Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725955
43 
Dyck, 
Anton 
van. 
Jcones virornm doctorum, picturum, chalcograpltorum etc. nu- 
mero centum ab Antonio van Dycli pictore atl vivum cxpressae et 
ejus sumptu aeri incisae Antverpiae, ful. 
Die ersten Abdrücke sind jene mit van den Enclexfs Aclresse, 
Hendricx bekam sie später. Die Zahl der Bliitter beläuft sich, 
wenn die von van Dyck gefertigten darin begriffen sind, auf 121. 
Eine andere Sammlung hat den Titel: 
Le Cabinet des plus beaux portrnits de plusicurs princes et prin- 
cesses, des hommes illustres etc. peints par van Dyck, gravees en 
taille-douce par les meillieurs graveurs. Antwerpen, ohnelahrzalil, 
und BrüSSßl 1728, 2 B. ful. 
Die vollständigste Sammlung von Bildnissen van Dycllßs bietet 
die Iconographie, ou vies des hommes illustres du 17me siecle. 
Amsterdam 175g, 2 B. fol. Die Abdrücke sind mittelmässig. 
Van Dyck hat auch einige Blätter gefertiget, die sehr gesucht 
werden. 
Johann Breughel, Ilalbfigur, im ersten Drucke mit dem oben 
rechts angefangenen Hintergrunde. Auch ist im Unterrande keine 
Schrift. Auf andern Blättern ist der Hintergrund vollendet und 
im Unterrande liest man: Juannes Breugel Antverpiae pictor florum 
et ruarlivm prospectvvm; links unten: Ant. van Dyck fecit aqua. 
forti. H. ß Z. 11 L., Br. 5 Z. 10 L. 
Franz Franck, Halbiigur, im ersten Drucke mit der Schrift: 
Franciscus Vranx Antverpiae pictor humanarum figurarum. Links 
Anton van Dyck fecit aqua forti, in der Mitte die Buchstaben G. 
11., was Gillis Hendrix bedeutet. In den zweiten Abdriicken ist 
das Wort Vranx in Franck umgeändert und die Buchstaben G. H, 
sind ausgeschliffen. Dieses ist auch mit Blättern nach van Dyck 
geschehen, aber nur im dritten Drucke. Die ersten haben  van 
den Enden's Adresse, die zweiten die des Gillis llendrix. 
Justus Sutermans, Halbfigur, im ersten Drucke mit der Schrift: 
Ivdocvs Citerrnans Antverpiensis pictor magni clvcis florentini. Im 
zweiten Drucke ist der Name J. Citermans in Jvstvs Svttermauß 
umgeänclert. H. 9 Z. 5 L., Br. 6 Z. 5L. 
Paul de Vos, Halhfigur im zweiten Drucke; im ersten sieht man 
hloss den Iiupf und den Halskragen, ohne alle Schrift. Die Fi- 
gur hat ein mittelmässiger Ungenarmter gestochen und im Unter- 
rande liest man nach der Reihe von der Linken an: Anton van 
Dyck fecit; Pavlus de Vos pxetor; Joan Meysens excudit. 
Auf Blättern des dritten Druckes liest man ausserdem noch die 
Worte: Venationum Antverpiae. Links: Ant. van Dyck pinx. et 
fecit aqua forti; rechts: S. a Bolswert sculpsit:   G. H. Das 
ganze Blatt ist überarbeitet, die zwei Hände ganz neu gestochen. 
H- 3 Z-8L., Br. 5 Z. 6L. 
Wilhelm de Vos, Halbfigur, im ersten Drucke blos Aetzarbeit. 
Hierauf Yollendete S. a. Bulswert die Platte. Auf diesem Blatt liest 
man: Gvilelmvs de Vos Antverpiae pictor humanorum tigurarum- 
Ant. van Dyek fecit  aqva forti  S. a Bolswert sculpsit. 
Christus mit dem Schilfrohr (le Christe au roseau) berühmtes 
Blatt, im ersten Drucke mit der Unterschrift: Anton van Dyck 
inuenit, und auf_Blät_tern des zweiten Druckes steht noch dabei: 
et fecit aqua forti. Die dritten Abdrücke haben unten rechts noch: 
Cum Privilegio, was in den früheren fehlt. Wird mit 5-8 Rthlr. 
bezahlt. H. 9 Z. 8 L., Br. 7 Z. 9 L. 
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.