler zu XVürzburg, im Ilahre 1825 
kam aber Ecliert nach iVIünchen, um an der Akademie der Künste 
seine Studien zu verfolgen, die sich auf Schlachten und Genrema- 
lerei bezogen. Von ltlüuchen aus machte er mehrere Reisen in das 
südliche Gebirge, um landschaftliche Studien nach der Natur zu 
machen, und im Jahre 1831 reiste er nach Paris, wo er viele Bil- 
der in Aquarell, und Stalfeleigcmiiltle in Oel verfertigtc. Von Paris 
machte er eine Reise in die Normandie und zmch Bretagne, auch 
hielt er sich längere Zeit auf den Gütern desVicolnte deßoyon auf, 
für welchen er mehrere Zeichnungen in Aquarell und Bilder in 
 Oel ausführte, der auch zugleich des Iiiiiistlers wärmster Freund 
 wurde. Gegen Ende des Jahres 185-1 kehrte Echcrt wieder nach 
Blümchen zurück, wo er sich mit der Herausgabe eines grossen 
Militärwcrhes, mit der Abbildung der deutschen Bundestruppexi bc- 
schäftiget. 
Seine Gemälde sind in ganz Deutschland zerstreut, in München 
selbst ist bisher VVeniqes von ihm. Freiherr von Lutzhecla be- 
wahrt in seiner Sammlung ein Gefecht zwischen Franzosen und 
spanischen Guerrillas, von Echert gelnaltn  
Er malt indessen nicht blus Schlachten, sondern auch Jagdstü- 
ehe, Marinen und Seehäfen. Oft sind seine VVei-lse mit einem 
 Nlonogramme und mit den Initialen seines Namens bezeichnet. 
Eßlißfll,  , Portraitmaler zu Berlin und schon 1786 Profßiäßl? de? 
Altademie. lYIan hat von diesem Iiünstler, dcr181? starb, einige Blätter; 
Brustbild des Bischofs von Osnabrück, in Aquatinta gestochen 
nach Cuningham. 
Baron Ernst von Coccei, in Aquatinta, nach Reclam. 
Bildniss Ramlefs, in Aquatinta, nach Liszewshy. 
Aktäon und Callisto, nach A. Bellucci, in Allllatlllllll gestochen. 
Eßkllilrdt, Johann TOlJIEtS, Bildhauer, wurde 175d zuDarmstadt 
geboren. Er bildete sich auf Reisen, besonders zu Berlin , Wien 
und Mannheim zum guten Künstler, und daher ernannte ihn sein 
Landesherr zum Hofbildhauer in Darmstadt. Hier fertigte er Mo- 
numente, Statuen und Basreliefs in Stein. 
Das Todesjahr dieses Künstlers können wir nicht bestimmen. 
Eckhardt: MOÜCSlZlU, Maler von Kempten, wo er 1684 geboren 
wurde. Er kam in Dienste des lYIarhgi-afen liarl von Brandenburg 
und malte Bildnisse, deren der auch mehrere in Schwarzhunst her- 
ßusgab- Der Tnd ereilte ihn 1770 zu Berlin.
        

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