Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1729530
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Fontzma , 
Peter. 
Fontclaasso , 
Frnncesco. 
Denselben Gegenstaml stach er _auch iin Umrisse und die Haupt- 
gruppe der Figur führte er lClCllt, mit dem Grabstichcl aus, auf 
2 fol. Blättern.   
Grabmal des Dichters V. AIÜQfI _1n S. Cruce zu Florenz, nach 
Canova, gr. roy. fol. Vnrzugliches Blatt. 
Grabmal des G. Volpato. nach demselben, fol. Schöm 
Ajax, nach Canovzfs Statue, fol. 
Eine Einzel-in, nach demselben , fol. 
Der Friede, nach demselben, fol. 
.Ferdinancl I., Iiönig von Neapel, nach Canova, fol. 
Das Grabmal Nelsoifs, nach (lanova, gr. ful. 
Denkmal auf eine llrlutter und ihre Tochter, nach demselben, fol. 
Fontana , Peter, Miniaturmaler zu Berlin um 1787. Er malte Bild- 
nisse, Histox-ien und Cupien. _ 
FOIIIIEIIIBHEI, Johann BEIPIISII, Iiupferstecher zu Bologna, dessen 
Lebensverhältnisse uns unbekannt-sind. Er stach Bildnisse und 
auch Historien. Unter letzteren ist ein Blatt, welches die hl. Jung- 
frau vorstellt, wie sie wäscht. Das JCSUSklHd reicht ihr Leinen, 
und Joseph hängt solches zum Trocknen auf. Das Blatt ist nach 
 L. Carracci gefc-rtiget und dem lYlarcliese ILambertini zugeeignet. 
Man hat von ihm Bildnisse von Königen und Gelehrten von Sy- 
rakus; wenigstens 18 Blätter, oval 8. 
FOIICEIHGSB, Franzesco C31, ein sehr geschickter Scenexl-Maler, 
dessen Lebensverhältnisse wir aber nicht erfahren konnten. Im 
Jahre 1826 kam zu Reggio sein Discorso sulle opere di scultura 
de Clemente heraus. Dieser Discorso dient als Supplement zu Ci- 
cognarefs Storia della scultura. 
Fontanieu, GEiSPEJTCl. NIOTSB dB, l-Iunstliebliaber zu Paris, der 
1767 als k. Bath und General-Cuntrolleur der Iirunmobilikn starb. 
Er hinterliess mehrere Malnuscripte über Vaterlamlsgescliiclite, die 
in der Biographie universelle verzeichnet werden. Gedruckt ist 
von ihni nur ein Werk: La Piosalinde. La Haye 1731. 
Dieser Fontanieu hat auch einige Bliitjter geiitzt. Sein Salm 
Pierre Elisabeth bekleidete dieselbe Stelle, auch war er Mitglied 
 der Akädemie der Wissenschaften und deeßauakaclemie. Die- 
ser jüngere Fontaqieu gab 1778 Part de faire les ehristanx cu- 
lox-ies imitant les {pierres pröcieuses heraus und im Drlanuscript 
hinterliess er ein Werk sur les couleurs en emai]. 
Cav. Fontanieu starb 1731;. Ticozzi nennt den letzteren Pierru 
Laybet Fontanieu.  
FOIltGbüSSO, FPEIIICGSCO, Maler und Iiupferstecher von Venedig, 
erlernte in der römischen Schule die Zeichenkunst, die Nlzilerei 
aber bei S, Ricci, den er in seinen VVerken auch llüßhalunte. 
Nachdem er im Vaterlande mehrerere Werke in Oel und Frcsco 
ausgefnhrt hatte, wurde er 1760 an den Hof nach St. Petersburg 
berufen. EPHmHItG dort die Deckengemälde in der Hofkapt-lle, 
die Auferstehung Christi, und in igvci Sälßllfies YVinterpallastcs. 
Die CQmPOSiiZiOH ermangelt in denselben dielneswvegs des Geist- 
voilen, und man kann das Colorit lebendig und kräftig nennen, 
nur blickt überall die Bedingung eines auf's Gefallen hinarbei- 
tendcn Zeitgeschmacks hindurch. "Von seinen Gemälden sind meh- 
iiiere in Kupfersticheil von den Brudern Scataglia. und Orsolini be- 
annt.
        

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