Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1729170
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Flegcls , 
Georg. 
Frie drich. 
Fleischmann , 
bis der Gedanke die Furm gänglieh durchdrnngen hat und eins mit 
ihr geworden ist. _Sei'ne_nur skizprtenWUmrisszeichnungen zu den 
griechischen und italienischen.Dichteriursten bleiben das grösstc, 
was er geschaFfen. Sie Yerhreiteten seinen Ruhnl auf dem Couti- 
nentc und sie sicherten lhm den Ruf emcs originellen Geistes. Es 
Qf-fenbart sich darin ReiChthunI der Phantasie und Großartigkeit 
dm- Gedanken. Die einfache Grösse des Dllichel-Angelu hatie e,- 
mit der kunstvollen und schönen Gruppirung zu Crringgp gcwvusst, 
durch welche so viele seiner Umrisse zur llias und Odyssee sich. 
auszeichnen, 
Manche seiner Landsleute übertreffen ihn vielleicht in der Form, 
aber sie sind im bessern Falle kalt und inhaltlos, im Sehlimmern 
inanierirt und aliektirt. 
Flßgßlä, Geßrg, Maler, der 1565 Zu Ohniitz geboren wurde. Er 
malte Früchte, Blumen, Fische. Gläser und Geliisse jeder Art, die 
in ihren Theilen sehr lleissig ausgeführt sind, im Ganzen aber 
ohne Geschmack. Er malte auch Bildnisse. 
Dieser Iiiinstler lebte zu Frankfurt am Main und starb 1658. 
Fleischberger, Johann Friedrich, ein mittelmässiger Iiupferste- 
eher zu Nürnberg, der um 1660 verschiedene Purtraite fertigte, die 
mit einem Monogramzne oder mit dem Namen des liunstlers be- 
zeichnet sind. 
Fleischer, Hans , Fermschneider, der um 1570 für Thurneiser meh- 
reres schnitt. Niihcr kennt man diesen Iiiinstler wohl nicht. 
FlßlSßllhßld, Eberhard GCOTQ; hrliinzmeister des Herzogs von 
Zweibriiclien um 1750. Er soll seine YVerlae mit F. G. F. bezeich- 
net haben.  
Flelschmann , Augustin Christian , Iiupfcrgtecher 7,11 Nürnberg, 
gegen das Ende des 16ten Jahrhunderts. Er stach für Rntlischultz 
einige Pertraite, wie jenes des Johann Philipp FüCh-S, dClS mit A. 
C. F. sculpsit bezeichnet ist. Von ihm ist vermuthlieh auch das 
Bildniss des Johann Cunrad Dippcl, welches die Initialen A. C. F. 
trägt. Andere Blätter sind mit: A. C. F. d. et s. Nur. bezeichnet, 
was A. C. Fleischmann delineavit et sculpsit Norimbergac bedeu- 
ten könnte.  
Fleischmann, D-  0-, Iinpferstecher zu Nürnberg, 1690. Man 
findet von seiner Iland Portraite, die mit seinem vollen Namen, 
oder mit den Initialen desselben bezeichnet sind. Sie sind indes- 
sen nicht gar ausgezeichnet. 
Fleischmann, Fflßdrlßil, Zeichner, Portraitmaler und Iiupferstc- 
eher, geb. zu Nürnberg 1791, gest. zu München 185-1. _Diß:'-0l' 
vielseitig gebildete Iiiinstlcr, der Sohn eines Nadel- und ITISChLlIP 
elmaclzers, gelangte durch angebornes Talent, durch Fleiss und 
geharrlichlseit zu einem sehr ehrenvollen Rute. Er erhielt theilS 
durch Sorge seines Vaters, theils durch Theilnahmc einiger Freunde 
desselben, zuerst Privatunterricht im Zeichnen, dann in der Preisß 
ler'schen Zcichenschule und er hoffte sich (10111 Berufe der Iiunsf 
 widmen zu laiinnen, als der Tod seines Vaters alle diese Aussich- 
ten zu nichte machte. Durch Vermittlung derselben Freunde nahnl 
ihn der Iiupferstecher Gabler in die Lehre und gewiihnte ihn D0" 
sonder-s zum Zeichnen nach der Natur und nach dem Leben , so 
wie er dann auch während dieser drei Jahre schon auf eigene Hand 
 durch Purtraitmalen und Illumimren sich Verdienst zu verschndß"
        

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