Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1730140
von verschiedenen Farben. Die ersten Versuche dieser im machtq 
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er 1324  die Resultate yvarcn schon houhseerfi-eiihch. Im Jahre 
232g war jä-eilts ällß lllogliclilieit gegeben? mit bllulfe der neuer- 
änt eilen J. etiocc- der Glasfarbuiig Glasgeinalile von beliebige;- 
ylitiiäe giiis einzelnen Glasstiiclien zusaiuinenzusetzen_, und mm e_ 
so i oss rloniä Izuälvsig eine besondere Ahtlieilung iur die Glasina- 
dcrei   er  oize laii dldanufalitur zu Munclien zu begrundeu und 
ic Thatiglieitluderselben durch eine Aufgabe in_ Beweguiignu 5c- 
tzen, welche lur die iiollstzindige. Erneuerung dieser Iiunstin tech- 
inscher: wie lhynlillllät erischer Hinsicht nicht passender hatte 1,59- 
wahlt werden Launen. So wie die alte Glasmalerei an den l'on- 
stern der Doine_altdeiitscl_ieu Styls als Schmuck der hohen spitz- 
bpgigen Fenster ihre Ausbildung erhalten, so wurde sie jetzt durch 
eineuilinliclie Anordnung aus dem langen Schlummer geweckt. Der 
hurtig beschloss die Fenster des Domes zu Regensburg mit Glas- 
Eßrälggßn verzieren zu lassen, und der Erfolg war 3m- pgßn. 
ze .  
Kßaygein lflaxlirfvjßtlt die Glasmalerei als einen nationalen Zweig der 
Gäälsin 53H; län; {nur es lgt dziher von hochstein Interesse, dieses 
als für die HuniszäniileiAzluyenegääligen, so wohl iur die lYIanufalitur, 
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Die gemachten Erfahrungen der Vergessenheit zu cntreissen, war 
nun die angelegentlichste Sorge, denn es vwrar zu besorgen, dass 
in Folge eiliies uiiyorhergeseheiien Todes _des Künstlers die neu 
fliäxäiigt irigrdieiänäatönllnteiliäinsäasclicn gluchlichen Fortschritten ge- 
 , ine schriftlich niedcrgelegte Art, die 
Farben zu bereitenmiid zu schmelzen, ohne langen , gründlichen 
praktischen Unterricht" von ihm selbst, beinahe ganz nutzlos zu 
äverden drohte: Die altere Beschreibung ltonnte in Riiclisicht 
der ügrossen bortschritte, welche Frank seit _182Ö in Bereitung 
er _eberfangglais'ci' , und der Farben und in deren Behand- 
lung im Scluiielzieuer gemacht, keinen Wepth mehr haben. So 
gross auch die _V_erdienste Iranläs um die Wiederemporbringung 
der Glasmalerei in Playern sind, und obgleich er zwanzig Jahre 
beinahe auf eigene Iiostcn rastlos mit Versuchen hiezu beschäfti- 
iiä"Ziiieiieiiäiläfääindiii  dass Sichmdas Ge" 
 in au i ic ieii iensteii vo summen 
erweiterte, als der König durch die grossartige Bestellun für den 
Dom in Regensburg selbst den Weg bezeichnete, auf welchem der 
wahre Charakter der Glasmalerei der Alten verfolgt werden sollte. 
 Um nun fliesen Iiunstzweig der Manufaktur und dem Lande 
uberhaupt fur alle Folgezeit zu sichern, befahl der König dem 
111111311", gegen Entschadigung die vollständige Mittheilung seines 
gerfahrens in der Bereitung der Farbe,__m ihrem Auftrage und. im 
insßhttlelqen derselben. Es sind jetzt uberhaupt_ auch ausserdem 
noch tüchtige Iiunstler bei der Manufaktur mit diesem Zsveige be- 
sfhafägetnsg 5:155, ilin rcällicllzen Zusammenwirken die glänzend.- 
sen u rag ose wer en onnen. 
nfiliiiaiiäf '13? äiglgeiimilläiiläfigi  iliiihildil"iiiäei' Äiääfhäiää-aj: 
steriles Domes in Regensburg, so wie von der neuen herrlichen 
gothischen Iiirclie in der Vorstadt Au augcvefiühx-t, Dem ersteren 
Vefdallljtilie Glasmalerei in Bayern grösstehtheils die hohe Stufe 
därßrllstischen Ausbildung, so wie in technischer Hinsicht aus- 
üßhltesillch "Frank genannt werden muss. 
DlenAuäfl-lhrnng des ersten grossen Fensters mit den Figuren den 
Mßllhüüä und Lucas übernahm Frank, die Besorgung des zweiten 
mit Martin und Johannes wurde II. Schvvrarz in Nürnberg anver- 
30"'
        

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