Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1729224
Flint, 
i 
Flipart , 
Johann 
Jakob- 
375 
P. V. N. in seinen Blättern mit Pokalen, Bechern, Kannen etc. 
'1.u deuten. Man hält ihn fiir den Erfinder der Punzenmanier oder 
des sogenannten Opus Mallei. lYIan bedient sich nämlich eine; 
Hammers, um Punhte auf die Platte zu schlagen, stark oder leicht, 
je nachdem es die Stärke des Schattens erfordert- lMfln hat von 
seiner Hand eine Folge von verschiedenen Hüpfen, mit tlßr Punze 
gefcrtiget, welche die Initialen P. F. gestochen , oder mit ltleinen 
Punkten ausgedrückt, enthalten. Flind gab auch Blätter mit Am- 
hesl-zen heraus, ebenfalls in .Pun7.eiunanier, und Bartseh Anlei- 
tung etc. l. 527 sagt, dass er iöißzivanzig Blätter mit Vasen be- 
kannt gemacht habe, dlcjedoehphlle Geschmack gezeichnet und 
schlecht punzirt sind. 111er scheint von zwei Künstlern dieses Na- 
mens die Rede zu seyn , wenn Paul Flind um 1590 gestorben ist. 
wie Lipowsky 1n_ seinem bayerischen Iiiinstler-Lcixicon angibt- 
Nach diesem SClIPIilISICllCY arbeitete Flind schon 1562, während 01' 
nach Andern erst um 1510 geboren wurde. 
Dreizehn radirte Blätter mit Figuren in Landschaften, die IYIG- 
nate vorstellend, sind mit iöft-l und dem Namen des Iiiinstlcrs bei 
zeichnet. Diauieter f; Z. ti  9 L. 
Von P. Flind ist auch ein {iunzirtes rundes Blatt mit Orpheus, 
der durch sein Spiel die wilden Thierc beziilnnt. 
Flmt, O. Nq ein dänischer liupferstecher, dessen Lebensverhält- 
nisse unbekannt sind, da sie auch YVcimvich in der Iiunstenshi- 
storie i Dauuiark og Norgc, liiobenhagen 1811 nicht bestimmt. 
lir stach verschiedene Scenen, auch Schrift und Charten. Er ge- 
hört vermuthlich dem vorigen Jahrhundert an. 
Fllnll, Alldfeaß, Iiupferstcclicr, der 1766 zu Coyenhngen geboren 
wurde, und daselbst um 1795 auf der Alaadcniie der Iiiinste stu- 
dierte. YYir wissen nicht, wann dieser liiinstlcr gestorben ist. Im 
Jahre 1811 arbeitete er noch. 
Flltlll, NIGOlIJIIS, ein jetzt lebender schwedischer Maler, dessen 
Lebensverliiiltnissc wir jedoch nicht kennen. 
Flljlüft, tlüllüütl Häfl, liupfersteehcr, der zu Paris gegen das 
Ende des 17ten Jahrhunderts geboren wurde. Er erwarb sich 
durch seine mit vieler Nettiglieit gestochenen Blätter Beifall, doch 
übertraf ihn sein Sohn Julahob. Wir erwiilmexi von seinen WVerken: 
Maria mit dem auf dem Tische stehenden Jesuslaintle.  
Christus am Oelberge, beide nach Rafael für den Iißctlßll dB 
Crozat gestochen. 
Reue Choppin, Advocat, nach Jannet; fol.  
Die biisscnde lYIaxgclalcna, nach C. Lcbrun, fol.  
Apollo verfolgt die Daphne, nach B. Houasse, [l- 
Flipart, JOlIQUII Jakob, I-{ulwferstcchcr und Sohn des obigen, 
yvurde 1725 zu Paris geboren. Er bildete sich unter der Leitung 
des L, Cars zum Iiupferstechcr, aber als Zeichner verdient er Ach- 
tung, so wie er denn überhaupt unter die guten französischen 
Iiiinstler seines Faches zu zählen ist. Seine ersten Stiche sind in 
einer breiten und kräftigen lWanic-l" gearbeitet, in der Folge aber 
befliss er sich einer andern Weise, weil er stets am Gelingen sei- 
11W flfbßiteix und an seinen Talenten zweifelte. Er folgte jetzt 
dem Urtlieile Watelefs, der die Stecherkunst fiir eine Art von ein- 
fl-irbigei- Malerei erklärte. Flipart suchte daher seine Striche Zjl 
wwrhergßü, (in Sie immer weisse Zwischenräume bilden, welche filß 
Harmonie mehr oder weniger stören. Darum iitztc er zuvor SCIIW
        

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