Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1731007
Gagliardi, 
Philipp. 
Jean. 
Gagnieres , 
553 
  I. 
an sein bestes Bild erkliirt Lanzi den kl. Pellegrinus in S. NIar- 
cello zu Rom. x   
Der Cav. Gagliardi starb 1660 im 51sten Jahre, W10 Orlandi ver- 
sichert. 
Gagliardi, Plllllpp, INIaler und Baumeister zu Rom um 1660, 
nach welchem Cungius, C. Goyrand u. a. gestüchßll llabßn- E? 
malte Perspektive, auch Pflanzen und Früchte. 
Gagliari , Bernardin , Decorationsmaler, der zu Turin 170g gebo- 
ren wurde, und hier bekleidete er auch die Stelle eines lrlofthveater- 
malers. Im Jahre 1777" wurde erbach Berlin berufen, um fur das 
Q ernhaus zu malen. Hier malte er auch die Kuppel (im: iiüthowll- 
sclien St. Hedwigskirche auf eigene Iiosten aus, und bei dieser (Je- 
legenheit" wurde sogar eine lYIedaille auf ihn geprägt. 
Dieser Künstler starb im Vaterland, doch wissen wir nicht, Wahll- 
Gagneraux, Benjamin, ein genialer Maler aus Burgund, bildete 
5311111111784 in Rom zum Historienmaler und hier lieferte er 
auch mehrere Bilder, von denen die Zusammenkunft Gustav  
von Schweden mit Pius VI. im Vatikan bei Fiorillo und in G0- 
the's Winckelinann zur Sprache kommt. Das Bild hat eine bedeu- 
tende Anzahl von Figuren von  Schuh Höhe. Fiurillo ernriilmt 
 auchzweier anderer, noch griisserer Gemälde: Bacchus und Ariadne 
mit Gefolge in einer Landschaft, und die Erziehung des Achilles. 
Alle diese Bilder werden geriihmt, so wie die Schlachtstiicke die- 
ses Künstlers; besonders jenes des grosseii Conde.  
_Gagneraux hielt sich auch in Florenz auf, und hier sturzte er 
sich 1795 im Zustande der Verstandeslosigkeit zuni Fenster herab, 
kaum vierzig Jahre alt. In der Gallerie zu Florenz ist von llllll 
eine Löwßnjagd, ein Gemälde aus den letzten Jahren seines Le- 
bens.   
Gagnßry, Historien- und Portraitmaler zu Paris, der um 1822 mit 
Bildern ölfentlich hervortrat. Im Jahre 1825 stellte er den Einzug 
des Herzogs von Angouläine in Madrid vor. 
Gag-HICFGS, Jean, Iiupferstecher zu Paris, wo er um 1698 in SP5? 
hohem Alter starb. Er arbeitete mit dem Grabstichel in einer zier- 
lichen Manier, und besonders war es das Portrait, wodurch er 
Beifall erhielt. Indessen stach er auch Histurien und Zeitereignissß- 
Man möchte fast glauben, dass es zwei Künstler dieses NHIIICYIS 
gegeben habe, denn es sind einige Blätter schon 1628 datirt und 
andere 16 7.. Wir kennen es jedoch nicht mit Sicherheit bestim- 
men. Ylielgaicht unterscheiden sie sich durch die Schreibarii G39 
nieres und Ganieres, wie man angegeben findet- 
Die büssende lYlagdalena, nach J. Blanchard. 
Die Spieler, nach Valentin. 
St. Sebastian, nach Mignard.  
Die Madonna mit dem Iiinde, nach Blanchard.  
Ludwig XIII. von Frankreich, ein kleiner Iiopf, 1640. 
 Das Bildniss des Carclinzils Flavio Ghisi, 8. 
Jenes des NL de 1a Melleraye, 167g, 4. I 
Ein schlafender Junge, zur Seite der TOdtCDliUPfs 16401 4'  
Wenn es zwei Iiiinstler dieses Namens gibt, so stach der eine 
vielleicht die Darstellungen aus der Zeitgeschiclite:  
Allegorie auf die Ausrottung der Ketzer und die Rebellion 16213- 
Satyren auf die Niederlage der Spanier an der Cnrignans Bub 
cke , 1650.    
Die Veruitihlung des Königs Ladislaus von Polen mit Maria von 
Gonzaga, löäj.
        

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