Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725856
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Duvign on. 
Du vier , 
Benjamin. 
KarPs X. nach Gärarzl, für Arms und Arles, für den akademischen 
Sitzungssaal zu Paris, für die Surhonne. 
Madame Duvidal betreibt jetzt die Iiunst nur mehr zu ihrem 
 Vergnügen. 
DIIVIQCOU , ein treiTlicher Miniaturmaler, der zu Paris 1759 starb. 
So berichtet die Bibliothek der schönen Wissenschaften. VI. 55. 
Duvivier, Jean- Meclailleur und Iiupferstecher, geb. zu Lüttich, 
1687, gest. zu Paris 1761. Er erlernte die Anfangsgründe der Iinnst 
 in seiner Vaterstadt und ging hierauf nach Paris, wo er mit allem 
Eifer sich in der Zeichnung VßfVüllliümlllllßlle, und auch im Model- 
liren die ertrenlichstenFortschrittemachte. Seine Werke zeigen einen 
in seiner Kunst höchst ertahrnen lYIann, der sich neben Reinheit der 
Zeichnung auch der sorgfailtigsten Ausführung befliss. Iiein Me- 
dailleur hat Ludwi XV. in der Iiraft der Jahre schöner und ähn- 
licher dargestellt, alis Duvivier. Dieser König ehrte ihn auch, und 
gab ihm eine Wohnung im Louvre. Auch die französische Aka- 
emie zählte den Iiünstler unter ihre Mitglieder. 
Die Anzahl seiner Medaillen ist gross, und die vorziiglichsten 
darunter sind: die Medaille auf die Krönung Ludwig XV; jene 
mit der Reiterstatue dieses Fürsten, ehedem auf dem Platze zu 
Bordeaux. 
Mehrere Brustbilder dieses Königs in jiingern und spätem Jah- 
ren. 
Die Medaille mit dem Bildnisse Peter des Grossen. 
 Eine solche mit dem Sturz Lucifers etc. 
Duvivier hat mit gleichem Geiste, wie erin Stahl arbeitete auch in 
Kupfer gestochen. Seine Blätter sind nicht zahlreich und selten, 
mit I. oder G. (Giovan) du Vivier bezeichnet. 
Bartholet Flamael , Maler zu Lüttich, fol. 
Pierre de Ganges, Advokat, nach H. Tourniere, fol. 
Die holländische Köchin, die ein Huhn ausweidet, neben einer 
 Frauf die ihr zu trinken gibt, nach A. van Henvel geätzt, 
qu. t.  
Die Grable ung Christi, nach demselben, qn. fol. 
Die Versuchung des heil. Anton, eine Coxnposition mit vielen 
Teufelsgcstalten, nach A. v. Heuvel, fol. 
Dieses bizarre Blatt ist selten. 
Von grosser Seltenheit sind auch die beiden Köcliinnen, nach A. van 
Heuvcl, denn das Blatt kommt in wenigen Catalogen vor. 
Man hat davon zweierlei Abdrücke. Die ersten sind I; Z.8 L. 
hoch und 6 Z. 10 L. breit, die späteren sind um zwei Linien 
schmäler, da die Platte rechts abgeschnitten wurde. 
 Duvivier stach auch das WaBQen des Herzogs von Orleans, um- 
geben mit Attributen des lxrieges und der Kunst, gr. 8. 
Duvlvler 21 Ignilz y Zeichner nnd Maler von Marseille, bildete sich 
unter 11. Casanova, und zeichnete tund 1mm Landschaften, Thgem 
Schlachten etc, Er ätzte auch einige Landschaften in Kupfer und 
zu anderen Stichen lieferte er Zeichnungen, 
Dieser Künstler starb um 1806. 
DIIVIVIGP, 6-, S. Jean Duvivier. 
DIIVIVIBP, BOIUBIDIII, Meclaillenr, Johann's Sohn, wurde um 1730 
zu Paris geboren. Er widmete sich ebenfalls mit allem Eifer dem 
Studium seiner Kunst, und erlangte nicht geringeren Ruhm als 
sein Vater. Seine Werke verrathen einen geschickten Zeichner,
        

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