Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1730097
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Frangois , 
Simon. 
Jetzt stellte ihn die Akademie der Malerei dem M. de Marigny 
vor, unddieser erwirkte dem Künstler eine Pension von ÖOOFraiilaS. 
Jetzt machte er auch gelungene Versuche im Farbendruck, und in 
der Lavismanier gelangte er nicht weniger zum glücklichen Resul- 
Iate , aber zugleich regte SlClr EHJClI der Neid. Mag-ruf und Demay- 
teau verwendeten auf das gleiche Verfahren ihren Fleiss, aber nicht 
zufrieden, den Frangois nachzuahmen, eigneten sie sich vielmehr 
die ganze Erfindung zu. Diese Ungerechtigkeit nahm der Einst- 
ler so sehr zu Herzen, dass er 1769 in Folge der Betriibniss starb. 
Die geschiitztesten Arbeiten sind: 
Interieur de Corps-de-Garde, nach Vanloo. gr. B]. 
Die heil. Jungfrau, nach Vien. 
Ein Cavalleriezug, nach Parrocel , qn. fol, 
 Das Bildniss des Arztes Franz Quesnoy, nach F. Fredou, 1767„ 
r. fol. 
Diäses Portrait hat alle Stichinanieren. 
Eine Folge von 12 Portraiten fiir Saverierfs VVerk: Les portraits 
des philosophes modernes, worin man einen Brief über das 
Verfahren des Iiiinstlers findet. 
Catli. Henriette dälngennes, Cumtesse d'Olanne, nach Campagne 
gestochen, 8. 
Ludwig XV., in Zeichnungsmanier, 4. 
Maria Lescynsky, Gegenstück. 
Jean Franc, Denis, in Rothstein, 4. 
Claudia Denis, seine Frau. 
Pierre Bayle, nach C. Vanloo , fol. 
, Erasmus von Rotterdam, nach Holbein, fol. 
Thomas Hobbes, nach Pierre, fol. 
Bildniss der Marie Leclair, nach A. Loir.  
Benoit Spinosa, nach Deshayes, fol. 
Büste Ludwigs XVI. als Dauphin in Dragoner-Uniform, Crayon- 
manier. 
Jean Locke, nach Vivien, fol. 
Nicolaus Malebranche, nach Bachelier, fol. 
Ein härtiger Iiopf mit einer Mütze, nach Th. Blanchet, in Zeich- 
nungsmanier, 4. 
Brustbild eines Mannes mit der Mütze. Bothstein, fcl, 
Brustbild eines Mannes mit zerstreuten Haaren, fol. 
Kopf eines jungen Mannes, nach van Dycls , fol. 
Die Traurigkeit, Kopf nach G. le Brun, Crayonmanier. 
Die Tänzerinnen, nach Boncher, Crayoninanier, fol. 
Zwei Ansichten römischer Monumente , nach Michel Angele. 
Le'bal chinois, nach C. Eisen. 
 Fünf Köpfe von Alten und liindern, 12 Stücke in verschiedenen 
Farben. 
Sechs Blätter in verschiedenen Farben, einen Zeichnnngscurs 
bildend, alle nach Eisen. 
Zwei Landschaften mit Jägern und Fischern, nach J. llßönirfl. 
Verschiedene Zeichnungsvorlagen. 
Die Gattin dieses Künstlers malte Portraite, In der hist. des phi- 
losophes modernes ist eines von J. G. Franeois gestrichen. 
FIHTIQOIS, SIITIOD, Maler, genannt Petit Franeois, wurde 1606 zu 
Tour: geboren. Er hatte keinen Lehrer, und nur die besten Werke 
der Malerei in Tours 'f:opirte er fleissig. Später fand er an dem 
Herzog von Bethune einen Gönner, dessen Bildniss er malte, wo- 
für ihm dieser eine königliche Pension zu Wege brachte. Er be- 
gleitete den Herzog auch nach Italien, wo Frangois in Bologna
        

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