Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1730865
Fusco , 
Ferdinand. 
Fyt, 
Johann. 
539 
und Taborda nachstellen. 
erfahrän. 
Näheres 
konnten 
wir 
über 
ihn 
nicht 
Fuscos Ferdinand, ein neapolitanisclyer Edelmann, derhei A. Bel- 
vedere die Malerei erlernte. Er malLe Blumen und Fruchte, und. 
starb zu Anfang dcs'18ten Jahrhunderts in der Bluthe der Jahre. 
Fusely, so nannte sich J. H. Füssly in England. 
Fusina, AUÖFGEIS, Bildhauer zu Mqiland, der von seinem Ge- 
bgrtsorte in Veltlin den Namen führt. Im Jahre 1590 fertlglß 81' 
für die Fagfide des Domes die Statue der Maria Magdalena_ und 
in der Passxonslurche ist das Grabmal des Bischofs Daniehßirago 
von ihm. 1 
Ein anderer Künstler dieses Namens und Stammes arbeitete um 
1710 zu Rum. Dieser fertigte Statuen und Brustbilcler.  
FÜX- S. Fuchs. 
Gottlieb, 
Fyssel , 
lebte. 
ein böhmischer Maler, 
der 
um 
zu T eppel 
1160 
Fyt, Johann, Maler und Iiupfersteclier, wurde zu_ Antwerpen 1625 
geboren. Dieser Künstler, einer der griissten seiner Zjilt, malte 
Thierifjeder Art mit Meisterhand. Er war ein fleissiger Beelmßll- 
ter der Natur, und diese stellte er in allen Tlieilen mit der 
grössten Genauigkeit dar. 'I'äuschend sind die Haare und Federn 
seiner todten Tliicre; selbst in der heftigsten.Bewegung_ {W16 
dem Leben entnommen, und vollkommen richtig gezeichnet. beute 
Färbung ist kräftig, und alles mit einer BIJSSGTOPClCHLlIChCH Leich- 
tigkeit und Kühnheit ausgeführt. Die gewöhnlichen Gegünflünde 
seiner Darstellung waren Wildschweine, Hasen, Hunde, lijvußlltßi 
Blumen, Vögel , und mit frappanter Wahrheit malte e!" die lieb- 
hühner. Seine Blumengeniiilde sprechen ausser der lebendigen 
 Frische auch durch die genaue Nachahmung der iiiarmorneitVaSßn 
und der Basreliets an. Bilder von seiner Hand findet man in den 
Gallerien zu München, Wien, Düsseldorf u. s. w. 
Das Todesjahr dieses Künstlers kennt man nicht. 
Man hat von Fyt auch zwei Folgen von Blättern, und darunter 
sind die Hunde Meisterstücke, von solcher Vortreßlichlfellln Wie 
seine Gemälde. Diese Blätter sind mit leichter und geistreicher 
Nadel in malerischer Manier behandelt. Alle sind jedoch Illßht 
gleich vorzüglich; einige-sind nicht so geschmackvoll und correlit 
gezeichnet, als die andern. 
Verschiedene Thiere, 8 Bl. H. 2 Z. 6 L., Br. 5 Z. 5 f- 7  
Zwei Böcke, ein Ochs, ein Pferd, ein liegender Hund, eine lic- 
gende Iinh nach rechts gerichtet, der Wagen am Bailmß, emß 116" 
gencle Iiuh en tage, zwei Füchse.  Es gibt Abdrucke vor der 
Schrift, vor der Jahrzahl und vor der Adresse, die Bartsch 11"- 
belaannt blieben. Eine solche Folge ist in WeigePs Catalog I. 5- 
49 für 18 Thl. angesetzt. 
Die Hunde, eine Folge von 8 Bl. H. 5 Z. 7 L., BP- 3 z- Sle 
hat folgenden Titel: AllFl. m0 sig- r" mio et Prnne. Coll. m0 
il Sig. m Don Carlo Guasco Marchese di Solario  h-Allah? 
In segno ideli suo ossequio dedica Gio. Fyt c_0n Privillegg- O 1642- 
 Unten rechts steht: Joannes Fyt piiixit et feßll.  
Dieses sind die ersten Abdrücke, und die zweiten haben Vlaü 
Merlen's Adresse. Hier liest man auf dem grossen Steine 111 40V
        

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