Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1728522
Feti , 
Domenico. 
Feubure 
oder F "evhre, 
Charles 
305 
Verkürzung und meisterhaft gemalt seien._ Am Qhore de; Dom" 
zu {Vlantua malte er ein inhaltreichesFrescobild, vvofur er wenigei-Loh 
verdient, als für seine Oelnialereien. Domenico war ein geschickter 
gcistreicher Cumponist, nur liebte er manchmal gegen den Gebrauch 
Sfirier Zeit die symmetrische Änurdnung. Im Allßdrllßlic seiner 
Iwpfe herrscht Geist und Leben, oft zu grossc Sentimentalität, doch 
sah er wenig auf reine VVahl der Formen, er begnugte sich mit 
der Nachahmung der gemeinen Natur. Seine Färbung ist kräftig, 
lebhaft, aber hiitifig in den Schatten etwas schwarz. In Rundung 
der Formen ivar er vortrefflich und nicht minder verstand ei- 
die Gesetze der Beleuchtung. Zur Zeit der Centralisirilug der 
I-iiinstws-erke waren im Pariser Museum sieben Bilder von diesem 
Künstler, und darunter nennt Löpiciii die Darstellung Lotlfs mit 
seinen Toehtern iii Composition," in Schönheit der Farbe, in der 
Sturke des Ausdrucks und in Fuhrung des Pinsel: einen wahren 
Diamanten. _In der Eremitage zu St. Petersburg sind sieben Ge- 
mitlfle von 111m, (larunter die Geburt Christi, die Ravenet für 
Crozat gestochen. Ferner ltllß Heilung des Tobias, Zacharias mit 
Johannes am Arme, Dädalus und Ikarus etc. 
Nach Dom. Feti wurden mehrere Blätter gestochen, sowohl nach 
Geinalden, als nach Zeichnungen. Letztere führte er mit Geschmack 
9115. über Sie sind selten, so wie seine Gemälde. Es werden sich 
lndessenjvenige WVerl-xe dieses Meisters finden, die nicht auch durch 
hupierstich bekannt sind. 
Felix LÜQriDaQ Schwester Domenicds, war ehenfzillsllflalerin. Sie 
wurde in Mantua Nonne, und als solche malte sie fur die Klöster 
der Stadt. Diese Lucrina hatte grosses Talent zur Malerei. 
Fetl, Mariano, hIaler, dessen Lebensverhältnisse unbekannt sind. 
Man weiss nicht, ob er zur Familie Donienicifs gehöre. 
Feuhure, Garl  18, Maler, wurde 1805 zu München 
geboren, wo sein Vater die Stelle eines Rechntings-Coniinissiirs bei 
der kunigl. G-eneral-Luttoadmiiiistratioii bekleidet. Letzterer sah 
in seinein Sohne schon frühe die Lust zum Zeichnen erwachen. 
und daher schickte er ihn schon 1816 auf die Akademie der bil- 
(leiiden Iiiinste zu München, um sich ausschliesslicli der Iiunst 
Vvldltlßn zu können. Das Fach, welches er erwählte, war die Land- 
schalts- und Schlachtenrnalerei , die er unter W. Iiobell studierte, 
1115 01' 1825 bei der königl. Porzellanmanutaktur zu München ver- 
wendet wurde. Hier lehrte ihn Benno Iieim das technische Verfah- 
ren gterhSehmelzmalerei, und 1326 trat er nach Iieiiifs Tod an des- 
.sen e e. 
Lffll-ieubure hat schon eine bedeutende Anzahl schöner Porzellain- 
geina te geliefert, namentlich fur den kostbaren Service des Königs 
lelldvilj-"ji 1111i Cßplcn nach den vorziiglichsten Gemälden der kö- 
msl- Pinakothek. biehe darüber 131-. G. Ii. Naglefs Geschichte der 
k. b. Porzellanmariuiakiui- in den bayer- Annalen 1354 Vaterland..- 
längs s. 362. Ehendaselhst sind s, 835 auch die (iemäld-e m, 
beätdnetä welche_Le_ I:cubure_ ausgeluhrthat. Sie stehen im Le- 
Gemälgäteit und Ilratt den Originalen Wenig nach, wie das schöne 
Sleen ieYiin defliqoolghe und dieAFrau mit dem Arzte, nach van 
r lt ß ' .       
haltende Platteaiäalte ei dcotiiint  uf leilrlie zehn zUllblllS Gevielrtte 
und die Lö  e er ie iuwin, we c e einen Reh ock verfo g: 
F Wm, welche den Eber ervvurget, beide nach Snyders etc- 
eubiän? odghFevbrfä Chaflßs 16, Historien- und Portrait-ma- 
ina m zu 3115, Schuler von Baron Gros. Man hat von diesem 
    
        

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