Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1730793
532, 
Fnhrnmnü , 
Ludwmg. 
Fuligno , 
_Piet1jo 
Antonio 
St. Johannes imcler Wüste, ein Oelgemiilde im Besitze des Gra 
fcn Rnezynski. 
Der heil. Stanislaus Iiostha, ein Altarhlatt in der Metropole zu 
Posen. Der Heilige ist hier in dem Augenblicke vorgestellt, 
wie er kurz vor dem Hinseheiden das_ Abendmahl aus den 
Händen eines'Engels empfängt. Von der Hostie geht das Licht 
 aus und wird nach allen Seiten hin reflelitirt, wodurch da; 
Bild ein magisches Ansehen gewinnt. Die himmlische Freu- 
digkeit im Antlitze des Engels, die Seelenruhe des Dahinsehei- 
denden, und der Schmerz der Umstehenden ist meisterhalt aus- 
gedrückt. , 
Der heil. Marcellus, ein grosses Altargemiihle. 
Der Sohn des Grafen Baczynski mit seiner Tante in der Rüst- 
lsammett, das schönste und letzte Werk des Künstlers, das er 
 kurze Zeit vor seinem Tode vollendet hatte.  
Ausser diesen. Gemälden verfertigte Fuhrmann auch eine lYlenge 
Portraits, die grossen Beifall fänden.  
 Von seinen Zöglingen in -der Gewevbschule zu Posen zeichneten 
sich besonders Fiedler, Hess und Iiiister aus. Ersterer verfertigte 
schöne Zeichnungen, unter denen besonders zwei zu erwähnen 
sind. Sie stellen zwei Monumente aQs dem 15ten Jahrhunderte dar, 
und wurden von dem Oberpräsitlenten des Herzogthums Posen dem 
Kronprinzen -.von Preusscn verehrt.   
Später besuchte Ficdler das Gewerbsinstitut in Berlin, wo er 
sich Ieine silberne Denkmiinze erwarb, und dann ging ernach Mün- 
chen, um seine Ausbildung auf der Aliädßlilllß der Iiiinste zlu vol- 
lenden. Gegenxwiirtig ist er in letzter Stadt Privatlehrer der Ma-s 
thematilt und des wissenschaftlichen Zeichnens. Hess ist jetzt Leh- 
 rer der ßeiverhsscliule zu Posen, und Iiiister daselbst Architekt. 
Fulbertus, Bischof von Chartres, ein zu seiner Zeit berühmter Ar- 
chitelit, der vom "Abte Gilhert von Fleury sur Loire seine Kunst 
 erlernte. Er baute 1020 die Cathcdrale zu Chartres, diejlamals 
zum drittenmale ein Raub der Flammen geworden war. Die un- 
terirdischen Grotten dieses prächtigen Gebäudes sollen von den 
Druiden, herrühren. i 
Fulcarus, Sebastian, S. Seb. Furckf 
Fulcini, GlOVZln ßälttlStö, Maler zu Bologna. der als SehiilerL. 
Garbiei-Ys genannt wird. Er hatte Talent, starb aber schon 1650 
in jungen Jahren. Ein Domenico Fulcini war liupferstecher. 
 .  I 
FülOO, GIOVHUIH, Maler zu Messina, der bei Massimo Stanzioni 
seine Iiunst erlernte. Er war ein tüchtiger Zeichner, und beson- 
ders geschickt in Darstellung von Kindern, die nur.ol't zu {lei- 
schig und auch manierirt erscheinen. Viele seiner Arbeiten gingen 
durch. das Erdbeben zu Grunde; in der: Nunziata der Theatiner 
 sind noch solche. In der Capelle des Gekreuzigten daselbst sind 
Wandbilder und die Geburt U. _L. F. in Oel genmlta  
Fulco starb um 1680, und 1Ö15 wurde er geboren. 
Fuligno, Pietro Antonio di, Maler, zierte in der Kirche s. 
 Antoiiino zu Assisi drei. Lunetten, welche Matteo di Gualdo of- 
fen gelassen, mit sehr beachtenswerthen Malereien. Das Bild fiihrt. 
die Aufschrift: Petrus Antonius de Fulgmeo, und stellt das Wun- 
de; h]. Jakob vor, welcher den, seinen nach Compostella pilgern- 
den Eltern von einem gewaltsamen Richter entrissenen und er-
        

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