Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1728545
Fevre , 
Roland 
Fevre , 
Hubert 
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der von ihm kannnten. Der lestere verwechselt ihn mit Vnlentin 
le Fevre, was auch Orlandi gethqn.   W  
Nach seinen Gemälden haben die beruhmtßifßlllhllvstler seuwr 
Zeit gestochen. 
Fevre: Roland 16, Maler von An'ou,. aber Le Fevre de Venisß, 
 1   S 1 ,b  
der Venetianer genannt, _W'Cll er: lange 1n cllesee tact a1 extele. 
Indessen hinterliess er auch zu Paris VYerkc, undrm Igomläxräfötirb 
er 1677 im 69. Jahre. Roland malte mlt groseee 111115 flllß  a_ 1:- 
heit Pol-graue; er verstand es, {las Charaktcrlstxsche selnerelndnfl- 
duen zu fassen. Man hat von xlun auch Carilaaturen nnt Portrcut- 
ähnlichlseit.   
Dieser Iilinäftlexähielt älchpmzllnlge Zeiä in England aullbunckglcr 
soll er sich le unst es rmzen R0 ert erwor en 1a en, F"! 
er die _Iiun_st, den Marmor zuilärbexl, leln-te. Dagegen soll 11m 
dieser m clle Behandlung der Mezzotmto cmgewexht haben. Nfwll 
(YAI-gensvillds und Walpolds Behauptung soll R. Le Fevre sexne 
Kunst auch durch unziichtige Darstellungen eutweiht haben, wo- 
rin er den Agustxno Carracci zum Vorbllde nahm. 
FBVTC, Valentin 19; der Maler und Kupfer-ätzen von Brüssel. S. 
V. le Febre und Claude lc Fcvre. 
Fevre, Nicolaus le, Maler zu Parlsnm _den Anfang des 18. Jahr- 
hunderts. Er malte Bildnisse und l-Ixstomen, deren ethclxe gesto- 
chen wurden. 
Faule: Jacques, Maler zu Paris, der unter le Brun's Schüler ge- 
zahlt wird. Fiurillo III. 255 sagt, dass er als solcher genannt zu 
werden verdiene, er bestimmt aber nichts Näheres über ihn. Er 
war Cleudtfs Bruder.   
Es gibt auch einen Heinrich le Fevre, der zu ]GIl81' Zeit 
Bildnisse malte. Wir kennen ihn ebenfalls nicht näher. 
FÜVTC; Jüililflll BäPtiSlI, Maler von Valeiicicnnes, der sich um 1720 
nuf der liöiiigl. Akademie zu Paris bildete. Er n-ialte lrlisturien, die 
In Zeichnung, Färbung und Behandlung Beifall fanden. Wir konn- 
ten über diesen Iiünstler keine nähern Nachrichten erhalten. 
FGVPB, lliarc 1G, ein geschickter Goldschmied aus Tournayz der 
mehrere schöne Stücke in Silber trieb. Auch in_ architektonischer 
Verzierung war er gut. Im Chor der Frauenkirche zu tCourtray 
sind Zierathen und Basreliefs von ihm. Er bliihte um 1730- 
Fevreß Dvminique 13, Bildhauer von Gent, der um 1680 zu Pa- 
ris fiir die liölllgl. Palli-istc und Gärten arbeitete. Statuen von sei- 
ner Hand kamen in den Garten von Versailles- 
FBVPE , Franz le , Iiupferstecher von Tlroyes, aus der zweiten Hälfte 
des 17. ßahrhunderts. lYIan findet Bildnisse Wm seiner Hand. 
FQVTQ, 18, ein uns unbekannter Iiupferstecher, der zu Paris um 1740 
Bildnisse und Genrestiicke stach. 
FeVIV-p A. Hubert 1G, ein Iiupferstecher zu Paris, _wo er nach Fiiss- 
IYS Angabe um 1804 arbeitete. Wir konnten keine niihei-n _Necli- 
richten über einen solchen liiinstler bekommen. In Gnbefs Diction- 
Itillfßßtlßs artistes du 19cme siecle ist "seiner nicht erwähnt. Fuß]? 
gibt folgende Blätter von H. le Fcvre an: 
Der lesende Faun aus der viin Albani. 
Die inc-iliciiische Venus, 
20'"
        

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