Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1728685
Fiennes , 
Desirä 
Fiesole , 
Mino 
321 
lVhttelalters und aus der Romantik. Eines seiner vorziiglichsten 
I llßuern Werke ist die kranke Frau von einem Geistlichen getröstet. 
Ä v P 
Plennes: DGSIPC (10, Historienmaler zu Briissel,' der aber um 1309 
zu Anderleclit geboren wurde. Er bildete sich unter Paßllnk auf 
der Akademie der Künste zu Brüssel und hier erhielt er 1823 den 
ersten Preis (lcr Malerei. Im Jahre 1825 gewann er den von der 
Akademie zu Amsterdaiu ausgesetzten grossen Preis und mit diesem 
ÄÄOOO fl. auf vier Jahre, vielche er ziu seiner weitem Ausbildung 
In Rom verwenden konnte. Seil: 135g ist der Künsglßr wieder zu 
Brüssel, wo er nach Navez und van Bree den Hang behauptet. 
Er malt Ilistorien, auch Purtraite- und Genrestüeke in edlem Style, 
doch weiss er sich nicht immer von der französischen fyqanier i'm-n- 
111 hßlten- Indessen gehören Seine Werke zu den besseren Kunst- 
erzeugnisscn seines Vaterlandes. 
Wir fanden auch eines J. de Fiennes erwähnt, der 1825 llilCll 
Emgfang des ersten Preises nach Rum sich begab. Dieser ist sicher 
mit unserm Künstler Eine Person. "  
Fwhlts oder Fllluss Jühann, iYIaler von Herzogenbusch, der bei 
Slingelanilt seine Kunst erlernte. QEr malte geschmackvolle Gesell- 
scläattästulse in der Manier dieses lYIeisters. Seine Blüthezeit fällt 
u! 1 30- 
Fiesaa: Thünissa: eine Nonne, die in der Malerei und Stickerei 
"h? erßhrßn War- Werke von ihrer Hand sieht man im Kloster 
St. Silveriu zu Pisa. Sie starb 1551 im 37. Jakire.  
Flesoles MlÜÜ da, Bildhauer zu Florenz um 14ÖÖ-_ Die Lebens" 
Verhältnisse dieses Künstlers sind unbekannt, obgleich er zu den 
 vorziiglichsten Bildhanern seinen Zeit gehört; _Erdverlsatafi_itlleäi (k: 
Marmor mit VVeichheit zu behandeln, um in er 11111111113 l 
er einfach und zierlich. Dieses bevveiset sein Altar III einer Qapellß 
des Convento di Badia zu Florenz. Er ist gesehmdclevoll in de? 
Architektur und mit drei Statuen geschmückt, die in Nischen sich be- 
finden. In der Mitte sitzen die heil. Jungfrau mit dein hinde und 
in den Seitennischen zwei lsleilige. Cieogiiara gibt in der äturlil 
della scultui-a II. tnv. IV. dieses Werk in Abbildung und ta-V._XXXI, 
einen andern Altar von Marmor, clerim Dome zu Fiesole ist. Er 
stellt ebenfalls in der mittleren Nische die Madonna dar, W10 S10 
das auf der Stufe des Altares sitzende Jesushind verßhfßtg Lefzte" 
res segnet den kleinen Johannes,- dcr vor ihin ltmelfld die" Hand? 
faltet In den beiden Nischen zur Seite der Maria sind zwei Hei- 
ließ, und ein Dritter sitztvneben dein Jesuslainde an der üllterll 
Stufe.     
Diesen Sehr schönen Altar 11655 der Biscliöf iin-clRechtsgelehrte 
Leonardo Saliitzito ausführen, der 9111611 U1 de? rUFCllC_ begrüße? 
liegt. Hier sieht man auch die Büste des Salutato, die init ulläe" 
meiner VVahrheit und Weichheit ausgeführt ist. "Abgebildet .l. b. 
     
ino ferti ueh das Monument es Marciesc "v 1I1'_ 
chiesß diißadi: 311 Florenz, welches die Benediktiner 1x31 elTlCh: 
tetenß; ein VVGPII, dass zu den schönsten jener Zeit gehoret, D81 
Maricllßse liegt [Iuf dem Saree und über demselben, in der MIÜF 
des Allares, "steht die heil. lunqli-au mit dein liinde in gemäß? Fr 
gnr. _In dein Ilalhbogen iiberidem Altare erscheint sie _m eine? 
 Mßdßlnofl- Unten tragen zwei zierliche Engel die Inschriftg Aue 
dieses Werk ist bei Cicognora n. m. xxix. abgebildet. 
Nugleris Iiiinsilcr- Lcx. IV. Bd. 21
        

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