Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1729294
382; 
F loris , 
etc. 
Jakob. 
F loris , 
Floris, Ambrosius, AFranmißzzHiex-onymus, Johann Baptist, 
Sebastian, Gahrlel, Iiiigstlerndie Ti_co1.zi_ fin sxiinem neuen 
Künstler-Ißxicon unter lilQrlsjßällitfulllf, Sie henssen aber Franck, 
 und unter (üeser Rubrik smdslxe zu suchen. 
FlOris, Jakob de Vlflßndt: des filteren _Fran1- Bruder, erwarb 
sich 315 Glasmaler Ruhm. J. Cousin sagt lll der Hlst. de Toumay 
 r III, 166, dass die Gemälde der Cathedrale dieser Stadt von Ja- 
kob de Vriendt seien. Darunter zeichnen sich besonders zwölf aus. 
Die fünf Fenster der Nordseite stellen die Einsetzung des Bischofs 
 durch Sl- Bcrnhardvor, und den  feierlichen Einzug desselben in 
i die Stadt Truy. Die sechs Fenster der Siiilscite zeigen die Schlacht 
 zwischen Siegebert, König von Metz oder Austrasien und seinem 
 Bruder Chilperich, König yon Soissons, der sich mit seiner Gemah- 
 lin Fredegonde nachflluurnay gerettet hatte, wo er einige Zeit he- 
 lagertnnd durch den Tod des Siegbert befreit wurde. Das zwölfte 
 Fenster ist mosailsartig. Baron Reitfenbcrg, la peinture sur ver- 
 re aux pays-laas, in d'en nouv. mem. de Pacademie roy. de Bru- 
xelles 1352,_glaubt, dass diese Gemälde nicht von de Vriendt, son- 
 dem von lsnAdrians seien. i   
Ueber dem Portale der St. Gudula-Iiirche zu. Brüssel malte Ja- 
kob Floris- das Fenster mitdein jüngsten Gerichte, und in der Ka- 
 elle der -Arn1en,zu U. L. FQzu Antwerpen war von ihm die An- 
,hetung der Hirten, die zu {iruntle ging. 
  Dieser Iiiinstler starb 1581„.-den 8. Oktober, wie aus dem Grab- 
 steine der Familie de Vriendt oder Floris in der Kirche dc-r refor- 
 mirten Franziskaner zu Antwerpen zu ersehen ist. Hier liegt Cor- 
nelis de Vriendt, der Steinhauer, der 1538 starb; Frans _Floris, 
der Maler, gest. 1570; Cornelis, der Architekt, gest. 1575; Corne- 
lis, der Sohn des Cornelis, gest. 1615; Jan, der Sohn des jün- 
gern Cornßelis, "gest. 1650.  
Es gibt noch einen jüngeren Glasmaler, Namens Jakob Floris, 
und dieser malte an den Fenstern des Iiarmeliter Klosters zu Am- 
werpen. Die Jahrzahl 1592, trägt seinFenster mit dem Propheten 
Elias, derlden Himmel schliesst. Diesem jünger-n J. Floris gehört 
 der grösste Theil der Fenster an. Das älteste Datum ist 1592 und 
jüngste 1615- Die übrigen Darstellungen der Fenster sind eben- 
falls aus der Geschichte des Elias genommen.  
FlOTlS, Jan, der Sohn des jüngeren Cornelis, wahrscheinlich eben- 
falls Kiiixstler, _Wurde auch in der Franziskaner Kirche zu Ant- 
 werpen begraben, und zwar 1650- S. den vorgehenden Artikel. 
Er ist nicht Eine Person mit dem Majolika-Maler dieses Namens, 
der zur Zeit des Glasmalers Jakob Floris lebte. 
1119115: Jakob, ein Künstler, der vielleicht mit dem älteren Glas- 
malen Eine Person ist. Man hat von seiner Hand 35 Blätter mit 
Lüübwerk, Waffen, gezierten Schilden, mit Figuren etc., unter 
dem Titel: Compertimenta pictoriis flosculis mflüllbliä bellicis va- 
riegata äuctore Jacobo Floro. Hier. Coock 1567- Pet. Merecinus 
sc. r.  
Näch einetnvJ. Floriskennt man noch 15 andere Blätter mit 
Verzierungen und dem Titel: Velderhande aerlylie Conrperteixientcn 
etc. Liefrinck fec. 1504, qu. 3, 
Dieser Künstler ist wahrscheinlich Eine Person mit iencln Iflm-ig, 
der sich zur Bezeichnung der Initialen J. F. mit einem Püligf- 
Werkzeuge bediente.  
        

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