Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1730468
Friedrich, Eustaeh. 
Friedrich , 
Caspar 
David. 
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und viele derselben wurden als Meisterstiicke erklärt, dqch darf 
man sie gerade keinem Huysum nahe bringen. 
Diese Iiiinstlerin war Pensiouärin der k. Akademie zu Dresden 
und zuletzt wurde sie auch Mitglied dieser Akademie. Sie Star], 
1815- 
Frlßdrlßll, Eustacli, Iiunstliebhaber zu Bamberg, eigentlich In- 
genieur und Geometer, wurde 1768 zu Ebennannsiatlt in Bayern 
geboren. Er übte sich auch besonders in der Zeichenhunst und 
das erste , was ihn in dieser Kunst bekannt machte, war eine grosse 
Zeichnung von dem 1787 "zu Bamberg erbauten Iirankenspital mit 
dessen "Umgebung und der schönsten Aussicht. Später gravirte er 
das Bildniss des Fürst-Bischofs Christoph Franz, in grossem For- 
mate, und nebenbei beschäftigte er sich besonders mit Prospekt- 
Zeichnungen. Man hat von seiner Hand auch verschiedene radirte 
Blätter mit Vaterländischen Ansichten, die mehr vei-rathen, als ei- 
nen gewöhnlichen Dilettanten._  
 Difedläuinen der Burgen Streitberg und Neideck, 1817, gr. qu. 
Tuchersfeld mit den Ruinen der zwei Burgen, 181g, gr, qu, fo]. 
Frankenthal gegen Westen, hochfolio. 
Gössweinstein, in der Luft die Krönung [der Maria durch die 
Dreieinigkeit, 1820, hochfolio. 
 f Für Oesterreichefs Darstellungen der fränkischen Burgen lie- 
erte er:    
 Babenberg 1493, nach SßbarllagßPs Zeichnung, eigentlich eine 
verkleinerte Copvie der linken Hälfte eines Holzschnittes, Wßl- 
eher die östliche Ansicht der Stadt Bamberg darstellt, nach 
dem Blatte in H. SchedePs Chronik. 
Schluss Altenburg und Güssweiustein, 2 Blätter. 
Die Ruinen von Neideck. 
' Die Ruinen von Streitberg. 
Tiicherfeld. 
Das Siegelldes Marquard Muffe], Butiglars von Nürnberg, 
A. W. IiiiHnei' stach nach ihm die Ansicht des Schlosses Alten- 
burg, mit einem Hingelrennen und Vugelscliiessen im Vor- 
grunde. Die Zeichnung ist nach einem Geiniilrlr; von 1695 
gefertiget, und die auf dem Blatte befindliche Jahrzahl  1005 
ist in diese abzuändern. Dieses Blatt findet man in Pfeuferk 
.Beiträgen zur Geschichte Banibergs , und im Bamberger Hof- 
lialender von 1802 ist eine verkleinerte Copie. Melireres" S. 
Mick's Pantheon der Literaten und Künstler Barnbergä, S. 10g, 
FrlOdPlOl], CIISPHP David,  ein genialer iLandschaftsmaler, Hät- 
17711 zu Greifswalde in Pommern geboren wurde. Von der Natur 
zum Künstler gesclialfen, folgte er getreulich ihrem Rufe, und sie 
ist es vorzüglich, welcher er seine Dienste weiht. Er hielt, sic hlange 
in Mecklenburg auf, bis er Italien besuchte, und jetzt lebt er 
zu Dresden als Professor an der Akademie der Künste. Seine Ge- 
mälde tragen ein ernstes und eigenthiimliches Gepräge, und Sie 
verrathen sogleich, dass der Urheber derselben an den nebelu ni- 
wölkteu, nieeruinllutheten Küsten des baltischen Meeres geboren, 
wurde. und dass er in schöneren Gegenden den düstern, ernsthafb 
ten Charakter-der Heimath nicht vergass. Daher unternahm 9-" 
auch verschiedene Reisen ins Vaterland, und hier fertigte er'_mit 
besonderer Liebe theils von der See, theils landeinwärts treffliche 
Aquarellzeichnungen. Yonder Insel Engen allein nahm er mehr 
als 56 Prospekte auf, die eine höchst mcrkwurihge Iiustenunifahrt- 
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