Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1730167
Pranke , 
Johann 
Heinrich 
Christian. 
Pranke , 
469 
in künstlerischer Hinsieht sind dieselben zu rühmen, da auch dig 
berühmten liiiiistler Iless und Gärtner mit Eifer der Anstalt ihr; 
Aufmerksamkeit widmeten und in der architektonischen Verzierung 
ist namentlich Aiiiiiiiller zu nennen.    " 
So gelangte diese Kunst nach und nach wieder auf eine Stufe, 
auf welcher sie den SVerken der alten Glasmalerei gegenüber- 
 steht , und diese hat nichts mehr voraus, wie die; "glänzende Reihe 
von Glasgeiiiiiltleu ini Doiiie zu Regensburg und besonders jene 
der neuen Iiirche in der Au beweisen, die alle von den erwähn- 
ten liliitlSlllßfü ausgeführt wurden. 
Frank hat seinc Aufgabe vollkommen gelöst, und die Iiunst der 
Glasnmlei-ei gewann in unsern 'I'agen sogar einen neuen Vorzug. 
Das Verfahren derselben wurde jetzt auch mehr ins lieicli wirkli- 
cher künstlerischer Beschäftigung gezogen, indem man ihr im en- 
gern Kreise Eingang verschaffte. Früher bewunderte man sie nur 
in grossen Räumen, denn in kleinen Gemälden wiirkten die Blei- 
näithe, durch welche die einzelnen bunten Farben verbunden wa- 
 reu, störend ein. Jetzt kann man dieses durch Einbrennung ei- 
ner wirklich beiiizilten inehrlhrbigen Glasscheibe vermeiden. Es ge. 
lang, dein Glase die Durehsiehtigkeit völlig zu nehmen, ohne die 
WVirkuiig des Lichtes aufzuheben, was bei der Glasmalerei im Klei- 
nen von grossei- Wichtigkeit ist. Solche Glasminiaturen besitzen 
die Gebrüder Boisseree und Bertrain. 
Plranlte, Johann Heinrich Christian, Bildnissmalep zu 13er- 
, lin, wo er schon um 1760 arbeitete. Ei- war Schüler der Bosina 
lisiewska und zu seiner Zeit beliebt. Sein Bildniss des Königs 
wurde wegen der Aehuliclilieit mehrxnalen copirt. 
Ffüllliß, Phlllpp, Maler zu Berlin, wo er schon um 1787 thätig 
war. Er besass ein tiichtigesÜfalent als Bildnissinaler, und daher 
hatte er das Gliiek, selbst die hiichsten Herrschaften im Portraite 
darzustellen. Auch viele vornehme Personen malte er, so dass 
seine Anzahl von Bildnissen und andern Köpfen bedeutend seyn 
muss, da er noch 1818 solche zur Ausstellung brachte. Weiter 
konnten wir die Spur dieses Iiiiiistlers nicht verfolgen, so wie 
wir denn überhaupt öfter vergebens auf Nachrichten von Berliner 
Iiiinstler warteten, was wir sehr bedauern. 
Franke, Harolina, Portraitnmlerin zu Berlin, wo sie was imsers 
Wissens zuerst mit Bildern öffentlich hervortrat. Weiter kennen 
wir diese Künstlerin nicht. 
Franke, Iiarl Ludwig, Ilistorienmalcr zu Berlin und Schüler 
der dortigen Akademie, der schon sei-t mehreren Jahren auf den 
Iiimstausstellungen mit Bildern erschien. Diese bestehen in Hi- 
storien, heiligen und profanen Inhalts, Genrestüeken, in Copien 
nach guten Meistern und in Bildnissen, sehätzbare VVex-ke. 
Iranke ist Zeiclinungslehrer am k. Seminar zu Berlin, als wel- 
chen wir ihn 135i erwähnt fanden. S. den Art. Philipp Franke- 
Franlte oder Pranke, Johann Friedrich, Maler zirßsriin, 
ein Künstler unserer Zeit. lYIan hat von. seiner Hand ßlldmfäc, 
Farnilienstiicläe, Copien etc. Im Jahre 1852 fanden W11" Seiner 
Kunst erwähnt. 
Franliß, 0-: Hofstukatorer zu Berlin, ein jetzt lebender Künstler- 
Er fertiget auch schöne Vasen mit musivisehen Einlagen. Pßsm" 
nicnte u. s. w. Solche Arbeiten sah man 1854 ÖEMIÜIClI Wsäcncnh
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.