Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725758
Durnisscau, 
Antoine. 
Dusart 
oder 
Du 
Satt, Cornelius. 
DUTIFÜSSCEÜ, Alltülne, Kupferstecher in Farben und in Crayonma- 
nier, nach Huber und Kost VIII. S. 359 einer derjenigen, die sich 
durch den Farbenstich am meisten ausgezeichnet haben. Er gab 
verschiedene Hefte Anfangsgründe der Zeichenlsunst heraus, und 
in Farben verschiedene Hefte Anfangsgründe der Baukunst, nach 
de La Fasse. Durnisseau wurde nach Huber um 1754 zu Paris 
geboren. 
Im Cabinete Paignon Dijonval wird eines Duruisseau er- 
wähnt, der mit Demarteau mehrere Blätter mit liiipfen und Hlin- 
den gestochen hat. Hier scheint von einem und demselben Iiünst- 
ler die Rede zu seyn, bei fehlerhafter Orthographie. 
Mit Durnisseail sc. bezeichnet ist ein Blatt mit der Büste des 
sterbenden Alexander; gnroy. fol. in Zeichnungsxnanier. 
nun"), JQIBGS, ein englischer Maler, der um 179.]; zu Rum starb. 
Er suchte den Stoff zu seinen Darstellungen aus Hunxer und Sha- 
kespeare. Fiorillo V. 798 sagt, dass er seine Draperien zwar in 
italienischem Geschmaclfe gebe, aber so mühsam fnltc, und nach 
solcher Eleganz der Zeichnung hasche, dass seine Figuren steif 
erscheinen. 
Dnronsteyn, AFnÜldÜ; so nennt, Ticozzi den A. J. Druyvesteyn. 
Durren , Ülivier van, ein Maler zu Rotterdam, dessen van Span 
obenhin als Portrait- und Historiemnaler erwähnt, so. dass er, wie 
B. van Eynden glaubt, von keinem grossen Belange ist. 
Dunlisseall- S. A. Durnisseau. 
Durupt, Charles, Historienmaler, wurde 1804 zu Paris geboren. 
Die Malerei erlernte er bei Baron Grus, und seine bekanntesten 
Gemälde sind: Die Geisslung von St. Claude (Marne-ct-Loire  
die 12 Fuss hohe Himmelfahrt Mariii in der Kirche zu Miramont 
(Gironde); einige Genrestiiclae. 
Dury Ode? D11  Architekt zu Cassel, der gegen 1780 als Ober- 
bällldlfulitül" Wilhelm I. starb. Er entwarf Plane zu den Gebäuden 
seines Churfiirsten; neben andern baute er ein Landhaus auf W'H- 
belmshiihe und ein gleiches gegenüber; beide vollendetejeduch der 
nachmalige Obcrbaurath Jussow.  
Dury war dem französischen Baustyl ergeben, wie die erwähn- 
ten Gebäude und das von ihm erbaute Museum zu Cassel bewei- 
Sßn. Letzteres ist in dem damals herrschenden Geschmack mit ju- 
nischen Pilastern und Bogenfenstern geziert. lEr war auch Proles- 
Sßr im der Akademie zu Cassel. 
Dusart oder Du Sart, Cornelius, Maler und Iiupfcrstecher. 
geb. zu Harlem 1665, est. 170.1. Dieser liiinstler lernte bei A. 
van Ostade und er zeicghnete sich als Schüler dieses Meisters aus. 
Er studierte fleissig nach der Natur, und malte mit der griissten 
Wßlllfßmmenheit lärxdliche Sceuexi, Spiele, Vergnügungen, Strei- 
tigkeiten etc., oft nur aus dem Gedächtnisse, das bei ihm nusser- 
ordentlich stark war. Seine Gemälde sind sehr gesucht und sie 
gelten oft für Werke seines Meisters. 
Dusart hat auch Blätter gestochen, in einer freien und geistrei- 
cheu Manier. Er radirte, verband die trockene Nadel mit dem 
Grabstichel und auch in Schwarzkunst lieferte er Blätter, die er 
ebenfalls sehr surglliltig vollendete. Es gehören ihm indessen nicht
        

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