Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1729575
4m 
F orcroy. 
Forest, 
Johann 
Baptist. 
 . Ein anderes seiner _schriftstellerisclien Werke führt den Titel: 
Un mois ä Venise. un recueil de Vlies pitt. mit 15 lith. Blättern. 
Paris, 1325, "fol. und Charles Bariinore", ein Roman. 
 Unter seinen Gemälden haben 111m besonders folgende Ruhm 
erworben. 
Die Einnahme der AlltamlJrI-I, der Tod des Iiiinigs Andreas von 
Ungarn, das Innere des Iilosters von Alcobassa in Portugal, mit 
der Staffage des! Don Pedro und der Iiicz de Castro, nach ihrem 
Tod beliriinzt." IItI-Ädflllfß 1817 malte er iii Valladoliil die Nunne im 
 Gewölbe der Inquisition. Dieses von Ileynoltis trcglicli gestochenß 
Bild ist grossartig in der Architektur "ßiifell im ostiiin und Vgn 
schöner kiiliiier Zeichnung. Es ruft 11,112? mit Schauder jenes furcht- 
bare 'l'ribuiial ins Gediichtniss. Das Original kam in die Samm- 
lung des Herzogs von Berry, und jetzt ist es im k. Museum. Die- 
ses Bild, so wie sein Tod des Plinius beim Ausbruch des Vesuv, 
jetzt im Luxeriibourg, und die "Nonne machten den Iiunsller be- 
sonders berühmt.- Eine vorzugliche Erwähnung verdienen auch 
seine.Darstellungen der Ruinen von pberiigypten und Palinyra. 
Seine WVerlae sind zahlreich, Historien, IiEHldSCllaflICIl und Inte- 
rioren. Er liebt besonders stark dramatische Scenen, die er im 
Style der modernen französischen Schuledarstellt. Er besitzt Ge- 
schmaok in Wahl der Momente, die er in angreifender VVii-lsuitg 
gibt. Dazu kommt noch ein grossei" Farbenzauber und glänzende 
Vvietlcrschcine, die neben der ungemeincn Leichtigkeit der Ausfuh- 
rung und künstlichen Beliandlun" das Auge fesseln. Die Zeich- 
nung der Figuren ist oft nicht sät]? correkt und studiert, und in 
den aliektirten Stellungen finden die Franzosen (irrazie. Eine 
 bedeutende Anzahl von Gemälden Forbiifs beschreibt Gabet im 
Dictionnaire des artistes de Pdcole du igieme sieclc, und sie zeu- 
gen von dem grosscn Flcisse dieses Künstlers, der auch auf ander- 
weitige Weise verschiedentlich betliiitiget war. 
Er hatte die Oberaufsicht über die I-iunstschätze der Departe- 
mental-Museen und er gründete das National-Museum, oder die 
Gallerie von Werken lebender Künstler im Luxembourg. Unter 
räiääeljl-eitung wuliirlen auch das Museum Iiarl X. eingerichtet, die 
a crie zi.i 'ersai es etc. 
 [Graf Foi-bin ist Mitglied des Instituts, Commandeur der Ehren- 
legion, Ritter des Liidwigs- und Maltheserordens. 
Forcroy, Foriiisgineiderä (lllerl Zxll Anlänlg unsers Jahrhunderts zu Pa- 
ris arbeitete. .r war c u er von am. 
Ford, Richard, ein englischer Edelmann und ein sehr unterrich- 
teter Mann. Er fßiitigte schöne Copien nach Parinesaiio und nach 
Meldolla. Diese B iitter sind mit H. E. bezeichnet. 
Ford befindet sich wahrscheinlich noch ain Leben. Seine Gattin, 
geborne Henriettc Capcl hat ebenfalls artifre Copien nach fiuido 
und Parmesano geliefeiit. Sie tragen eii? Monogramin mit der 
Jahrzahl1825. Auf einem Aquatiritablatt, welches einen lYIönch 
und iin Grunde (lassen Iiloster vorstellt, ist ein Monograinin, (las 
aus C. _H. besteht, k]. fol. Auf den übrigen besteht dieses aus H. 1'. 
Es gibt auch einen älteren Iiunstliebhaber des Namens Ford. 
 Nach diesem hat Hollar das Bildniss einer englischen Lady geätzt. 
FOPGSlZ, Johann Baptist, Landschaftsrualer zu Paris, der Sohn 
und Schüler eines gleichen I'iunstlers,_ Namens Peter. Später 
ging er nach Italien zu  Molu,_ul1d 111 der Färbung nahm er 
"Titian, Giorgione und die Bassaiii zum Muster. Er liebte starke 
Ge ensätze von Licht und Schatten, so ivie er erne nach EEeLt 
g 5' 
        

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