Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Dumet - Gallimard
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725323
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1725717
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Durzmrlr, 
Leopold. 
m1 
Durnnd , 
Jean 
Nicolas 
Louis. 
Revolution in der Capclle der Militiirschule waren. Levasseur 
stach nach ihm die Rüclsltunft des Belisar zu seiner Familie, und 
Herminia. 
Durand, LCOPOId; Architekt, wurde 1666 zu St. Michel in Loth- 
ringen geboren. Er war anfangs Advokat zu Metz und hieraufzu 
Paris, tiihlte sich aber besonders zum Studium der Architektur ge- 
zogen, in welcher er auch tüchtige Einsicht gewann. Als ausüben- 
der Architekt trat er nach 1701 auf, zu jener Zeit, als er in den 
Orden des heil. Benedikt zu Münster im Elsass sich begab. 
Die Obern verwendeten ihn beim Baue verschiedenerI-Iäiuser des 
Ordens. Man verdankt ihm auch den Plan des Schlosses von Com- 
mercy und auch den Bau leitete er.  
Durand starb 1749, und in demselben Jahre "gab Dom. Cal- 
met zu Nancy Durand's Traitd des bains et des eaux de Pluinbieres 
in 8. heraus. Durand hinterliess auch mehrere Plane.  
Durand, Jakob, Maler, wurde 169g zu Nancy geboren. Sein er- 
ster Lehrer war Leopold Durand und hierauf genoss er zu Paris 
Nattier's Unterricht. Später besuchte er liuin, um sich in der Iiunst 
zu vervollkommnen. Die Proben, welche er nach Nancy schichte, 
erwarben ihm die Gunst und Unterstützung des Grossherzogs Leo- 
pold und so konnte er ohne Stirgcn seinen Studien obliegen. Nach 
der Rückkehr in's Vaterland wurde er nnt Bestellungen überhäuft 
und bewundert. Unter seinen Gemälden werden besonders jene 
der Universitätsltirche POUlZ-ü-MOUSSOII erwähnt. Er componirte 
mit Leichtigkeit, zeichnete corrcht und hatte ein glänzendes Co- 
lorit. 
Durand starb zu Nancy 1767- 
Durand, JEGH Nicoles LOUIS, Zcithner und Architekt, wurde 
1760 zu Paris geboren. Von der Natur mit grussem Talente zur 
Kunst begabt, folgte er ihrem Rufe und wiihltesich ein l:_'ach der- 
selben, das seiner Neigung am meisten zusugte. Er studierte die 
vorziiglichstcn VVerl-ie der Baukunst, bildete seinen Geschmack 
durch Anschauung der berühmten Reste des Alterthuins, und bald 
fing er auch an, in eigenen Compositititicn seine Iiriilte zu versu- 
chen. Viele seiner Plane und Entwürfe wurden mit Auszeichnung 
erwähnt, weil sich in ihnen ein reiner Geschmack und eine glück- 
liche Verbindung griechischer und römischer Elemente mit dem 
modernen Gebrauche vereinigte. Durand wurde seiner Kenntnisse 
wegen auch ausgezeichnet; im Jahre 1816 ernannte ihn der liiinig 
zum Professor der Architektur an der polytechnischeil Schule. und 
als solcher erscheint er noch 183i im Almanac royal et national, 
doch nicht mehr im folgenden Jahre. Auch war er Ritter der Eh- 
renlegion.  
Dieser Künstler hat sich durch  rosse und geschätzte architekto- 
nische Werke bekannt gemacht. lliieher gehürct: Recueil et Pa- 
rallele des cdifices de tous genres, anciens et modernes, remar- 
quables par leur beautö, ar leur grandeur ou par leur singularite. 
Paris An. IX. (1800) 91 pll. sehr gr. fol. mit Text von J. G. Le- 
grand. Dieser Text ist nicht bei allen Exemplaren; er wurde 1309 
zu Paris in 8. abgedruckt, unter dem Titel, Essai sur l'histoire 
gänöralc de Parchitecture. 
Diese: sehr geschätzte Werk kostete 180 Fr. i 
Pröcis des legons d'architecture donnces ä Pdcole polytechnique. 
Paris An. X  XIII. (1801  5-)
        

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