Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1730989
Gaertner , 
Johann 
Philipp 
Eduard. 
Gaeus. 
551 
eine erhabene Ausschmiickuxig. In der Nähe dieser Iiirche baute 
Gaertrrer das neue grosse Bibliothels- und Archivgebäurle, dessen 
Styl sich dem der liirche annähert. Im Jahre 1855 legte der 
König den Grundstein zu dem Blindeninstitute, welches ebenfalls 
nach Ciaertnefs schönem Plane erbaut wurde, sowie andere in der 
Nahe liegende Staatsbauten: die Universität, das Erzieliungs-lnstitut, 
der Central-Scl-iulbiicherverlag etc.  
Unter (iaertnefs Leitung wurde auch das lsarthor in den Stand 
gesetzt,- _wie es jetzt sich befindet, und so bildet diesesqflior, durch 
die bildlichen Zierden NBlIGIJS und C. EberhartPs noch gehoben, eine 
schone Zierde der Stadt. In Iiissiiigen wurden nach seinem Plane 
der Saal und die Arkaden aufgeführt. 
I_iri J. 1836 hatte Gaertner die Ehre mit König Ludwig die gruss- 
artigen Denliiiialer Griechenlands zu schauen, und hier erhielt ei- 
fmCh den Auftrag,  den Plan zur neuen Residenz des Königs Otto 
".1 Athen zu entwellfßrl , und nach diesem wird das Gebäude auf 
eiii_er_Stelle sich: erheben, die eine unendliche Fernsicht gewährt, 
auf die Akropolis, über die Stadt, nach allen Gegenden des Landes. 
Nach seiner Rückkehr wurde er zum königlichen Oberbaurath 
ernannt, denn König Ludwig weiss das Talent zu erheben und zu 
bQIQhIJCII. Er ernannte sciiien Architekten auch zum Bitter des 
G Civilverdienst-Ordens der bayrischen Krone. 
,    
aeftnera Johann P1111113]? Edllard, Architekturmaler zu Ber- 
lin, wurde 1801 geboren und VUXXiDlPGkTOP Müller in Darmstadt 
in den Anlangsgriinden der Iiiinst unterrichtet, bis er ZlLGTOPiLlS 
nach Berlin liain. 1'  0-.       
    Spatei 5111;; ei nach Paris, und hier arbeitete ei 
einige Zeit im Atelier des Landschaftsmalers Bertin. Im Jahre 
1827_ kehrte er wieder ins Vaterland zuriich, und nun malte er in 
Beäliä besonders architektonische Darstellungen, in denen Perspektive 
121i) B e euchtungßu loben sind. Auch die Färbung ist wahr und 
itÄ ihandlung in Gärtners Bildern einfach und gediegen.   
 ucldfamlgchaften, Bildnisse und schöne Zeichnungen llefßrtß 
G dleSelLI-rläust-iefv Illßhrere in chinesischer Tinte.  
 aeäa? u Whlif Arßhitekt zu Rom, den Micliel Angele beim Baue 
95 St. Peter Domes zum Aufseher gebrauchte. 
gaeta: da: S. Pulzone. 
aeFaqPa_ FP3Y1Z,_ ein neapolitanischer Edelmann, der bei M. Stan- 
Zloni die Malerei erlernte. Er malte Cabinetsstiiche und Altarbil- 
der, um 1650. 
GaetPnQ: GIÜVÜUIÜ BüiltiStil, KuIiferstecher, dessen Lebensver- 
haltmsse wir nicht kennen. Voipihm gestochen hat man Petrus 
und Paulus schlafend, wie ihnen ein Engel erscheint, nach H. 
Carracci, gr. 8. 
Gactanu, Luigi, Musivarheiter zu Venedig um 1590- Er arbßitele 
fiir die St. Marcuskirche nach Dom. RobustYs Gartens.  
Gaetke: Helnrlch; Landischaftsinalerzu Berlin. ein geschickter jetzt 
lebender Iiiinstler. Er malt verschiedenerAnsichten, und öfter sind 
Seine Bilder auch mit Vieh staflirt. Nähere Nachrichten sind uns 
nicht Zugekommen. 
Gaeus; ein geschickter alter Edelsteinschiieider, der durch den In- 
taglio eines Hundskdpfes als treßlicherl Künstler bekannt 15K: lda 
Correlitheit der Zeichnung und die Reinheit des Schnittes. mQlts 
zu wiinschen iibri liisst. Auf dem Halsbandades 1109105 1195i 
man: [A105 EIIäIEI, Das Original kam in die Sammlung des
        

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