Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1729005
Fischer , 
Karl von. 
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vollständigen Entwurf zu einen: neuen Theater in lylünchem E1- 
legte hiermit diesen Plan und einen zweiten liir ein Opernhaus dein 
Nliiiistcr Muiitgela-is als Beweis seiner bereits erworbenen Iiennt- 
nisse vor, und verschaffte sich dadurch den ehrenvollen Auftrag, ei- 
nen neueii, fiir die Bedürfnisse und örtlichen Verliiiltiiisse Miin- 
chens besonders berechneten Plan zunentwertien. luscher Yollzog 
diesen nXuttrag zur wmllkoinmenen Zufriedenheit. In der Zwischen- 
zeit seiner akademischen Laufbahn baute Fischer das Palais am Ein- 
gailige des englischen Gartens hir den ilainaligen Ministernbbc von 
Sa abert. 
Da Fischefs schon bewährte Kenntnisse iihni den Ruf als iil". 
fentlichen Lehrer (lßPqBHlllillUSt an der kiinigl. Iiunstalsiiilernie fer- 
schatft hattenz S0 Sucite ei sich dazu durch zweelimussige Reisen 
noch xiorziigliclrier auszubilden, und besuchte in den Jahren 1806 
bis'1808 0111911 heil Frankreichs, ilurchzog dann Italien und ver- 
weilte an allle" Oyrmll, wo Gegenstände der schönen alterthümlicheii 
oder der 1B uthe der neuen geregelten Baukunst seine Aufinerhsam- 
lißjthtßsse 18113111 Rum und Ilorenz am langsten. Auf diesen Reisen 
ZflC iliete er vießelurchen und anilereunerlgivnrdige Qebäiicle, schöne 
Ältlerttguinlichell ißllleljfÄäCllllfiiYe, kapitale etc. und die vurzuglichsten 
t EiFiiiEer a s inaleiiseiel Ansichten aus freieeHand. I_r_n Jahre 130g 
brät] 15b elr seine e llälß i; blei LlCPfAkITIEDJIG der Künste an und 
i iete nie irere gewiin te  inne ür cie höhere architektonische 
Ilällllballn- Sßitflßm Jqllfe 1809 izar er auch Mitglied der Bankom- 
inission und seine 'l'hatigheit in dieser Eigenschaft hatte nicht nur 
 Geschmacls,_siiiitlei'n auch vorzüglich auf die Dauer- 
ääaitlglißlf, Zxectkmuäsiglieit liinlrh gute Anordnung in bürgerlichen 
auange egen ei en en vort ICI attesten Einfluss. Seit dem Jahre 
1810, Wo mit der Errichtung der Hi-iuser auf dem Iiarolinenplatze 
 cLer üilällllllltanS -iloliätäilt der Anfang gemacht wurde, baute 
"ISC er  Hup  iini e engebiiuile, die sich durch Zweckmäs- 
Slglißll 111261 Neuheit der Form auszeichnen. Er stellte mehrere hö- 
älstl-ffißäßwlß 115V, Piltllltß den] neueln Antiken-Saal und, was seinen 
u ur immer egrun en so te, (35 neue h. Hoftheater welches 
1318 .211lllümlläßlltiälllpßl eingevfeiht wurde. Die allgemeine Stimme 
gat sich tur die Vurtreillichlieit dieses gxlossen Bauwerlres erklärt, 
agegen sich aber die Iiritili erhoben. (b. Eos 1820- llllllst- und 
Lllerälurbliilt Nm. 13 E.) Leider ist dieses Bauwerk 1825 ein Raub 
der Flammen geworden, istjedoch nach demselben Plane wieder auf- 
ge iaut. 
llScller hat bei den Unternehmungen in der höhern Bauart im- 
iner das altertliiiinlich Schone zum lYIuster genommen, und sich 
ubcrall, wo es in seiner hlaehtstanil, beflissen, einen reinen, ein- 
fachen ungi" natui-lichen Bniistyhin Anwendung zu bringen. lYlehi-eri; 
seiner_Ge ande in der Maximilians-Vorstarlt, das ursprunglich für 
den ILFOUPPIIJZBH von Bayern erbaute l-iotel . das Freiherr von 
Asbecliische, die Üliilinhiiiisei" des Grafen von Pappenheim und des 
irciherrn yon Zentner sprechen fur die Blaniiigfaltigkcii Seiner 
Priizen. Sein erster Baiivei-snch in Miinchen, das jetzige Palais des 
 harl , zeugt von dem i-egen Streben des Künsueys, 
thümlicäindlg itinlelne Bahfz enlRorlxgll Sßhwingen, und dem alters 
den Man l c onren an na ern._ an tadelt an diesem Pavillon 
f-aug des äeebjfleä Yßrhälmlsse, (h; Grosse des Portals zu dem Um- 
chitekten Nduhß? 20611 geht. 16565 nicht aut Rechnung des Ar- 
 FC 'isc 1' ;t    
fassenden allein Salasgs ers ämd Flair"; war das Gebaude iveit um 
hälmiise zu "r Q -r "an as_ aiiptgebaude lur_ seine Wer- 
1)  iÄCHtck? Das. uniLivnnsCIitQ doch die Facade beizubehalten. 
'_m j 1 l  91' SlCh stcts durch Bescheidenheit und Duldßaiu- 
Reglers  3d, 23
        

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