Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1726064
Eberhard , 
Conrad. 
59 
tung zum christlich Religiösen bezeichnete, und in seine Bahn Vtra- 
ten Overbeck, Cerneliiis und andere begabte Meister, die mit Liebe 
und tronimein Sinne auf derselben zum Ruhine gelangten Alle 
Qompositionen EherharcPs athmen den Geist der deutsch-christlichen 
hnnst unserer alten Meister, aber sie sind rein und edel in Form 
und Zeichnung, fern vun den iiussern Mäiiveln jener Zeit. Meli- 
rere seiner Cuinpositionen wurden von andecrn in Gemälden ausge- 
fuhrt, doch sind wenige seiner eigenen Gemälde von ihm ganz 
Vollßlildßf, alle über, sowohl die Darstellungen des alten als des 
neue" rlßätfßlmßnß, Fßlne Pindukte der christlich-religiösen Kunst 
und der reichsten Phantasie. Eberhard ist also der erste, der wie- 
der im christlichen Sinne malte; auch ist er der erste christliche 
Bildhauer in ganz Deutschland. 
Indessen gebrielit es ihm keineswegs am Talent, die heidnische 
Mythß Zll erfassen und darzustellen. 
Eberhard bewies hierin seine Tuchtiglteit durch die Compositio- 
n_en aus Homers Iliade, die als Reliefs die Villa Massini in Rom 
iiääendsicälltglrnketlllaenowäil selbstfäusserltlenbei deä Betrachtung dersel- 
 . l n GISACP iiic en t  
dieser Art geeigneter wäre, als Eberhgltxtäl e, er hir Darstellungen 
In Rom führte unser Künstler in l    
die ihm einen Platz unter den sshiiliifrlllii: 
glläffaeinraiinieii. Mehrere lianien in den Besitz des Vliöpigs Maxj- 
n und andere tuhrte er hir den kunstsinnieen 110m Ludivi 
aus. Unter die Erzcuvnisse jener Zeit ehörenb die l b? g 
Statuen aus carrarischeiia Marmor welch? die Muse niet dnsglxssen 
hält in älßr Glyptothek zu München, den sitzenden Fiiuneiiriit  
c us un die Leda init dein Seh      
im liönigl. Cabinetsgarten in Nyiiiililiheghsiisyeäifwäignltetzteren 51m1 
Diese Werke wurden mit Aus "  b  b  
h  
hatten die Bestellune- zweier anddiirnziiilrgFiilügenonäimgill und siä 
des Gegenstandes. idberhard ward jetzt (lilläeilßllllllt Pielär Wa 
der A1 _ 1     o essor an 
ihm NECÄlllllgpügtcänläilgizälilleikyäwgtxigäte _einannt_, aber dennoch wurde 
Williget. Der Iiiiiistler wählte diemäii Zweite 563i nach Rom b" 
zu Endymion geführt wird I J l iiiPl-lß wie iana von Amor 
dem und ebenrans im Cabäleign älrß 18? wurde das Werk vollen- 
 1       
diese Figuren, letztere iiberLebänsegiliigg zgsehloulg? aufgestellt. Alle 
hat der Behamuun und m01  da h 1,3 i_ nen sich durch Weich- 
teristischo Th .1 g n um Csllllllmibclt in den charak- 
 "zu ei en, als durch allzugrosse Sorvlichkeit und F  h  
der Austuhrung aus. Dabei sind treu l b 0d am alt 
schönen Natur, Walelrheit in der B eßhe en ige Auf-fassung- der 
Stellung und Beweaun" der Gqligadeezreichnänglades Auädguckes. der 
Bildwerke. Sie Simi, fesn von Charak; .10 e äFensc a ten dieser 
hat, worin weder Leben noch walillOSftizfnt au; und Geziert- 
dem kleinen Bacchus der s ielend Äliildls. l 8111 lfaun mit 
und ihn am Barte zupit, ist scliön motivirt einse bcn. swh "eckt 
und mit Welcher yquheit d F" 7 ein herrliches Werk, 
1- lln ulle Eberhard das weibl' h N 
7-1) behandeln versteht das zei t sich   m e ackte 
Em Werk von R ' v l, S  .811 seiner sitzenden Leda. 
und End m_ gros:_eni erciensteast auch die Gruppe mit Diana 
im Antiqllllallgr: 53 Wä: der trlumphirende Amor im Jiinglingsalter, 
Büsten des Mgäersßiklv-hllitfsidenz zu Munchen. TreiTlich sind die 
Gelehrten Hörwart de 0h Qglflniilh, des bayerischen StClatSlnanne5 und 
burg, des russ Feldin  lirlll mtän BYZhlSCilOiS Paris v. Lodrnnzu Salz- 
Viseher, alle im die vi; Sinai s Muimh und fies dwmhe" Ghibem Peu" 
Fhen sich Eberhudg a _alla bestimmt. Eine andere Gattung, in wel- 
m schilderun "ms Yelläje Phantasie und seinefegeliebendiglseit 
g g 559? lßlürlscher Momente zeigt, ist das Basre-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.