Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731140
Galle , 
Theodor. 
Galle , 
Andrä. 
567 
den Anfangsgriinden der Kunst unterrichtet hatte, ging er nach Italien, 
um sich in Rom durch das Studium der Antike und anderer elas- 
f sischcn Meister auszubilden. Nach seiner Ruckl-iehr trieb er den 
Kunsthandel und gab eine grosse Menge VVerhc heraus. Sein 
Stich hat viel Bauhes und in Vertheilung von Licht und Schatten 
hatte er so wenig Geschick als sein Vater. Doch 1st er 1m Gan- 
zcn fleissiger als dieser Iiiinstler. 
St. Hiltrude, nach Otto Vänius, fol.    
 Phaöton auf dem Sonnenvvagen, nach Stradan, 1D ovaler Ein- 
fassung.   
Sechs Blätter mit Darstellungen aus der römischen GeSclllCllllea 
nach demselben.  
Ein Sturm, nach J. de Momper. 
Ein Madonneubild nach einem alten spanischen Gemälde- 
Graf Ugolino im I-Iungerthurm zu Pisa, nach J. Stradan, qwfol. 
Selten. 
Der kleine Jesus betrachtet die Passionswerlszeuge, 8. 
Coriolan von den römischen Weibern erweicht, nach demselben, 
 qu. fo]. 
Johannes der Evangelist, 8.  . 
Der Tybergott auf der Urne und die Vestale Tuccia, Wßlßlle 
Wasser schöpft, nach Stradan, gr..f0l. 
Winterlandschaft, nach J. de Momper, qu. fol.  
Cornelia mit ihren Frauen arbeitend, nach demselben, 4'111. 511-1 
St. Hieronymus in seiner Höhle, nach F. Zucchero, kl. fol- 
' Das Leben Joseph's und der Maria, 28 lil. B1. 
Das Leben St. Norberfs, in einer Folge von hl. Blättern. 
Mehrere Bildnisse flamiindischer Maler. 
Die Verkündrnn des Engels  die Büste der Maria und des 
Engels, nadh aitnn Gemälden in der Annunziata zu Florenz, 
fol. und ß.  
Litis abusus etc. Sinnbilder über den Missbrauch der Prozesse, 
gr. (In. fol. Selten.  
Typus occasionis, in quo receptae commoda, neglectae vero in- 
conänoda proponuntur. Antv, 1600, 8. Eine seltene Folge von 
13 I  
Imagines ex untiquis marmoribixs, numis. et gemmis exprßS- (11139 
extant apud J. Ursinum. Antverp. 1606, 151 B1. 
Galle, l, ein Kupferstecher, dessen im Cabinet Paignon Dijonval 
erwähnt wird. Dort wird ihm das Bildniss der Königin Sophie 
Iiaroline von Preussen zugeschrieben, nach Largilliere. 
Dlabacz erwähnt in seinem böhmischen Künstler-Lexikon eines 
Johann Galle, der eine heil. Constantia sehr sauber gestochen hat. 
Galle, 0-, Iiupferstecher in Prag um 161g. Dlabacz sagt im allge- 
meinen histur. Künstler-Lexikon für Böhmen,  dass er das Bild- 
niss des berühtnten Gelehrten Math. Berlichius und eine hl. Mar- 
garetha gestochen habe, 4. und 8.  
Galle, G., Iiupferstecher, der nach Dlabacz mehrere Jahre in Prag 
gearbeitet hat. Ein Salvator mundi ist mit G. Galle SCLllPSlC Pra- 
gae bezeichnet.  t 
Galle, Andre, Medailleur zu Paris. der aber 1765 Zll St- Etifmne 
(Loire) geboren wurde. Er bildete sich unter LecourvVs Leitung 
zum gutenliüxlstler seines Faches. Im Jahre _t809 erhielt _e1' den 
Decennal-Preis'uud"1819 nahm ihn das Institut unter (110 Zähl
        

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