Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1730195
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F ran queville , 
Franz. 
Franquevxlle, R, S. Francavilla. 
Franqtieville, (16, ein Tiupferstecher, dessen Lebensverhältnisse 
unbekannt zu Seyn scheinen._ Er stach die vier Jahreszeiten nach 
R. Carriera, unter vier weiblichen Halbfiguren vorgestellt. 
Naeh J, ]e lVIoine stach er die Latona, ein Blatt in qu. fol., mit 
Fl" bezeichnet. 
"Franqnmet, Wilhelm Heinrich, Maler und Lilltograph von 
lYlaestriclit, W0_el' 1785 geboren wurde. Er erlernte die Anfangs- 
gründe der Zeichenliuust bei l-Ierreyns zu Antwerpen, trug! meh- 
rere Preise der Altadcmie davon, und nun wurde er 1804 Zeich- 
nungslehrer am Colleginm zu Maastricht. Im Jahre 1815 bereiste 
er Holland und IDeutscIiIand, malte hie. und da Bilder; zu lYliin- 
chen neben andern einen Johannes in der TÄViiste für den Frei- 
herrn von Aretin. Im Jahre 1817 kam er nach Paris, Wo er meh- 
rere Jahre verweilte, und mehrere Bilder malte: ein Bacchanal von 
9 Figuren, das grosse Gemälde, welches Heinrich IV. darstellt, 
wie er den verwundeten Sully zu Ivry besucht u. s. w. 
Er gab von 1822 an zu Paris eine Gallerie der berühmtesten Maler aus 
allen Schulen heraus, unter dem Titel: Galerie des peintres, uu 
collection des purtraits, biographie et clessins de peintres les plus 
celebres de toutes les cooles, mit Text von J. Chabert. Bis zum 
Jahre 1835 erschienen 53 Lieferungen, jele zu 6 Blättern, foL; es 
Sollten aber ohngefäihr 45 werden. 
FranS Qder Franz, Maler von Mechelil, wo er 155g: geboren 
wurde. Er trat als Jüngling in den Barfiissernrden, übte aber 
stets rlie DIIalerei und lieferte Werke, die ihm Ehre machten. Man 
findet von seiner Hand viele Altargeinülrle, die mit schönen Figu- 
ren geziert sind; auch Landschaften malte er mit gutem Geschma- 
cke. Seine Zeichnung und Färbung wird gelobt, besonders die 
der Gründe seiner Landschaften, wie Descamps versichert. 
Diesefliiinstler ist unter dem Namen Minnerbroers (Minder- 
broetler, Minorit?) bekannt, aber doch kaum Eine Person mit dem 
Bari'iissci' Claude Franeuis von Amiens. Sein Geburtsjahr muss 
jedoch sicher später gesetzt werden, da sein Schiller F. Verbeek 
noch gegen 1630 arbeitete. 
,  
Franse, Jß, Maler und Zeichner, der im Geschmaclte von Gilles 
Peters gearbeitet haben sull. Man findet Zeichnungen von ihm , 
die mit dem Buchstaben I. F. und mit 1726 bezeichnet sind. Ueb- 
rigens scheint er unbekannt zu seyn. 
Fransen , ein niederländischer Maler, der bei Franz Fluris seine 
Kunst erlernte. Er studierte um 1570 mitHiei-onymus Franck nach 
den VVerkCn des Primaticcio zu -F0ntainebleau, und daher scheint; 
er ebenfalls der Familie Frank anzugehören, Fransen könnte Sohn 
eines Frans bedeuten. Auch könnte er mit Peter Isaacs Eine Per- 
son seyn. Dieser war Schüler von Corn. Iiettel und letztere;- hie]: 
sich mit Fransen zugleich in Fontainebleau auf. Isaacs hatte den 
Beinamen Eransz. 
FPQIISZ, S. den obigen Artikel.  
Franz, Meister, ein niederländischer Glasmaler, der 1436 nach 
Porenz berufen wurde, um die Fenster des Domes zu malen. Me- 
trqpalitana Fior. illustr. 1820.
        

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