Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1730449
Fri edel , 
Friedrich , 
"Jakob 
Andreas. 
497 
ten mit Ruinen und Figuren im Costüm des 15ten und jßten Jahr- 
liunderts , unter dem Titel: Erinnerung an. die Vorzeit. DieRhein- 
pfalz. In Hinsieht ihrer Denlmiale des Mittelalters als Beitrag zur 
Geschichte in landschaftlichen Ansichten gesammelt von H. J. Fried, 
 qu. fol. 
Fflßdßl, P-, Maler aus Wetzlar, der sich zu Anfang unsers Jahr- 
hunderts bekannt machte. Er malte Bildnisse in Oel, Miniatur 
und Pastell. Iin Jahre 1814 hielt er sich in Berlin auf. 
Friedel, Johann, Architekt zu Berlin, wo er um 1768 die Stelle 
eines k. Bauadjunkten bekleidete, und noch 1793 lebte, in vorge- 
riicktem Alter. Er lieferte Risse zu verschiedenen Hiiusern in Ber- 
lin und Bheinsberg. 
Frledlßlll: J-a Iiupfersteclier, der um 1695 zu Kiel im Holsteini- 
nischen und noch 1706 zu Copenhagen arbeitete. 
Er stach verschiedene Bildnisse, wie jene von J. H. Voiqt, nach 
L. SliiVC, und von Bischof Christian Albert, Prinzen von Nor- 
wegen. 
Friedrich oder Friderieh, Franz, Zgichngrilnd Iqupf-erstecher, 
in Diensten des Buchdruekers Eichhorn zu Frankfurt an der Oder, 
von 15504- 1570. Seine Lebensverhältnisse kennt man nicht, je- 
doch verdient er das Prädikat eines geschickten Künstlers. .Nieolai 
zählt ihn in seinen Nachrichten von Berliner Iiiinstlern auch unter. die 
Furmschneirler, weil sein Monograinm auf dem in Holz geschnit- 
tenen Bildnisse des Dr. Jodolius Willich von 1550 steht; allein es 
ist nicht bestimmt, ob das Blatt von Friedrich selbst geschnitten 
ist. Sein Zeichen steht auch auf einem Blatte mit dem Branden- 
gischen Wappen, und auf zwei andern, welche den Chnrfiirsten 
Joachim II. vor einem Crueifixe und den Churfürsten Johann Georg 
vorstellen. Die drei letzteren dieser Blätter sollen auch P. Hillräs 
Monugrainm tragen, des Formschneiders. Sie finden sich in der 
bei Eichhorn 1572 gedruckten Augsburger-Confession. 
Man verdankt ihm mehrere Iiupferstiche, deren die Mehrzahl 
mit F. fride fe. bezeichnet sind, besonders Bildnisse. 
Die Figur VVitekincPs, Königs von Sachsen, in einerNische, 1581. 
 
Das Wappen des Königs, 1581. H. 9 Z. 4 L., Br. 4 Z. 5 L1  
Diese beiden Blätter stellen VVitekincPs Epitaphium vor, mit In- 
schriften. Sie finden sich auch in dein VVerlse: Opuscula varia 
de Westphalia, ejusque doctis aliquot viris. Edita et notis il- 
lust. A. J. Goes Westphalo. Helniesstadii MDCLVIII.  
Das Portrait des Erzbischofs Heinrich Juliiis von Braunschweig, 
Halbfigur, mit sechs Wappensehildern umveben- Mit deut- 
scher Insehrift. H. 3 Z. 11 L., Br. 6 Z. 1  
Das Bildniss Ludolph Scliradefs 1581 , in der Seidellschen Bil- 
dersamnilung.  
Churfiirst Joachim II., 1570, F. fride. fe.  
Friedrich, Jakob Andreas, Hupferstecher von Nürnberg, ein 
für seine Zeit achtharer Iiiinstler, der von Ch. Weigel unterrich- 
tet wurde. Er verdient als Zeichner Lob, und als Stecher arbei- 
tete er besonders mit der Nadel, die er mit Leichtigkeit zu hand- 
Qhaben wusste. Starb 1751 zu Augsburg im ößsten Jahre. 
Sein Sohn gleichen Namens wurde Hofkupfersteeher zu Stutt- 
art, erblindete aber H75 und Starb 1779. Die Werke dieses 
Biinstlers bestehen grösstentlicils in Bilclnissen nach Bergmuller, 
 Naglefs Künstler-Lax. I V . Bd. 32
        

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