Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1728470
300 
F en-ucci Q 
Franz. 
F erth , 
Ferrucci, Franzlßilllhalier von Fiesole, der Laubwerkc und Blu- 
mengehäuge fertigte. Er war der erste Lehrer des A. Ferrucci. lYIan 
darf ihn nicht  I3. Franz Ferrucci Tadda verwechseln. 
FGITIICCI, Plßmülü, Bildhauer. Sohn des Franz Fen-ueei mit dem 
Beinamen Tadda, von welchem er das Geheimniss der Porpliyrbe- 
arbeitung erfulir- Er verfertigte aus Porphyr allerhand Thiere. 
Smrb 1625.  
Ferruccl, POmPCJO, Bildhauer von Fiesole, Franz Taddzfs (Fer- 
rucci) Neffe, fertigte Monumente, Basrcliels, auch Altiire und Sta- 
tnen. Auch war er in der RestnuraLinn sehr erihliren. Sein be- 
rüllmleites Werk ist die Belief-Täfel in der Iiayelle Vidoni in S. 
Vittoria zu Rom, die Ilimmelihln-t, S. Girolamo und das Bildniss 
eines Carclinnls vurstellcnd. 
Dieser Künstler lebte zu Rom, und starb daselbst als Direktor 
der Akademie von S. Luca 10.36 im 60. Jahre. 
FEITUCCI, JOllann DOIIIiIIiOIIS, Maler von Florenz, C. DanclinVs 
Schüler, ein zu seiner Zeit berühmter Iiiinstler, dessen Lebensver- 
hältnisse aber doch unbekannt sind. Er arbeitete in Florenz. 
FCITY,  ein uns unbekannter Name, der auf einem gut raclirten 
Blntte steht, welches llathePs Madonna mit dem Becken in der 
Dresdner Gallerie vorstellt. Mlan liest hier: N1. Fei-ry exc., fol. 
FETSOH, Pßlißf, Lanrlschaftsinaler zu St. Petershurg, der in Meusßlls 
Miscel. XI. 26g erwähnt wird. Er erlernte seine Kunst b_ci J. Va- 
 leriani, und um 1780 malte er in St. Petersburg lur die Schau- 
bühne; ferner Landschaften, Ruinen, perspelstive.  
 Von der Richtigkeit der Orthograyhie des Namens konnten wir 
uns nicht überzeugen. 
Ferstler , Heinrich , kaiserlich königlicher akademischer Iiortraitnia- 
ler und Professor an der Normal-Zeichnungsschule zu hlagenlurt, 
malt schöne Portraitc in Miniatur und. Aquarell, die SlCll_ durch 
Aehnlichheit und durch kunstgeuiässe Ausarbeitung auszeichnen. 
Er übte in mehrcrn Städten Deutschlands seine Iiunst, sowohl 111 
Darstellung von Portraiten a1; Familislngruppen. flm Jahre 1856 
hielt sich der Künstler einige eit in iinchen au . 
Fertä,  (lß 13, ein französischer Kunstliebhaher, nach Fiissly _In- 
tendant der Menus plaisirs zu Paris, ätzte um 1756 ruehrerey kleine 
Blätter niit Landschaften und anderem. Die Jahrzahl 1708 tragt eine 
Folge von 47 Blättern, grosstentheils nach Beucher.  
 Eine andere Folge von 12 Blättern ist mit Mnrtinet exc. he- 
zeichnet.   ,  
Dieselbe Adresse hat auch ein 50111" kleines Bläm: La Flach": m" 
vier französischen Versen.  
Drei kleine Blätter: Landschaften und Thierstudien. 
Im Jahre 1776 gab de 1a Fgrtä Vies de; peintres iu 2 Vol. heraus. 
Ferth, F. A. de, liuyferstecher zu Paris, der 4391" 173;: ZU Huripg 
geboren wurde. Er stach Bildnisse und Geurestuclie, die den grus- 
sern Theil seiner Blätter ausmachen: 
Le Villa eois. , 
La double tecomlitö, nach F. Eisen. 
Allegorie auf den Tod des Dauphin. 
Le maltre et les Öleves, nach van der Bosch. 
La belle coniplaisante, nach N. Laucrct.
        

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