Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1728644
Ficquet , 
liltienne. 
Fidanza , 
Paul. 
317 
chers Schmidt von Berlin, und auch Ph. Lebas machte ihn mit der 
l Kunst Vertraut. Seinen Ruf gründete _er besonders durch seine 
lileinen Portraite berühmter Männer, die 611111111 Talent und Zier- 
lichlieit darstellte. Mehrere sind Meisterstuclte ihrer Art, unhe- 
greiflich zart in der Ausführung. EineFolge IST ufllßl: 561]! Namen 
der Sammlung des Ficquet bekannt. Sie enthält die Blldnlsße Vßni 
lYlme. Blaintenun, Molieire, Voltaire, Montaigiw, Regllßfd, J. B. 
Bousseaii, Lamothe-le-Vayer, Fönelon, Descartes, J- J- 3011959311. 
Crcliillon, Corneille, Eisen, Wade, Chennevieres und Zwel Ver- 
schieueue Portraite von Lafrmtaine. Das BllIIlUISS von BPSSUETI 
blieb unvollendet, und man findet davon nur einige Probedrucke. 
Unabhiingigivon dieser Folge findet man von Ficquet noch meh- 
rere andere Portraite in Orlieuvreß Portraitsainmlung, 11ml 111 
Descamifs Vies des peintres flamands. Unter diesen werdenjßlle 
von Rubens, van Dvck und van der Meulen besonders geruhrnt. 
Ausser diesen hat inan von seiner Hand noch andere sehr kleine 
Portraitc, wie die von Cicero, Ludwig XV., Newton etc. Sel- 
ten ist das Blatt ohne Namen, welches die vier Prälaten vorstellt, 
welche an ein Concilium in der Ewigkeit appelliren: Pierre dß 
la Brouc von lYlireiaois, Iean Soanen von Senßl, Charles I?" 
chim Colhcrt von lYltintpellier, Pierre de Langle von Boulogne, fol- 
Ficquet zog wenig Nutzen von seinen Werken, desto grösseren 
aber die liunstvcrleger. Er starb fast in Diirftigkeit, wozu auch 
seine unhluge Wirthschaft beitrug. WVenn er Voraushezalilung er- 
hielt. reifte das Werli lanvsain zur Vollendung, W16 dieses m" 
dem Stiche des Bildnisses dgr Mine. Maintenon der Fall ist, wel- 
ches ihm die C0mmui1autÖ' de St. Cyr auftrug. Indessen ist die- 
ses eines seiner vorziiglichsten VVei-ke.  
Ficquet entwarf nie Zeichnungen auf dem Papier, er machte 
gleich mit der Nadel seine Skizze auf der Platte. 
Fictoor, d. 5_ victoon 
Fidani: Orazlü; Maler zu Florenz, Biliverti's Scliiiler und Ge- 
hiille. Er malte indessen auch viele eigene Bilder im Style seines 
Meisters und init Surirlkilt. In Florenz. findet man in öffentlichen 
Orten und in Privaiisaminlungcn werthvolle Bilder von seiner 
Hand, und besonderen Namen machte ihm sein Tobias, den 91' 
fiir die Compagiiia della scala, malte. Sein Colorit ist ßCWßS "o" 
Chßll, die Zeichnung aber ist rein und gefällig. 
Dieser Iiiinstlcr blühte um 16,13, Viurde aber nicht au" 
Fidanza: Paul, Maler und Iiupferstecher zu Rom, der 1751 Zu C11- 
merino geboren wurde. Er machte seine Studien nach den besten 
Meistern der römischen Schule, und besonders war es Rafael und 
Guido Heni, die ihn anzoeen, Man hat VUIJ ihm eine Samm- 
lung von liöpfen nach diesebn Meistern und nach der Antike, al- 
lein sie sind nicht alle dem Originale getreu und gleich gut ge- 
stochen.  
Von Fidanzifs eigener Hand sind jedoch nur die Blätter des er- 
sten Theils, welcher 1757 erschien, unter dem Titel: Testeeßßllß 
dl Pßrsonaggi illustri in lettere ed in armi dipinte in "Vatißänü d?! 
 Rataello (Purbino. Roma, fol. 
1m "ljlllm 1763 erschien der vierte Theil, und das Ganze bestellt 
älus 144 hupfeii, worunter sich 10 nach Guido finden. Mehrere 
1955 er Vvn iungen Leuten ausführen. 
5115551119111 sind von seiner Hand gestochen: 
Dflr 173171355, nach Rafael, sehr gr. fol.  
Die NICSSQ VQn Bolsena, nach demselben, in gleich" Gmssß
        

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