Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1728744
Filippi, 
Bastiano. 
Filippini, 
Franz. 
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Fleisch waren, jetzt wie llolz aussehen. Auf diesem Bilde sind 
auch Peru-alte angebracht. So setzte 61', Glefch ihm "Buonarotm 
seine Freunde ilfden Himmel, die Feinde in .die Helle. _Unter 
letzteren ist auch seine ungetreue Geliebte um! m F1" Hub? 1" le" 
Tlßs Mädchen, die er zur Frau genommen, wie s": hqhnlachelnd 
auf die von Bastiano Verdammte hinabblickt.   
Filippi malte indessen noch mehrere andere Bilder in Ferrara. 
WO er in umrerdorbenen Bildern sehr lobenswerth cljäßilßllli; nur 
das Rothhraun liebte er ixn Fleische- schr und uin die Farben zu 
verschmelzen, verdunkelte er seine Gemälde in ganz 1165011119119? 
Gesghlnaclg, Er hat auch den Fehler mehrerer anderer Buonarotti- 
Steg; Seine Figuren sind hurz und plump, fern von des Meisters 
eigenthüinlicher Grossheit. Iin Nackten hielt er sich vorzugsweise 
an Nlichel Angßio, Wie im gmsseii hl. Christoph in der Carthausß; 
bei bekleideten Figuren bcfulgte er andere Muster. Erfindungs- 
reicli war dieser liiinstlei- nicht und daher wiederholte er seine B11" 
der; so malte er die YÄ-rlaiimligiing Wenigstens siebenmal, fast un- 
mer nach derselben Weise. Das schlimmste ist, sagt Lanzi III- 
S. 216, deutsche Ausgabe, dass, ausser seiueiii erwähnten XVeltgß- 
riclit, dem grusseii Bilde der heil. Catharina in ihrer liirche und 
nicht vielen andern iiFfentlichen Arbeiten, cr nichts leicht militß 
ohne hie und da es hinzupfuschen, zufrieden, in jedem irgend ei- 
nen lNIeistex-zug zu hinterlassen, gleichsam als wollte er der Nach- 
welt zeigen, er sei ein guter, wenn auch unlleissiger__lVIaler._ In 
Geniiildesainmlungcn finden sich einige genauer ausgeführte 3115er 
von seiner Hand. Er copirte auch Bilder des Micliel Angeln und 
in iler_ersten Zeit malte er Grotteslien.   _  
Bashilnlnß Starb 1602; das Geburtsjahr setzten lunige m 13401 
Andere in 1532. 
  .  
Llililpl, Ceäare; Bruder des Obigen, war ein trellliclier Wierziernngä- 
nitiler. In grossen Figuren und; Geschichten war er schwach, dußh 
verstand er es, schöne liöpfe in seine Grotteslsen zu innlen. In S- 
Silvester zu Ferrara alinite er das jüngste Gericht seines Brnrieri 
nach und in der Iiirche della Morte malte er eine Kreuzigung- 
Dieser Iiiinstler starb bald nach 1602- 
Flhppl! Glacßmo; Landschaftsmaler zu Ferrara, der bei den Fer- 
rari seine Iiunst erlernte die er auch nacimlxnite. Seine Bilfler 
zeigen nichts Neues und, Grossartiges. Seine LehensverhältmSSe 
kennt man nicht, nur weiss man, dass er 1715 gestorben. r 
Flhppl! Theodor: Iiupferstecixer, dessen Gandellini erwähllt- E? 
stach Friese, Architektur und anilitärische Uebuxmgell- 
Flllppl, Johann Baptlst, Bildhauer und Architekt, der um 15.10 
zu Lasino in Tyml geboren wurde. Er erlernte seine Iiunst zu 
Innsbruck , kam dann an den chm-fiirstlichen Hof nach München, 
Wo er mehrere Werke ausfiihrte, und zuletzt trat er in die Dienste 
des Kaisers Rudolph IL, der ihn 1610 in den Adelstand erhob.  
Dieser Künstler baute die Kirche zu Lasixlo. 
Flhiifplnl, Franz: Bildhauer zu Verona, wo er 1670 geboren Wurde' 
hr erlernte Seine Kunst bei D. Tomezzoli und bei J. Bonazza, un- 
ter deren Lcitluw der Künstler gute Fortschritte machte, da er T?" 
1611! 11114 Liebe in seiner" Kunst besass. In Verona sieht man I." 
liirchcxi und Palliisten Sculptixren von seiner Hand, die ihm B91" 
fall erwarben. Sie sind im Geschnxaclae seiner Zeit ausgeihlorl-
        

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