Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1729083
gione u. n. Alle diese Blätter "zeichnen sich durch genaue Erfas- 
sung des Charakters der Vorbilder aus und _dab_ei ist die Ausliih- 
rung fleissig und in allen Tlicilen vollendet, m (llesennvliß in allen 
lVerlaen dieses Iiiinstlers. Grosse Zartheit ulfenbaret siclrin seinen 
Blättern nach den vollencletsten Genrebildern eines Mieris und G, 
Dow und in jenen nach P. de Houghe, Chardin und Ydrliolje. 
Ueberall herrscht charakteristische AuFfassun , Bedentsaiiilieitnn 
Stellung und Bewegung, "Vvalirlreit der Steffi nnd Ueberexnsum- 
mung des Ganien."    
Ein prachtvulles Blatt ist das Bildniss des Herzogs Wilhelm 
 Vlloligang von gNellburg mit der grossen Dogge, nach Kinn Jlycli. 
Sehr gelungen ist auch das Bildniss der (irossherzogiirvim Sachsen- 
Weimar-Eisenach, nach dem Gemälde lder Griiliir J. v. l-lgloffstcin. 
I.  i   
Flachner, ein sehr geschickter Bildnissmaler, der  
blühte, aber sehr frühzeitig starb. VVahrschleinliehildiirfte er "jener 
gleichnamigen Iiiixistlerlhniilie angehören, welcliegili glcichei-Zeit 
mit dem Kürlätler Tiep 010 in Würzburg gelebt hat.  Seine Bild- 
 nisse, wovon der Domherr Speth zu München das Portrait sei- 
nes sel. Vaters und eines Iiapuziners besitzt, wohl die einzigen, die 
als von seiner Hand noch bekannt seyn dürften, sind von spre- 
chender 'Wahrl'ieit. Die Färbung ist üngemein warm unillai-Eil-iig, 
so dass beide Bildnisse den ernsten, Chzfralster einer iilte-ijelii"7.eit 
und einer tüchtigen Schule tragen.  " "   1' 
Flachner, Zeichner und Maler, der sich um' 181i auf der ALaclemie 
zu Cepenhagen bildete. In dem bezeichneten Jahre erhielt er für 
eine Zeichnung nach dem lebenden Wloclelle die grussc silberne 
Medaille. Näher kennen wir diesen Iiiinstlcr niehlf  
Flamand, A-, Zeichner und Landschaftsmaler, der um 165o(?) für 
die Manufaktur der Gobelins arbeitete. Män findet von seiner 
Hand  Ansichten mit der Feder und (Punsch. 
Er könnte mit Albert Flamen Eine Person seyxx. 
Flamel, NICOlGIIS, ein guter Maler, Dichter, Philosoph, Mathe- 
 matilier und vielleicht der glücklichste alleriAlclmymisten von Pun- 
toise, der um rlen Anfang des 15. Jahrhunderts zu Paris lebte. 
Er soll sich durch" die Alehymie anderthalb Millionen Thaler er- 
worben haben, während die meisten dieser Laburanteu zuletzt kaum 
mehr Brocl hatten, geschweige denn Gold. Indessen sagte man 
auch, dass sein Rcichthum von dem Antheile eines grussen Raubes 
herrühre und dass die Alchymie nur Vorwand war. 
Flamen! Albqrß ßvin geschickter Künstler, der aber Wenig bahn t 
ISP Müll halt Ihn fur einen Niederländer und das F101  in 
59111911 Namen erhalten hat, ist die Iiupferstechorei  I, wie? [es 
äermuthlich zu Paris, und zwar um 1559   nqtifeiääleaä? 
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MerlgkfätciäxärsitsäxentviieurnzÜlErzQhlep zu Illflihßllßh. Sie_ tragen von 
keimte auch Irlauäcn dort wmgläitellnläägn Luusthandel trieb, und so 
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sicher sänsslätimixgh äexäfaltlhaberg? 1n_ grossel-ex. Anzahl vsixjd aber 
ausgeführt, in Landgghiäuzn. Fte slnd Qach exgencr äexchnung 
stehend. Die Zeichhunwenie lfpren, 13.150116" W14 Vogel" be" 
diese sind nicht gut 113m ( {t lSg-YFII 1st wemg  correlst und 
was besser, doch ist 15613111;  cme Pandschaftexkslxul et- 
 w Iorm der Buulnc und du: Abgm.
        

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