Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1728432
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F erreri , 
Cesare. 
Feryi, 
Ciro. 
Fßrfßfl, 6663113; Zeichner und Iiupferstechcr, welchen iwir aus 
clenAbbildungen kennen, in dem Werke: Ifarci: cli St. Augustino 
monumento in marmo del secolo XIV. Pavia 1852. 
FCPTBTiO, MRTCO, Bildhauer von Mailand, genannt Agrnto. Die- 
ser Künstler machte sich besonders durch die Bildsliille des ge- 
schundenen Bartulomäus, die er fiir den Mailänder Dom fertigte, 
berühmt. Diese SlaLue ist als eine Schule der Anatomie zu be- 
trachten, und man hielt diesen Marmor dem Silber gleich. Doch 
verfiel der Künstler auf die sonderbare Idee, den liupf auch an 
der über die Achsel hängenden {laut darzustellen, so dass das Bild 
zwei Köpfe hat.  
,Dieser liiinstlex- arbeitete auch in der Carthause zu Pavia. 
Richard schreibt in seiner Descripiiuu d'Italie I. 215. den St. 
Bartolomiius einem ganz unbekannten Christoph Cihu zu, und Ya- 
sari spricht von einenx Llvlarc Gra, einem geschickten Bildhauer zu 
Mailand, der für die dortige Cathcilrale ein l5asreliei' mit der 
Hochzeit zu Cana verfertiget hat. Dieser Gra ist vcrxnuthlich un- 
ser Agrald. 
FEITCPIO, 153110101118, Maler und Iiunstlielihaber zu Leydcn um 
1650, wie Sandrart im Leben llulbeiifs versichert. Nähen kennt 
man ihn nicht. 
Ferrero, Girolamo. s,  
FCITCÜU, ZHOPQZ, Gfaf VOYI, I'iunstliebl1ahei' zu Perugia, der in 
der Zeichenhunst und in der Malerei grossc GÜSClllClillCllkOlt he- 
sass. Er malte in Oel und Pastell, zeichnete mit der Feder Bild- 
nisse, und als Mechaniker war er nicht minder trefflich. 
Dieser Graf starb 1725 als Gouverneur von Nola im 36. Jahre. 
B. Gagliarcli war sein Meister. 
Fßrfßlltl, JOllEHlIl DOIIIIHICUS, Maler zu Florenz, genannt da 
Im 01a, bildete sich in den Werkstätten von F. Chiusuri, Th. 
Bedi, S. Galeotti und F. Turelli nach und nach zum Künstler. Er 
malte in Oel und Fresst: sehr viel für die Kirchen und Palläste in 
Imola, Florenz, Pisa, Livorno, Siena, Pistuja, Lucca, Volterra etc. 
Nach seinen Zeichnungen wurde auch ein großer Theil der Bild- 
nisse des Museo {iorentino gestochen. 
Dieser Iiiinstler starb um 1768, uhngeiiihr 76 Jahre alt. Er galt 
neben Meucci l'iir_einex1 der besten Frescoinalcr seiner Zeit, dem 
wenige an Phantasie gleich kamen. In Oelgemäldcn war er nicht 
sorgsam genug, doch lobt Lanzi auch etliche seiner Oeliualereien. 
Ferrettl, jetztlehender Iiupferstecher zu Rom. Blätter von seiner 
Hand sind in Staclaelbergß Costumes et usagcs des peuplgs de la 
"greee moderne, Rom 1820. _ 
Ferrl:  Historienmaler, der mit Auszeichnung als Schüler 
Pietro da Cortonzfs genannt wird. Er er ab sich aus Neigung der 
 Kunst, nicht so sehr um sich den Unteräialudadurch zu verschaf- 
fen, denn er war begütert. Indessen-trug ihm auch sein Talent 
reiche Zinsen,- da man seine Werke theuer bezahlte. Er malte 
viel mit Berrettini, seinem Meister, und nach dem Tode de; 1911,- 
teren musste er mehrere Werke desselben vollenden. Dieses ist 
mit den Malereien Cortonzfs im Palazzo Pitti zu Florenz der Fall. 
Man glaubte, dass kein Maler 1116311? 111 den Geist jenes Künstlers 
einzudringen in: Stande wäre, als Ciro Ferri. Er gleicht ihm auch 
in der Leichtigkeit der Erfindung und an Fruchtbarkeit der Ideen,
        

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