Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1726030
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Ebber , 
Ulrich. 
Eberhard , 
Johann 
Christmn. 
lm Jahre 1850 brachte Eastlake ein Bild zur Ausstellung, wel- 
ches die Höhe der Verzweiflung, eine Allegorie nach Slmncer, vor- 
Itellt, von großer Klarheit und Schönheit der Farbe, wie ein an- 
deres vortreHliches Gemälde derselben Ausstellung, eine von Iliux- 
bern angefallene Bauernfamilie wuprstellend.  Alles ist vortrefflich 
gemalt und mit dem feinsten Gefühle ausgeführt. Der Farbenton, 
die Dnrchsichtigkeit der Schatten und die Klarheit der Lichtmas- 
sen lassen nichts zu wünschen übrig. 
Später brachte er ein Bild mit lebensgrossen Figuren zur Exhi- 
bitation der Akademie: die von der Sonne gebräunte Gestalt eines 
italienischen Bauern mit seiner lieblichen Frau, die das zarte Iiind 
im Arm hält, in der Tracht von Cavi bei Palcstrina vorgestellt. 
Im Jahre 1855 wurde sein Gemälde mit griechischen Flüchtlin- 
gen, die ein englisches Schiff aufnimmt, wegen der Wirkung und 
der Durchsichtigkeit der Färbung geriihmt. 
Eastlalte ist Mitglied der Akademie der Iiiinstc zu London, 
Ebher, Ulrlßh, Zeitgenosse des Andreas und Konrad Luko, drei 
berühmte Stempelschneider und Guldarbeiter zu Regensburg um 
1523. Sie waren auch Gelehrte, die bei vorkommenden Fällen den 
WVerth und die Aechtheit der in den Siegeln befindlichen Bild- 
nisse und Aufschriften aus dem Verhältniss mit der Geschichte be- 
urtheilten, guthiessen oder verwarfen. S. Zierngiebefs Abh, über 
den Exemtionsprozess des Gotteshauses St. Emeran ß. 46 und 47. 
Ehßl, Hermann, Maler von Riisselheim am Main, lernte zu Darm- 
stadt bei J. G, Fiedler und begab sich später nach München zu 
G. Desmarces, dem er an die vierzig Jahre als Gehiilfe zur Seite 
stand. Ebel malte die Draperie in den Gemälden dieses zu seiner 
Zeit berühmten Hofmalers, und nach dessen Ablehen malte er selbst 
mit Beifall Bildnisse. 
Starb zu Frankfurt am Main 1781 im 68sten Jahre. 
Ebelmallll, Johann JäIkOb, Zeichner und vielleicht auch Iiu- 
pferstecher um 1600. Seiner erwähnt Heller im Monogrammen- 
Lexikon. 
Eben, Franz und Johann Ephraim, Vater und Sohn, zwei 
geschickte Verzierungsbildhauer zu Berlin, machten sich besonders 
durch ihre geschnitzten Rahmen, Uhrkästen etc. einen Namen. Der 
erstere wurde 1727, der zweite 1748 geboren. 
Eben, Johann Michael, ein mittelmässiger Iiupferstecher von 
Augsbur , der in Frankfurt am Main meistens für Buchhändler ar- 
beitete. äir starb auch daselbst 1765, 
Ebenauera Jühann Bernhard; Medailleur des Markgrafen von 
ADSbaCh um 1762. Seiner wird in der Sammlung berühmter Mc- 
dailleure erwähnt, Nürnberg 1773, 
iEbenhechts GeOTg Franz, Bildhauer zu Berlin, zeichnete sich 
zu seiner Zeit durch Ornamente und Statuen aus. Von seinen Ar- 
beiten kamen einige nach Sanssouci und für die katholische Kir- 
che zu Berlin fiihrte er die überlebensgrossen Statuen der zwölf 
Apostel aus. Starb 1757. 
Eberhard, Johann Christian, Hofmedailleur zu Bayreuth um 
1765. Seiner wird in der Sammlung berühmter Merlailleurs er- 
wähnt 1778.
        

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