Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1729335
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Förster , 
 
Fogerllßerg. 
ihm der Auftrag die unter den: Titel "Wahrheit aus Jean Paul's 
Leben" begonnene Biographie des Dichters, nach dem 'I'ude der 
ersten Herausgeber fortzusetzen, was er III fünf Bänden that. Nach 
diesem gab er "Yolitische Nachklzinge von Jean Paul" heraus. 
Mehrmalige Reißen nach Jtalien reiztcn ihn zu liunsthistorisehen 
Studien, vorzüglich der Zelt der 1m Mittelalter wviedererveachten 
Kunst. Im Jahr 1853 erhielt er von dem Iironprinzen Maximi- 
liau von Bayern d_en_ Auftrag eine Sammlung Handzeichnun- 
en nach alten italienischen Meistern zu fertigen. 1m Herbst 
desselben Jahres zuruclsgetsehrt, nahm er Thcll an den Arbeiten 
iminenen Iiönigshau zu München, woselhst er (nach Iiaulbach) 
einige Bilder im Göthcsaal und Verschiedenes aus YVielaniYs Musa- 
rion und den Grazien malte. Stailelcibilder fertigte er mehrere, 
von denen wir nur nennen: das befreite Griechenland, im Besitz 
des Herzogs von Meiningen; Giotto als Hirtenhnabe, im Besitz des 
Fürsten von Metternich; die Marien am Grabe; der Iiiinig in 
Thule etc. Zu Nilsolfs "Pantheon der deutschen Geschichte" lic- 
ferte er mehrere Zeichnungen. Im Jahr 1354 gab er ein Buch 
über die Bilder des neuen Königshaus heraus, unter dem Titel: 
"Leitfaden zur Betrachtung der VVand- und Dechenhilder des neuen 
liönigbaues inlWIiinclien." Im Jahre 1836 erschieneirunter dem Titel : 
"Beiträge zur neuen Iiunst-Geschichte" die Ergebnisse einiger For- 
schungen in diesem Gebiete während seiner Reisen in Italien 
ein Buch das allgemein gut aufgenommen wurde und wofür 
ihnf die Tiihinger philosophische I-"acultiit die Doctorwiirde ertheilte. 
In demselben Jahre fertigte er die Bildnisse des regierenden Her- 
zogs Joseph von Altenhurg und der Ilerzogin und begann die Her- 
ausgabe des literarischen Nachlasses von Jean Paul. 
Förster, LüdWig, Architekt zu Wien, ein theoretisch und prak- 
tisch gebildeter Künstler. Er bekleidet die Stelle eines Correkturs 
an der Akademie der bildenden Iiiiiiste zii "svicn. Im Iahre 133g 
gab er Ideen zur äussern Verzierung von Gebäuden in lithngra- 
yhirten Blättern heraus, die in seiner lithographisclieii Anstalt cr- 
schienen, qu. fol. In neuester Zeit gründete der Iiiinstler eine 
Bauzeitung , in welcher gediegene Aufsätze über verschiedene Zwei- 
ge der Baukunst enthalten sind, durch lithographirte Abbildungen 
erläutert. 
FÖISIGT, D13, Professor der Anatomie uan der königl. Akademie der 
Künste zu Berlin. E21" stellte 1824 die Anatomie des Laokoon in 
Gyys dar, auch COPIEI] und andere Bilder in Oel malt er. 
FöftßßhfsßbßStlaIl, Portraitmaler zu Bamberg, als welcher er 
geschätzt war. Er malte auch geringe historische Stücke nach Iiii- 
pfersticlien. Jäck erzählt ini Pantheoii S. 107 ein Stückchen von 
der Zärtlichkeit seiner Gattin. Dieser. Xantippe verschied der lVIann 
nicht schnell genug und daher stellte sie ihm das Bret vor die Au- 
gen, auf welches sie ihn legen- wollte. 
Förtsch starb 1803, olingetähr 50 Jahre alt- 
Fogelino. s. Fogolino. 
FOgElbßfg, Bildhauer zu Stockholm, wurde 11m 1798 geboren, Ei 
gtudierte auf der Akademie der schwedischen Hauptstadt, und iiii 
1320 ging er llüClä lltäillen, 11m 11111 älOIII nach den Meisterwerliei 
der Plastik seine itung zu vo_ en en. Das erste Werk, welche 
ihm einen Namen machte, ist die colossale Statue des Odin im l:
        

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