Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1730564
Friedrich 
Fromantiou , 
Karl. 
- F rommel, 
509 
rell. In diesen Theilen der Kunst ertheilt er Unterricht, so wie 
im Figuren- und Landschaftszeichnen. Auch Blumen und Oma- 
mcnte lehrt er zeichnen.   
Fromant ist auch der Herausgeber der Portraits der berühmtesten 
Advokaten. 
FIOIIIZIUIZIOII, HODÖTICR de, Maler vonfNyunwvegen, der um 1620 
geboren wurde. Er war ein geschickter Blumenmaler, und auch 
 Vögel und Stillleben schilderte er mit gleicher Iiunst._ Er wurde 
1670 nach Berlin berufen, wo er in der Eigenschaft eines IIofma- 
lers die k. Lusthäuser verzierte. Es finden sich in Gallerien noch 
VVerke von seiner Hand und auch Zeichnungen sind zu treffen. 
Da; Todesjahr dieses Künstlers ist nhekannt, doch wweiss man, 
dass er noch. 1690 gearbeitet habe. lln letzter Zeit trieb er einen 
starken Handel mit Gemälden. Leonard hat nach Clantls Zeich- 
nung sein Bildniss gestochen. Man nennt diesen Künstler auch 
Fermandeau und Fromentiau. 
Fromm, llflareelhnus a St. Theresia, Direktor der Normal- 
schule zu Hcyde in Böhmen, ein Piarist, der 1746 zuPi-ag geboren 
wurde. Er war ein berühmter Schreibkünstler und auch im Zeich- 
nen und Malen wohl erfahren. Das Collegium zu Heyde hat Zier- 
liche Arbeiten von seiner Hand. Dieser verdienstvolle Mann starb 
 1799. 
FPOUIUTI) FTlCdTlCh; Maler aus Cöln, der sich um 1825 auf der k. 
 Akademie der, Künste zu München bildete. Er malt historische 
 Bilder heiligen und profanen Inhalts. 
FfOInmCl, Karl, IWaler und Iitipferstecher, wurde 1789 zu Birken- 
feld im Sponheimischen geboren. Er fühlte sich schon in früher 
Jugend zur Mlalerei gezogen, fand aber in Carlsruhie, wohin sein 
Vater, der Oberbaurath Frommel, gezogen war, keine Gelegenheit 
 sein Talent auszubilden. So wendete er sich 1805 zu Haldenwang, 
um sich zum Hupferstecher zu bilden; in der Malerei aber genoss 
er Ph. Beckefs Unterricht. 
Die Fortschritte, die er unter der Leitung dieses Mannes machte, 
 waren reissend, und nun fand er auch Gelegenheit, seiner Lieb- 
lingsueigung, der,Lanclschaftsmalerei,_ naehzuhängen. Im Jahre 
1810 ging er nach Paris, um für Artaria sechs der interessantesten 
Gegenden nach der Natur aufzunehmen und von dieser Zeit an, 
da er zu Paris und in Malmaison Claude und Poussin studirt hatte, 
widmete er die meiste Zeit der Landschaftsmalerei, wozu ihm die 
Scenerie des Schwarzwaldes, so wie jene des Schweizer- und Ba- 
dischen Landes reichen Stoff bot. Dadurch erwarb er zugleich sel- 
tene Fertigkeit im Aquarellmalen. In Rom, wo von 1812  1317 
verweilte, übte er sich wieder im Kupferstiche, und aus dieser Zeit 
 ist der grosse Stich nach Claude Lorrain und einige kleine radirte 
Blätter. Im Jahre 1817 kehrte er endlich, nachdem er sich mit 
Gärtner und Ohlmüller fünf Monate in Sicilien aufgehalten hatte, 
in die Heimath zurück, wo er zu Karlsruhe als Professor angestellt 
wurde. Er widmete sich jetzt mit Eifer der Ausübung seiner Kunst, 
und Schon hatte er neben seinen Gemälden auch mehrere treffliche 
Iiuplerstiche geliefert, als er 1821i nach London ging, um das Ver- 
fahren des damals neu entdeckten Stahlätzens kennen Zu lernen. 
Die geistvolleil englischen Blätter von G. Coock waren es beson- 
ders, welehe den Künstler reizteu, die Behandlung derselben in 
England zu erforschen. Er konnte nie solche Freiheit und Gleich- 
heit der Töne erreichen, und so musste er es endlich für unmög-
        

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