Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1728780
Finden , 
Edward. 
Finelli , 
J nlinn. 
331 
tisehen Werken, nach Original-Zeichnungen Ä" Stahl gesto- 
chen von den beiden Finden. London und Leipzig 1835. 10 
Hefte, "edes zu 5 Stichen , r. 8. 
Blätter vdn Finden sind auchän folgenden lyffkßll T 
Descriptions of the ancient Marbles in the British Museum. Lon- 
don, 1312.  
Illustrations of modern sculpture, by T. H. HerveY- London 
_ 1852. Eleftweise erschienen, Imperial 4. 
Finden, William, liupferstecher zu London, wahrscheinlich der 
Bruder des Obigen, mit welchen er an den Stahlstichen von Lord 
Bymn's Landschaften und dessen Genius der Frauen arbeitete. Er 
stach auch das Bildniss Byroxfs, wie dieser iin 19. Jahre war. In 
Dibcliifs Aedes althorpianae ist von seiner Hand das Bildnisß dßS 
Lord Spencel", ein tretfliches Blatt. 
The Blucksberry Boy, nach Hamilton im Anniversary 182 - 
Blätter von seiner Hand sind auch in den Engravings oftge Pic- 
tures ol the national gnllery, von 1825 an. 
Andere Blätter von seiner Hand findet man in den englischen 
Luxuswcrken, 
Flndorff: Dlßwlßh, Maler, geb. zu Lauenburg 1720, gest. zu Lud- 
Wigslust 1775- Dieser talenttiolle Mann zeichnete sich in allen Fii- 
chern der Malerei ziemlich vorthcilhaft aus. Er malte mehrere 
Ansichten aus Ludwiqslust und dasellust ist auch das grosse Altar- 
gemailde von seiner Hand, bis auf die Hirten und das Vieh, wel- 
ches der IIofmaler Suhrlantl ilach FindorlPs Tod fertig machte. 
Auch letzterer wurde Hofmaler. Er arbeitete lange als Tischler, 
bis der Herzog Sein Talent zur Malerei entdeckte, worauf PI ihn 
bei dem damaligen Hirfinaler in die Lehre that. Später brachte er 
einige Jahre lll Dresden zu und dann blieb er auf Lebenszeit in 
Mßßlilßllbnrg. Iin alten Schlosse zu Schwerin sind viele Bilder von 
seiner Hand. Er lieferte auch mehrere radirte Blätter von VerdienSl- 
' P   
Flnes OPQÜÜUS; Formschneider, wurde 1491 zu Briancon in der 
Dnuphinö geboren. wo sein Vater Arzt war. Der Sohn studierte 
am Collage de Navare zu Paris und 1532 ernannte ihn Franz I. 
zum Professor der Mathematik. Er erwarb sich als Mathematiker 
lluf und auch als Dlechaniker war er ausgezeichnet. Üebßfdless 
verdient er noch als guter Zeichner Erwähnung. Formschnitte yon 
seiner Hand finden sich in Orontii Finei Delphinaltis: opnS Vß-Tlllm 
_ ac scitu non minus utile quam jucundum etc. Parisns 1552. 
Fmeuh Juüan: Bildhauer und Architekt, geboren zu Carrara 1602, 
Scsmrbßll 1657. In den Anfnnvswriiiiden der Zeichänltllnsli Ilflter- 
richtete ihn einer seiner Onkel? dlitale, der die Architektur übte; 
hierauf begab er sich aber nach Rum, um unter dem damals weltbe- 
rühmten Beruini die Sctllptur zu erlernen. Später entzweite er 
sich mit diesem Künstler und mm fand er es gerathuer, sich in 
Neapel niederzulassen. Hier war damals die Revolution ausgebro- 
chen, an deren Spitze Misauiello stand. Finelli hielt es aber mit 
der spanischen Regierung und daher wurde er in gefängl-iclle Halt 
gebracht und zum 'l'ode verurtheilt. Die Erhaltung verdankt _el' 
m" feinem Talente, welches ihm die Gunst des Herzogs Vüll 611159 
Pml 13m3 einiger Häupter der lilsurrektion verschalfte." E!" hätte z? 
lellel'_z"it bereits mehrere Werke geliefert; neben andern die bel- 
den btatuen St. Peter und St. Paul in der liapelle des k. Schatzes 
z" Ncallßl, die Murmorbiisten des Vicekiinigs und seiner GlßmalP 
lin, die ihm zu seiner Gefahr die Gunst des Hofes erwarben- 
Nach Herstellung der Ruhe führte er noch mehrere andere Ar-
        

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