Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1726132
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Echter , 
Älichav]. 
Ecliarrlt , 
Johann 
Christian. 
Echter, lvllßllaßl, Maler zu München und Schüler der Akademie 
der bildenden Iiiinste dieser Stadt. Er malt Historien und Genre- 
bilder. Seine Darstellungen entlehnt er aus der heiligen Geschichte 
oder auch aus Dichtern. 
Eßlllllßf, JOlIRDII Peter, Stuccaturer von Steingaden in Bayern, 
gebgf, 17th, lernte bei D. Zimmermann zu Landsberg am Lech, 
 und bereiste dann verschiedene Gegenden, wo er in liirchen und 
Schlössern artige Verzierungen anbrachtei Mehrere seiner Arbeiten 
hinterliess er in der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen und 1?7Öhis 
77 arbeitete er für verschiedene Häuser und Palläste in Berlin. 
Früher verzierte er das Schluss Seppau und das Hatzfeldische Pa- 
lais zu Breslau, wo er neben andern auch im liirstbischöflichen 
Pallast dekorirte.  
Echtler erwarb sich bedeutenden Ruhm. Im Journal von und 
für Deutschland ist 1'788 ein Verzcichniss seiner Gypsabgiisse zu 
lesen. Er starb um 1810. 
Eck, Velt, s. Ecken. 
ECK, k. Landbaumeister in Bamberg, ein Künstler, der 1828 starb. 
Näheres können wir iibvr ihn nicht bestimmen.  
Eckart, JOlIGUD GOttfflcd, ein geschickter Miniaturmaler zu 
Augsburg und zugleich ein trefflicher lbnhiinstler, um die Mitte 
des vorigen Jahrhunderts blühend. 
Ecltardt, Andreas Clemens, Bildhauer von Gerlachsheim an der 
Tauber, wo er 176g geboren wurde. Er bildete sich auf der Aka- 
demie zu Stuttgart und in Rom, wo er zwei Jahre verweilte. Hier- 
auf kehrte er ins Vaterland zuriick, wo er mehrere Werke aus- 
fiihrte: Statuen, schöne Gemnien aus Stealit, Grabmonumente und 
schätzbare Basreliefs. Der Fiirst Primas zu Aschaffenburg ernannte 
ihn zum Professor der bildenden Künste. 
Eckardt, Johann Christian, Iiupierstetiher, geboren zu Laufen 
am Neckar im Königreiche Wiirtemberg, hatte schon in friihester 
Jugend so hoffnungsvolle natürliche {Änlagen zum Zeichnen entwi- 
ckelt, dass er die Aufmerksamkeit einiger Iiunstlreundc auf sich 
zog, und durch Vermittlung derselben in seinem ilzten Jahre in 
die herzoglich-württembergische Carls hohe Schule als Eleve auf. 
enommen wurde, wn er, neben dem genossenen Uuterrichte iin 
gprachen und wissenschaftlichen Gegenständen, sich Anfangs vor- 
zugsweise der Civil-Baukunst unter der Leitung des Hofarchitek- 
ten Fischer zuwendete. Zu jener Zeit componirte er ein den Zög- 
lingen der Akademie zur Preisaufgabevorgeschriebenes Monument, 
dann auch den Plan, die Eievation und den Durchschnitt einer 
Bibliothek. 
Da sich jedoch damals Fiir Architekten nur sehr beschränkte Aus- 
sichten darhothen, so verliess er auf Anrathen diese Kunst und 
erlernte unter der Leitung des damaligen Gallerie-Direktors Gui- 
bal und des berühmten Professors G. v. Müller die Iiupferstecher- 
19111513; 191911119"? daselbst auch nach der Natur, wie nach Original- 
gemälden. 
Bßkünllli sind V0" Ihm V01! 1780 der Iiupferstich des in der kö- 
nigl. wiirtembergischen Gallerie zu Ludwigsburg befindlichen Por- 
traits des Martin de Meytens, ersten Malers am Wienerhofe, von 
demselben selbst gemalt; dann eine Madonna in rossem Formate,
        

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