Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725921
Dyck, 
Anton 
Villl. 
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ben und drei Mädchen; schön colorirt und gest. von Baron. Da- 
selbst ist auch der liauli der Sabinerinnen in kleinen Figuren. 
Bei dem Iiiinsthiiinllier Smith in London sah Passavant die be- 
kannte heil. Familie mit vielen tanzenden Eiigeälaiinlerln und noch 
drei in den Wolken. VanDyckmaltediesesßild, as auc unter dein 
Namen: La vierge ä la danse des anges oder Reine des anges be- 
kaniit ist. für den Prinzen von Oraiiieu. In letzterer Zeit besass 
es Fürst Talleyrand, dessen Sammlung 1852 in London verkauft 
wurde. Scli. A. Bolswert hat es gestochen. 
Fdln Strattun ein ausgezeichnetes Bildniss des Abbc Scaglia, ganze 
l ur. 
In Wilton-House. dem Landsitze des Grafen von Pembroke 
das grosse schöne Familienbild Pliiliprfs, Grafen von Peiubrokeä 
und mehrere Portraite.  
In Blenheim viele schöne Portraite: Karl 1., Henriette seine Go- 
mahlin, Villicijs , Herzog von Buckingham, die Herzogin mit Fa 
milie, Maria Herzogin von liichmond, Lord StalToi-d und sein Se- 
kretär etc. 
In Broughton-Hall mehrere Portraite. 
In Althorp mehrere Portraite, und Dädalns und lcarus. 
I; Holkharn der Herzog von Richinond, ganze stehende Figur. 
in ezu" auf Abstufun" der Töne und die Harmonie der Farben 
eines de? VOFZüglIClISIGE Bilder des Meisters. Der Graf von Arem- 
Berg zu Pferd, ein grosses Bild und von eben so grossem Hufe. 
In Warwickshire das Bildniss MachiavellPs nach Tlllüll, Graf 
StaFford, die Gräfin von Warvvick, der Historiker Davila, Oliver 
Croinvvell etc. 
In Wiltshire der Iiiiiderinord, den einige dein lluhens zuschrei- 
ben, Madonna mit fünf Heiligen, St. Augustin in Eiitziickung, 
Skizze zum Bilde in Antwerpen; James Stuart. Herzog von Rich- 
mond. Lord Egremoiid zu Petwort besitzt 10 Bilder von van Dyck, 
welche für die schönsten gehalten werden. Näher können wir sie 
nicht bezeichnen. 
In der Kunstsammlung Iiarl I. waren 16 Stücke von van Dyck. 
Im k. Museum zu Amsterdam sind vier Bilder, darunter das 
Bildniss der Maria von England, Gemahlin des Prinzen von Ora- 
nien und jenes ihres Bruders, des Herzogs von Glocester. 
In der Gallerie im Haag sind sechs Portraite. 
In der Gemäldesaiiimlnng des Prinzen von Oranien zu Brüssel 
sind die Portraite des lYlinisters Leroy und seiner lieblichen Ge- 
mahlin, zwei lebeiisgrosse stehende Figuren von vorzüglicher Schön- 
heit. In diese Sammlung kam auch das Bilduiss der Henrietteß von 
England, eines der besten Werke van Dyek's, ehedem in der Sainin- 
lung Erard.   
 In einer Familienkapelle bei den Dominäkanärnl zu Antwerpen 
ist "enes Bild mit Christus am Kreuz, von t. atiarina und St. 
Doiininieus verehrt, das durch Bolswertfs Stich unter dem Namen 
Le grand Christ au Jacobin bekannt ist. 
Zu van Dyck's besten Werken gehört das lebensgrosse Portrait 
des Franz van der Borcht im Museum derselben Stadt. 
_Im Pallaste Pitti zu Florenz ist das Bildniss des Cardinals Ben- 
tlvoglio. Dieses Bild musste nach Paris in das Centralmuseum 
wandern, es wurde aber 1815 wieder reclamirt. 
Mehrere Gemälde van Dyck's sind auch im k. Museum zu Paris. 
Die Ehebrecherin, der Leichnam des Herrn am Schoosse der heil. 
Jungfrau. St- Sebastian von einem Pfeile durchbohrt, Venus mit 
Amor fordert vom Vulkan für Aeneas Waffen, die Einschiffung dßi 
34311935. Mars und Venus, Portrait IiarPs I. von England, von sei-
        

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